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Wasservogel

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Bräuche > Bayern > Schwaben
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Der Wasservogel, auch je nach Region Pfingstl, Pfingstblüttler, Pfingstlümmel, Pfingstvogel oder Pfingstmockel genannt, ist ein alter Heischebrauch, der alljährlich am Pfingstsonntag bzw. am Pfingstmontag stattfindet. Dabei ziehen mehrere Gruppen von Haus zu Haus, um Gaben zu erheischen, wofür im Gegenzug der von der Gruppe ernannte Wasservogel von den Hausbewohnern mit Wasser übergossen werden darf.

Termin

Dieser Brauch ist vom 04.06.2017 bis zum 05.06.2017.

Ablauf

Allgemeines

Eine Wasservogelgruppe besteht in der Regel aus ca. 4-5 Personen: dem Baumträger, 3 Personen zum Annehmen der Gaben (Geld, Eier und Schmalz) und zu guter Letzt dem Wasservogel. Die Obergrenze ist jedoch relativ offen, eine Gruppe kann sogar bis zu 25 Mitglieder zählen. Der Baumträger trägt eine mit bunten Bändern geschmückte junge Birke, wohingegen die drei Heischer mit Körben für die Gaben ausgestattet sind. Das wichtigste Mitglied der Gruppe ist jedoch der Wasservogel selbst. Er ist vollständig mit Birkenzweigen (oder anderen Zweigen) und oft auch mit bunten Bändern geschmückt, wenigstens trägt er jedoch einen dicken Kranz aus Laubwerk auf dem Kopf. In manchen Gegenden wurde er nach Zeitkriterien ausgewählt, beispielsweise derjenige, der als Letzter zum Gottesdienst erschien oder aber als Letzter die Pferde auf die Weide trieb, musste der Wasservogel sein.

Diese Gruppe zieht von Haus zu Haus, sagt ein Gedicht auf und erhält für ihre Mühen Geld, Eier oder Süßes (in früheren Zeiten gab es Schmalz, heutzutage ist das jedoch eher weniger gebräuchlich). Früher wurde in manchen Gegenden die ganze Gruppe bzw. nur der Wasservogel auch zu Pferde angetroffen. Der Wasservogel darf von den Bewohnern mit Wasser bespritzt bzw. begossen werden oder auch in den Dorfweiher getaucht bzw. in einen Bach geworfen werden. Der Wasservogel-Brauch ist in vielen Gebieten Bayerns in Vergessenheit geraten, wird jedoch mit zunehmender Häufigkeit wiederbelebt. Dabei gibt es von Region zu Region große Unterschiede in der Ausübung des Brauches, einige Besonderheiten werden deshalb im Folgenden erläutert.

Schwaben

Im nördlichen Schwaben wird der Wasservogel am Pfingstmontag zelebriert. Die Altersgruppen reichen von den ganz Kleinen (1. Klasse) bis
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hin zu Erwachsenen um die 20 Jahre. Die Gruppen werden nach Absprache gebildet, gehören also keinen bestimmten Vereinen bzw. Gruppierungen an. Immer öfter sind dabei die Mädchen die treibende Kraft, was nicht immer so war, wie der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kühlenthal, Norbert Linder, erläutert:
In den 70er Jahren waren es nur die Buben, die den Brauch ausüben durften. Die Teilnehmer waren außerdem beschränkt auf die Volksschüler (erste bis sechste Klasse), welche sich zu Gruppen von genau 4 Personen formierten und nach dem Gottesdienst am Pfingstsonntag „auf Beutezug“ gingen. Nach der Gruppenbildung wurde das Alter der Teilnehmer einer jeden Gruppe zusammengerechnet. Die Ältesten durften voran gehen, die Kleinsten bildeten die Nachhut. So wurde vor jedem Haus Halt gemacht, die erste Gruppe sagte ihr Gedicht auf, sofort im Anschluss kam die nächstjüngere Gruppe an die Reihe, so lange, bis alle Gruppen ihr Sprüchlein zum Besten gegeben hatten. Dabei gingen die Jüngsten oft leer aus, da
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dieAnführer-Gruppe Geld erheischt hatte, um dies nach Anweisung der Hausbewohner unter den Gruppen aufzuteilen, was natürlich nicht geschah. Oder aber die Bewohner zeigten sich bei den ersten Gruppen großzügig, um dann in Anbetracht der Anzahl der Gruppen die Gabe zu reduzieren, sodass die letzten Gruppen nur einen Bruchteil dessen erhielten, was die Älteren eingeheimst hatten.

