• Türkische Verlobungsfeier

    Es ist generell schwierig, von bestimmten Ritualen einer türkischen Verlobungsfeier zu sprechen, da es davon abhängt, wie traditionell diese ausfällt. Moderne Verlobungsfeiern bzw. Hochzeiten entsprechen zumeist westlich geprägten Varianten, mit […]

  • Stärk‘ antrinken

    „Stärk antrinken“ bezeichnet einen Brauch, der in Oberfranken und in den angrenzenden Regionen verbreitet ist. In der Regel trifft man sich am Vorabend des 6. Januars im Familien- oder Freundeskreis, […]

  • Infos Jugendweihe

    Die Jugendweihe ist ein feierliches Aufnahmeritual, das den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter markiert. Da hierzu keine konkrete Frage gestellt wurde, sei allgemein auf einschlägige Literatur verwiesen: Meier, Andreas: Die […]

  • Sauerkrautessen an Neujahr

    Nach abergläubischen Vorstellungen sollten bestimmte Neujahrsspeisen im folgenden Jahr von Geldsorgen befreien. Hierzu zählten beispielsweise Linsen – wegen ihrer Ähnlichkeit mit kleinen Kupfermünzen -, aber auch Sauerkraut, dessen lange Fäden […]

  • Bonfire Night

    In englischsprachigen Ländern sind unterschiedliche bonfire nights, also Nächte, in den Freudenfeuer angezündet werden, überliefert. Am bekanntesten ist der Termin am 5. November, der alljährlich in Großbritannien gefeiert wird. Er […]

  • Gruselclowns / Horrorclowns

    Grusel- oder Horror-Clowns treten in den USA und einigen anderen Staaten seit mehreren Jahren, in Deutschland dagegen erst seit heuer auffällig in Erscheinung. Ihre Vorbilder finden sich vornehmlich in Film […]

  • Wasserholen im Erzgebirge

    Der Begriff „vierter Heiligabend“ ist Dr. Brauch nicht bekannt. Vermutlich meint der Fragende damit die sogenannten „Heiligen Nächte“ bzw. „Rau(h)nächte“ zwischen Heiligabend und Heiligdreikönig. Diese zwölf Tage bzw. Nächte waren […]

  • Haferl über Zaunpfosten

    In der volkskundlichen und biographischen Literatur finden sich aus verschieden Gebieten Mitteleuropas Belege dafür, dass Töpfe, Krüge, Schüsseln, Einweckgläser oder sonstiges Geschirr zum Trocknen auf Zaunlatten gesteckt wurden. Ein Bezug […]

  • Chinesisches Neujahrsfest

    Der Neujahrstag, dessen Termin nach dem traditionellen chinesischen Lunisolarkalender berechnet wird, fällt auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Das Jahr des Affen begann heuer am […]

  • Huberdutzeln

    Also uns selbst sagt dieser Brauch nichts. Wir haben die Frage jetzt aber frei gegeben und würden darum bitten, uns eine Antwort an info@brauchwiki.de  zukommen zu lassen. Wir sind gespannt […]

  • Weißwurst als Brauch

    Am 21.07.2011 schlug Dr. Brauch eine Definition für den Begriff „Brauch“ vor. Darin sind maßgebliche Kriterien zur Kennzeichnung von Bräuchen enthalten. Da die Grenzen zwischen Bräuchen und anderen Bereichen menschlichen […]

  • Verbrennung von Klavier

    Dieser Brauch geht auf die Einsätze des 1. Weltkrieges zurück. Dort wurden die Flieger als Elite der Streitkräfte oft in stattlichen Anwesen einquartiert. Bei der Verlegung der einzelnen Staffeln hin […]

  • Termin Sonnwendfeuer / Johannistag

    Seit dem Frühmittelalter bemühte sich die Kirche den herausragenden Jahreslauftermin der astronomischen Sonnenwende (21. Juni) in das Johannisfest (24. Juni) zu integrieren. Dies hatte u.a. zur Folge, dass Sonnwend- und […]

  • Ei im Kinderwagen

    Das Ei gilt in verschiedenen Kulturkreisen als ein Symbol für das (erwachende) Leben, man denke beispielsweise an den Zusammenhang von Osterei und Auferstehung. In diesem Sinne wurden Eiern auch schützende […]

