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Aschermittwoch

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Der Aschermittwoch ist der Tag, an dem die vorösterliche Fastenzeit beginnt. Zählt man die Sonntage nicht als Fastentage und rechnet man Karfreitag und Karsamstag mit hinein, so ergeben sich 40 Fastentage bis zum höchsten christlichen Festtag, dem Osterfest, an dem der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird.

Termin

Dieser Brauch ist am 18.02.2015.

Ablauf

Weil sich die Gläubigen und Büßer am Aschermittwoch als Zeichen der Vergänglichkeit und Umkehr Asche auf ihr Haupt streuen lassen, erhielt dieser Tag den Namen "Aschermittwoch". Der Priester zeichnet den Gläubigen ein Aschekreuz auf die Stirn und spricht dazu: "Bedenke, o Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst" (vgl. Gen 3,19). Die Asche, die der Pfarrer zum "Einascherln" verwendet, stammt traditionell von den übrigen Palmzweigen des Palmsonntags des vergangenen Jahres.

Variationen

Politischer Aschermittwoch

Medienwirksam inszeniert wird jedes Jahr der "Politische Aschermittwoch", ein überregionales Treffen für Mitglieder politischer Parteien mit dem Auftritt prominenter Redner, meist Berufspolitiker aus den eigenen Reihen. Inzwischen sind es Parteien jeder Coleur, die so einen Aschermittwoch veranstalten.

Aschermittwoch der Künstler

Auf Vorschlag von Paul Claudel (Französischer Dichter und Diplomat, 1868-1955) fand nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris erstmals ein Aschermittwoch der Künstler statt. Diese Idee wurde unter anderem von den Diözesen Augsburg und München-Freising aufgegriffen. Jedes Jahr treffen sich dort Bischof und lokale Künstlerinnen und Künstler zu einer Standortbestimmung und zum Gedankenaustausch zusammen. Weltweit findet der Aschermittwoch der Künstler in über 100 Städten statt.

Sonstiger Aschermittwochbrauch

In Sachsenried im Landkreis Weilheim-Schongau gehen Kinder am Aschermittwoch "Küachla betteln".

Hintergrund-Infos

Bedeutung der Fastenzeit

Prinzipiell bedeutet die Fastenzeit für die gläubigen Christen die Hinwendung zu neuem Leben. Mit den alten (schlechten) Gewohnheiten soll gebrochen werden und der "neue Mensch" geläutert aus dem Fasten hervorgehen. Die Formen des Verzichts sind heute vielfältig. War es früher der Verzicht auf Fleisch und das strenge Einhalten der Fastengebote, so sind es heute Rituale wie Heilfasten, Autofasten, der Verzicht auf übermäßigen Fernsehkonsum oder die guten Vorsätze, während der vierzigtägigen Fastenzeit mehr Sport zu treiben oder sich regelmäßig zu entspannen.

Literatur:

  • Moser, Dietz-Rüdiger: Bräuche und Feste durch das ganze Jahr. Freiburg 2002.
  • Becker-Huberti, Manfred: Lexikon der Bräuche und Feste. Freiburg 2000.

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