Heute ziehen die Gruppen nicht mehr gemeinsam von Haus zu Haus, oft weiß man nicht einmal, wie viele Gruppen im Dorf unterwegs sind. Zudem hat sich der Brauch bei den älteren Gruppen dahingehend entwickelt, statt der üblichen Gaben ein „Stamperl Schnaps“ für jedes Mitglied zu erheischen, was der Stimmung zusätzlich auf die Sprünge hilft. Auch das Bespritzen mit Wasser ist nur noch wenigen Bewohnern in Erinnerung geblieben und nicht selten kommt der Wasservogel sogar gänzlich trocken vom Heischegang zurück.

Bayerischer Wald

Im unteren Bayerischen Wald war der Wasservogel-Brauch mindestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts weit verbreitet. Der erste bisher bekannte Nachweis aus dieser Region ist das Schreiben des Pfarrers von Herzogsreut an das Bezirksamt Wolfstein vom 10. Mai 1899, worin er die Behörden aufruft, gegen diese „Nachtruhestörung ärgster Art“ vorzugehen.

Die Besonderheit in dieser Region ist das Singen: An die Stelle eines Gedichts tritt ein sehr komplex aufgebautes Wasservogellied, welches von bestimmten Gruppenmitgliedern, den sogenannten „Vorsängern“ gesungen wird.

In den 80er Jahren war die Grundlage hierfür ein Zweizeiler, welcher variabel war und vom Vorsänger ein gewisses Geschick im Umgang mit Reimen erforderte; dieser dichtete aus dem Stegreif einen zu jedem Haus passenden Vers. Auf diesen Zweizeiler folgte der ebenfalls vom Vorsänger umgesetzte Ruf, darauf ein Refrain (vom/von den Refrainsängern gesungen); diese beiden Elemente waren nicht variabel. Während des Singens wurde die Gruppe nach Belieben mit Wasser begossen und musste so lange singen und sich neue Reime ausdenken, bis die erhoffte Gabe entrichtet ist. Diese wird vom sog. Moier entgegengenommen.

Melodien wie Texte des Wasservogelliedes sind mündlich überliefert.

Dieser Heischegang war festgelegt auf den Pfingstsonntagabend und die Nacht zum Pfingstmontag. Prinzipiell konnte sich jeder Beliebige zu einer Wasservogelgruppe gesellen, um den Brauch auszuüben, häufig jedoch stellten die Vereine die ausübenden Gruppen. Sportvereine, Feuerwehren, Trachtenvereine, Landjugenden, Pfadfinder uvm. nutzten die Gelegenheit, um ihre Vereinskasse aufzubessern. In manchen Orten war auch jedes Jahr ein anderer Verein der Empfänger des Geldes, und die Mitglieder der anderen Vereine sammelten ebenfalls für diesen.

Zwei unausgesprochene Einschränkungen gab es jedoch: Weder Frauen noch Kinder waren als Brauchträger gern gesehen, wobei als Begründung auf die unangenehmen Begleiterscheinungen des Brauchvollzugs, wie etwa nasse Kleidung, verwiesen wird. Die Brauchausübung war also reine Männersache. In jedem Falle steuerte man nach dem Heischegang das nächstgelegene Wirtshaus an, um die gesammelten Eier „in die Pfanne hauen“ zu lassen und einen Teil des gesammelten Geldes in Bier umzusetzen. Im Bayerischen Wald hat sich die Art des Brauchvollzugs weitestgehend erhalten, allerdings sind heute alle Mitglieder in wasserfester Kleidung unterwegs, keiner bleibt mehr von der „unfreiwilligen Dusche“ verschont.