  • Türkische Speisen in der Nachbarschaft

    Die türkische Kultur ist traditionell von großer Gastfreundschaft gekennzeichnet. Dem gemeinsamen Essen wird hierbei eine zentrale Bedeutung beigemessen. Dass Ihnen vorwiegend gekochte Speisen angeboten wurden, hat – auch nach Auskunft […]

  • Erstausstattung Erstkommunion

    Die Kerze ist fester Bestandteil der kirchlichen Feier der Erstkommunion. Ob zudem ein Gotteslob benötigt wird, sollte mit der betreffenden Pfarrei abgesprochen werden, da evtl. Lieder gesungen werden, die nicht […]

  • Engele Brauch

    Eine weitere kurze Beschreibung des Engele-Brauches in Kaufbeuren findet sich in den Kaufbeurer Geschichtsblättern, Bd. 7 (1975), S. 112-113. Er könnte in Zusammenhang mit evangelischen Adventsspielen stehen, bei denen der […]

  • Termin Freinacht links und rechts des Lechs

    Zu beiden Seiten des Lechs ist die Nacht auf den 1. Mai der übliche Freinachttermin. Östlich des Lechs sind zudem Freinächte vor dem Georgitag (23. April) und vor dem Ostersonntag […]

  • Chanukka-Fest

    Das Chanukka-Fest ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Es beginnt jeweils am […]

  • Jüdische Hochzeitsbräuche

    Die jüdische Hochzeit wird oftmals auch Chuppa genannt, nach dem gleichnamigen Traubaldachin, der bei den Hochzeiten als Requisit eingesetzt wird. Dieser stellt ein wichtiges Requisit während der Zeremonie dar, da […]

  • Jugendweihe in verschiedenen Kulturen

    Die Jugendweihe gilt als Übergangsritus zwischen Jugend und Erwachsenenalter. Außerhalb Deutschlands wird sie vor allem in skandinavischen Ländern, Österreich und der Schweiz zelebriert. Dabei lässt sich keine komplette Deckungsgleichheit im […]

  • Brot und Salz bei Einzug

    Den Brauch, Brot und Salz als Willkommensgeschenk zu geben, gibt es nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in vielen anderen Kulturkreisen. Die hohe Bedeutung dieser Grundnahrungsmittel wird bereits in […]

  • Rumänische Willkommensbräuche

    Einen speziellen Willkommensbrauch scheint es in Rumänien nicht zu geben. Jedenfalls ist weder Dr. Brauch ein solcher bekannt, noch wussten ein rumänisches Konsulat sowie rumänische Kultureinrichtungen eine Antwort darauf zu […]

  • Ursprung und Alter von Bräuchen

    Die Gründe für die Entstehung von Bräuchen steht in wesentlichem Zusammenhang mit ihren sozialen und funktionalen Dimensionen. Hierauf hat Dr. Brauch bereits in früheren Antworten (z.B. am 29.11.11 und 17.01.12)verwiesen. […]

  • Wieso gibt es den Maibaum-Brauch?

    Die Frage nach einem „Warum“ ist bei dem Maibaum-Brauch tendenziell schwierig zu beantworten, da mehrere Brauch-Elemente eine wichtige Rolle für dessen Ausübung spielen. Der Maibaum-Brauch ist in einen historischen Kontext […]

  • Lieder zur Büchsenmacherei

    Informationen über den – nicht nur oberpfälzischen, sondern auch oberbayerischen – Rügebrauch der „Büchsenmacherei“ finden Sie in folgendem Aufsatz: Weid, Inge: Zur Büchsenmacherei. Anmerkungen zu einem Rügebrauch. In: Alzheimer, Heidrun […]

  • Sonderurlaub Schützenbruderschaft

    Dr. Brauch ist kein Jurist und maßt sich daher nicht an, auf diese diffizile Frage eine juristisch verbindliche Antwort geben zu wollen. Nach der „Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen, […]

  • Jakobitag

    Der Jakobitag/Jakobstag (25. Juli), der Gedenktag für den Apostel Jakobus d.Ä., dessen angebliches Grab in der spanischen Stadt Santiago (= Sankt Jakob) de Compostela zu den meist besuchten Wallfahrtszielen Europas […]

  • Tanzzeichen

    Tanzzeichen sind kleine, meist gebastelte oder kunsthandwerklich gefertigte Gebilde (z.B. Figuren, Geflechte, Blumensträußchen oder Gegenstände wie Herzen, Blätter oder Musikinstrumente) aus unterschiedlichen Materialien (z.B. Holz, Textilien, Papier, Blech, Salzteig), die […]

