Benutzer    Passwort
neues Benutzerkonto anlegen
Neu 
RSS

Hoigarta

Durchstarten: Dieser Artikel ist informativ. Wir freuen uns über weitere Ergänzungen!
Hoigarta gibt es auch an einem anderen Ort?
Ziehen Sie den roten Marker auf die Stelle
(Ort, Land oder Lng,Lat)

eingetragene Orte    Details/Wechseln    Verbreitungsgebiet    Zoom mit Mausrad
Bräuche > Bayern > Schwaben
Geprüfte Artikel > Roter Artikel


Hoi’garta = schwäbisch-phonentische Version des hochdeutschen Wortes „Heimgarten“, obwohl dieses Wort im Hochdeutschen umgangssprachlich nicht verwendet wird. Hoi’garta war früher in Schwabens ländlichem Sprachraum der Ort, an dem sich Dorfmädchen nach Feierabend zum „Raatschen“ (sich unterhalten) und zum handarbeiten (Stricken, Flachs/Wolle spinnen, etc.) trafen. Das „andere“ Geschlecht war willkommen, musste jedoch auch einen Beitrag leisten: z.B. Lieder singen, Geschichten erzählen oder Musik spielen.

Hintergrund-Infos

Hoi’garta wird im Altbairischen „Hoagarscht“ bezeichnet. Im württembergischen Schwäbisch gibt es für Hoi’garta weitere Begriffe: Lichtstube, Ebahe, Latschare. Die heutige (Stadt)Jugend versteht die Bedeutung von Hoi’garta meist nur noch in seiner englischen Entsprechung „After work party“.

Hoi’ga:dae = nennt sich eine Hoi’garta Musik- und Schbäßla’gruppe (Neudeutsch: MusiComedy), bekannt durch ihre Dialekt-Wortspielereien. Sie übersetzt z.B. englische Schlagertexte nach dem Wortklang und weniger dem Wortsinn ins Schwäbische, z.B. „Fifty ways to leave your lover“ = „Giftig’s Gwäas, do könntsch’ vert’loffa“.

Weblink

http://www.sonimages.de/hoi.htm



Kommentare


blog comments powered by Disqus



Suchen und Finden
Bewertung der Redaktion

Durchstarten: Dieser Artikel ist informativ. Wir freuen uns über weitere Ergänzungen!


Unterschiede der Versionen anzeigen