  • Julkeule

    Leider ist uns keine (deutschsprachige)Literatur bekannt, die über die „Julkeule“ berichten würde. Reinsberg-Düringsfeld hat den Hinweis übrigens wortwörtlich aus Ernst Moritz Arndts autobiographischem Werk „Reise durch Schweden im Jahr 1804“ […]

  • Christkindl Anschießen

    Als „Christkindl-Anschießen“ bezeichnet man das traditionelle Böllerschießen an den Tagen vor Weihnachten oder auch an Heiligabend. Es soll damit weithin hörbar die Geburt Christi verkündet werden. Mancherorts ist der Brauch […]

  • Mittelfränkische Neujahrsbräuche

    Spezielle mittelfränkische Silvester- oder Neujahrsbräuche, die zur Zeit noch gepflegt werden, sind nicht bekannt. Einzig in Schwabach soll es bis in die 1980er Jahre das sog. „Gassenfeuer“ gegeben haben.In der […]

  • Eintritt bei Weihnachtsmärkten

    Nach meiner Kenntnis sind es nur wenige privatwirtschaftlich betriebene Weihnachtsmärkte, bei denen Eintritt verlangt wird, alle anderen können dagegen ohne Gebühren besucht werden. Grundsätzlich ist bei allem Verständnis für Ihre […]

  • Ursprung bayerischen Brauchtums

    Die zahllosen in Bayern verbreiteten Bräuche stehen in so unterschiedlichen kulturgeschichtlichen Zusammenhängen, dass eine pauschale, allgemeingültige Antwort auf die Frage nach ihrer Herkunft schlichtweg unmöglich ist. Grundsätzlich kann jedoch festgehalten […]

  • Klopfergehen

    Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren sogenannte Heischebräuche stark verbreitet, bei denen Kinder oder Bedürftige von Haus zu Haus zogen und – meist in Form eines Liedes, Gedichtes oder Spruches […]

  • Verbreitung Nikolausgehen

    Die Figur des heiligen Nikolaus als Gabenbringer ist vornehmlich in den katholischen Gebieten Deutschlands (z.B. in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland) traditionell verbreitet. In protestantischen Gegenden wurde er seit der Reformation mehr […]

  • Empfehlungen zum Thema Brauch

    Eine ähnliche Frage wurde bereits vor einigen Monaten gestellt und ausführlich beantwortet (siehe dazu: Hallo Dr. Brauch, gibt es im Internet auch noch andere Webseiten, die das Thema Brauch seriös […]

  • Aufgaben beim Maiele-Stellen

    Das Maiele darf bis Juni den Garten bzw. den Hof des auserwählten Mädchens zieren. Danach wird es abgebaut. Der Abbau liegt im Allgemeinen eher in der Verantwortung der neuen Besitzerin […]

  • Bayerische Essenssitten

    Im Wesentlichen sind die Tischsitten heute in Bayern nicht anders als in anderen Gebieten Deutschlands, sind sie doch das Ergebnis eines gemeinsamen Zivilisationsprozesses. Differenzierungen in der Esskultur lassen sich gegenwärtig […]

  • Genusswert Bayerischer Küche

    Der Genusswert eines Essens – egal, ob bayerisch, italienisch oder chinesisch – ist doch wohl primär eine Frage des persönlichen Geschmacks, oder nicht? Was also soll Dr. Brauch hierauf antworten? […]

  • Wasservögelsingen

    Das Wasservogelsingen gehört zu den ehemaligen Hirten(buben)bräuchen, in denen sich das vormoderne ländlich-bäuerliche Wirtschaftsystem mit seinen Rechten und Organisationsformen konkret niederschlug: Sie zogen beim ersten Viehtrieb nach der Winterpause an […]

  • Mistelzweig

    Die frühesten schriftlichen Belege für Küsse unterm Mistelzweig findet man in England in der Zeit um 1810/20. Der deutsche Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl beispielsweise beschrieb 1845 die Ausübung dieses Brauch […]

  • Maiele-Stellen

    Diese kritische Anmerkung ist selbstverständlich berechtigt, herzlichen Dank für den Hinweis. Die korrekte Schreibung von Dialektwörtern ist grundsätzlich zwar immer schwierig, im vorliegenden Fall aber ist die Form „Maiele“ zweifellos […]

  • Emmausgang

    Als Emmausgang wird ein Gang bzw. eine Wanderung am Ostermontag bezeichnet, der/die – begleitet von christlichen Liedern und Gebeten – durch die Natur oder zu einer Kirche führt. Dieser Brauch […]

  • Bräuche im Internet

    Selbstverständlich gibt es weitere seriöse Webseiten zu Bräuchen, die jedoch alle – im Gegensatz zum brauchwiki – nicht interaktiv, sondern reine Datenbanken sind. Zu empfehlen sind beispielsweise die von der […]

  • Heimatpflege und Brauchausübung

    Früher verstand sich die Heimatpflege mehrheitlich als Lehrmeister der Tradition mit einer deutlich kulturkonservativen Ausrichtung. Im Unterschied dazu wirken Heimatpfleger heute zunehmend als Moderatoren und Mediatoren. Dementsprechend übernehmen sie mehr […]

  • Bräuche und Pflanzen

    Pflanzen sind ein zentraler Bestandteil der menschlichen Lebenswelt und damit auch ein wesentliches Element zahlreicher religiöser (z.B. Christbaum an Weihnachten, „Palmkätzchen“ am Palmsonntag, Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt) und weltlicher (z.B. […]

  • Hochzeitssuppe Gagelhenn

    Als „Gagelhahn“ oder „Gagelhenn“ wird laut Johann Andreas Schmellers Bayerischem Wörterbuch (2. Ausgabe, München 1872-1877, Sp. 877) ein Hahn oder eine Henne bezeichnet, „welche der Brautführer beym Abholen der Braut […]

  • Entstehung von Bräuchen

    Bräuche sind wie alles menschliche Verhalten zunächst stets an Bedürfnisse, Einstellungen und lebensweltlich vermittelte Handlungsmuster gekoppelt, die im weitesten Sinne der Bewältigung der Lebensumstände dienen und dem Leben Sinn vermitteln. […]

  • Haberfeldtreiben in Oberbayern

    Das Haberfeldtreiben ist ein Rügebrauch, der in Altbayern seit dem späten 17. Jahrhundert belegt ist. Im 19. Jahrhundert erlebte er seinen Höhepunkt, doch wurde er ab dieser Zeit auch massiv […]

  • Bräuche zur Eröffnung von Gastwirtschaften

    Dem Redaktionsteam des brauchwiki sind keine Bräuche zur Eröffnung einer Gastwirtschaft bekannt. Die Frage hat uns aber selbst neugierig gemacht, weshalb wir die Nutzer unserer Seiten herzlich bitten, uns hierzu […]

  • Funktion von Bräuchen

    Die Funktion von Bräuchen ist so vielfältig und komplex, dass auf diesen wenigen Zeilen nur einige wesentliche Aspekte in Stichworten aufgezählt sein sollen: Bräuche heben das Leben aus dem Alltag […]

  • Darstellung Nikolaus

    In den katholisch geprägten Gebieten Süddeutschlands, also auch in Ober- und Niederbayern, sind Hausbesuche durch den hl. Nikolaus (und seine Begleiter) spätestens seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesen. Er trat/tritt dabei […]

  • Definition Brauch

    „Brauch“ ist ein von der Fachdisziplin Volkskunde geprägter Fachbegriff. Dort hat sich das Verständnis von Brauch seit ca. 1960 deutlich verändert, was teilweise auch die Ablehnung dieses Begriffs einschließt. Die […]

  • Werfen des Brautstraßes

    Das Werfen des Brautstraußes ist ein Brauch, der auf manchen Hochzeiten – beispielsweise nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung oder beim abendlichen Tanz – ausgeübt wird. Die Braut wirft dabei […]

  • Spitzwecken

    Laut dem Buch „Oberpfälzer Leben“ von E. und A. Eichenseer (2009) schenkten Firm- und Taufpaten dem Brautpaar Spitzwecken. Junge Männer versuchten, die bis zu vier Meter langen, mit Kerzen, Bändern […]

  • Hungertuch oder Fastentuch

    Mit Fastentüchern werden in der Fastenzeit die bildlichen Darstellungen Jesu verhängt.

  • Büchsenmacherei

    Der sowohl scherzhaft als auch spöttisch verwendete Begriff „Büchsenmacher/Bixnmacher“ für einen Vater von lauter Töchtern entstand im 19. Jahrhundert. Das Anbringen von Schildern und Dosen am Haus eines neugeborenen Mädchens […]

  • Neujahranspielen

    Das Neujahranspielen der Kapellen hat seine Wurzeln zum einen in den Neujahrsumzügen, die seit dem Mittelalter belegt sind. Vornehmlich Kinder, arme Leute, Knechte und Gesellen zogen von Haus zu Haus, […]

  • Herkunft Hochzeitsschießen

    Das sogenannte Hochzeitsschießen, mit dem die Brautleute am frühen Morgen ihres Hochzeitstages geweckt werden sollen, wird innerhalb Bayerns vor allem in Oberbayern und in der Oberpfalz ausgeübt. Wie in Österreich […]

  • Seelenbreze

    An Allerheiligen (1. November) bzw. an Allerseelen (2. November) gedenken Katholiken ihrer Verstorbenen. Sie legen für sie Fürsprache vor Gott ein durch Gebet, Gottesdienstbesuch, Messopfer und durch Taten der Nächstenliebe. […]

  • Weisertwecken

    Die Frage nach dem „Dürfen“ ist eigentlich falsch gestellt, da sie wissen will, ob es zulässig oder gar rechtmäßig ist, wenn einem unverheirateten Elternpaar ein Weisertwecken gebracht wird. Bräuche waren […]

  • Sitzordnung in Kirchen

    Eine Geschlechtertrennung in der Kirche ist seit dem Frühchristentum und daher in allen drei Hauptkonfessionen (röm.-kath., evang., orthodox) bekannt. In katholischen Kirchen sitzen gewöhnlich die Männer rechts (Süden) und die […]

  • Bockelhauben

    Bockelhauben sind gebauschte Hauben, die gewöhnlich aus kostbaren Materialien wie Golddraht, Seide oder bunten Glasperlen hergestellt und aufwändig verziert wurden. Sie waren insbesondere im 18. und frühen 19. Jahrhundert bei […]

  • Entwicklung von Bräuchen

    Diese Frage ist derart komplex, dass sie sich in wenigen Sätzen eigentlich nicht beantworten lässt. Grundsätzlich kann jedoch festgehalten werden, dass Bräuche sich nicht nur heute, sondern seit jeher perrmanent […]

  • Frau an „rechter Seite“

    Das Wort „rechts“ hat dieselbe sprachliche Wurzel wie die Begriffe „Recht“, „gerecht“, „richtig“ oder „Richtung“ und besaß ursprünglich auch Bedeutungen wie „gut“, „wahr“ oder „gerade“. Die Ehefrau „zur Rechten“ war […]

  • Maibaum in Franken

    Ja, auch in Franken ist der Maibaum verbreitet. Im Vergleich zu Maibäumen in Altbayern sind dabei regionale Varianten zu beobachten. So sind manche Bäume anstatt weiß-blau in den fränkischen Wappenfarben […]

  • Neujahreswunsch

    Dafür gibt es keine verbindlichen Richtlinien. In Bayern und Baden-Württemberg, wo Dreikönig ein Feiertag ist, trifft man Arbeitskollegen oft erst am 7. Januar oder – wie in diesem Jahr – […]

  • Ursprung Hochzeitsreise

    Der Brauch der Hochzeitsreise hat sich im Laufe des 19. Jahrhunderts vornehmlich im Bürgertum verbreitet. Die Eisenbahn hat das Reisen zwar erheblich erleichtert und damit befördert, doch wurden auch schon […]

  • Kegelscheib`n

    Kurz: weil das bairisch ist. Zur Erklärung schlagen wir doch mal nach im „Deutschen Wörterbuch“, das Jacob und Wilhelm Grimm von 1838 an zusammengestellt haben. Es gewährt uns einen Blick […]

  • Wie lange steht der Christbaum

    Wer Weihnachtsschmuck, -bäume und -krippen erst am 2. Februar wegräumt, der orientiert sich am Kirchenjahr. Das ist in drei große Festkreise eingeteilt: Weihnachtskreis, Osterkreis, Pfingstkreis. Heute erstreckt sich der Weihnachtskreis […]

  • Baum zum 7. Beziehungsjahr

    Das ist mir wirklich noch nicht untergekommen! Die Lexika schweigen sich zu diesem Thema aus, die Brauchspezialisten antworten ebenfalls mit „Nein. Wir wissen dazu nichts Genaueres!“ Aber das könnte ja […]

  • Nußmärtel / Pelzmärtel

    Der Pelzmärtel ist wie das Christkind eine Brauchfigur, die in der Reformation entwickelt worden ist. Da Martin Luther der Heiligenverehrung ablehnend gegenüberstand, den protestantischen Kindern aber dennoch Geschenke nicht versagen […]

  • Bräuche falls unverheiratet

    Ja, ja – „Hagestolz“ und „Alte Jungfer“ sind von Alters her ein interessantes Thema für die lieben Freunde und Verwandten. Längere Zeit überlieferte Bräuche, die das Ledig-Sein im Zusammenhang mit […]

  • Junggesellensabschiede

    Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede sind Teil der so genannten „rites de passage“, die den Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt begleiten. Dass Braut und Bräutigam vor der Eheschließung noch einmal getrennt nach […]

  • Ursprung Osterfest

    Ostern ist ein christliches Fest, das sich entwickelt hat aus dem jüdischen Pessachfest. Dieses Fest wird als Erinnerung an die Befreiung der Juden aus ägyptischer Gefangenschaft gefeiert. In romanischen Ländern […]

  • Altweibermühlen

    Die Vorstellung von einer Mühle, in der alte Frauen verjüngt werden, ist ebenso wie das verwandte Motiv des Jungbrunnes in Bildern, Märchen, Schwänken und Volksschauspielen überliefert. Der früheste Beleg für […]

  • Wein bei kirchlicher Trauung

    Der Hochzeitstrunk war in vielen katholischen Pfarreien bis ins 20. Jahrhundert hinein üblich. Man nennt ihn auch „Johannis-Minne“ oder „Johannis-Segen“. Verwendet wird dabei nicht der konsekrierte Messwein, sondern der am […]

  • Kuhlotterie

    Für das Spiel gibt es viele Namen: Kuhfladen-Roulette, Kuhlotterie, Kuhschiss und ähnliche mehr. Es ist in Österreich, Deutschland, der Schweiz bekannt und wurde auch in Holland schon gesehen (organisiert von […]

  • Fahnenmutter und Fahnenbraut

    Fahnenbraut und Fahnenmutter werden von den Vereinsvorständen in einem zeremoniellen Akt (Knien auf Holzscheit, Erfüllen bestimmter Aufgaben) darum gebeten, dieses Amt auszuüben. Als Fahnenbraut wählt man in der Regel ein […]

  • Hungerbäume

    Der Hungerbaum ist der Forschung bisher noch gar nicht aufgefallen! Wollen Sie über das Fest bei Ihnen nicht etwas ins „brauchwiki“ schreiben? Auf den Hungerbaum kommt vermutlich nur, wer auch […]

  • Gipseier

    Hühner legen ihre Eier gerne dorthin, wo bereits andere Eier liegen. Gibt man im Hühnerstall daher künstliche Eier aus Gips, Ton oder anderen Materialien in die Nester, so legen die […]

  • Herrenpartien am Vatertag

    Die Entstehung des „Vatertags“ oder „Herrentags“ wird zurückgeführt auf die Amerikanerin Louisa Dodd, die um 1910 eine Initiative zur Würdigung von Vätern ins Leben rief. Hierzu soll sie ihre dankbare […]

  • Philipen zur Freinacht

    Der Begriff bezieht sich auf den Apostel Philippus. Sein kirchlicher Gedenktag war bis 1955 der 1. Mai, später wurde er auf den 3. Mai verlegt. In der evangelischen und anglikanischen […]

  • Wegwerfen von Brot

    Das Brot genießt als zweiter Bestandteil des eucharistischen Mahles neben dem Wein im Christentum einen herausragenden Stellenwert, besonders in der Form des Weizenbrotes. Denn es vertritt beim Abendmahl den Leib […]

  • Seit wann gibt es Maibäume

    Dieser Brauch ist ab dem Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) belegt, als Soldaten begannen, am 1. Mai den Repräsentanten der Gemeinden, in denen sie einquartiert waren, zur Ehrung ein Maibäumchen […]

  • Ostereier

    Bei einem Ei bricht aus einem scheinbar toten Körper neues Leben hervor, deshalb sind Eier in vielen Kulturen ein Sinnbild des Lebens. Im Christentum wird es daher als Symbol für […]