München

In München-Neuhausen feierte der Wasservogel-Brauch im Jahr 2007 nach 179-jähriger Pause eine fröhliche Wiedergeburt. Das letzte Mal wurde dieser im Jahr 1828 begangen, als die Neuhauser Wasservogel-Gruppe vor das nahegelegene Schloss Nymphenburg ziehen wollte, um König Ludwig I. ihren Vers vorzutragen. Als sie jedoch vor dem Schloss ankamen, war ihnen der Moosacher Wasservogel mit seiner Gruppe zuvorgekommen. Es entwickelte sich eine heftige Schlägerei, woraufhin König Ludwig I. das Wasservogelfest verbot.

Lange davor war der Wasservogel-Brauch von einem Umritt gekennzeichnet, wobei Hansl und Gredl die Hauptpersonen darstellten. Auch damals schon waren das Erheischen von Gaben und das Aufsagen eines Spruches die Hauptelemente des Brauches.

Später wurde daraus ein recht deftiger Spaß der Dorfburschen, die alljährlich einen aus ihrer Mitte als Wasservogel oder Pfingstl kürten. Mit diesem mit Schilf, Binsen, Stroh, Laub und Bändern geschmückten Anführer hoch zu Ross ging es am Pfingstmontag von Haus zu Haus. Es wurden Spottreime und alte Volkslieder vorgetragen und Eier, Mehl und Schmalz erheischt. Als Höhepunkt des Festes wurde der Wasservogel schließlich ins Wasser geworfen - am Rotkreuzplatz gab es damals einen Dorfteich, die „Schwabenlacke” - und aus den Gaben wurden beim Großwirt Kücheln gebacken und verzehrt, auch der Biergenuss kam nicht zu kurz.

Im Jahr 2007 wurde das Fest anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Freien Turnerschaft München Gern wiederbelebt. Den Dorfteich gibt es nicht mehr, deshalb zog man vom Rotkreuzplatz durch die Winthirstraße (frühere Dorfstraße), vorbei am Großwirt zur Gerner Brücke. Dort wurde der Wasservogel in den Schlosskanal geworfen. 4.000 Menschen nahmen an dem Umzug teil, der von Pfingsten in den Juli verschoben wurde, um möglichst wenigen Münchnern dieses Spektakel vorzuenthalten (an Pfingsten sind viele Bewohner verreist). Jetzt soll es alle zwei Jahre stattfinden, 2009 wurde schon abermals erfolgreich gefeiert.

Ettingen (Schweiz)

Auch in der kleinen Gemeinde Ettingen im Kanton Basel-Landschaft wird am Pfingstmorgen der „Pfingstblüttler“ gefeiert.

1977 hat der dortige Kulturhistorische Verein den Fruchtbarkeitsbrauch wieder eingeführt, bei dem die Anrufung der Wassergeister durch Übergießen oder Bespritzen der Zuschauer mit Wasser im Vordergrund steht.

Die Ettinger selbst schreiben über ihren wiedereingeführten Brauch:

Am Pfingstmorgen treiben sich seltsame Wesen in Ettingen herum. Die Pfingstblüttler teilen ihren Segen mit Brunnenwasser an die Schaulustigen aus und erweisen den Anwesenden durch Verneigen die Reverenz. Dieser alte Fruchtbarkeitsbrauch war im letzten Jahrhundert sehr verbreitet. Im Laufe der Zeit wurde er praktisch im ganzen Leimental aufgegeben. In den Dreißigerjahren wurde der Brauch der Pfingstblitter wieder aufgegriffen. Danach war er bei uns bis in die Fünfzigerjahre lebendig. Nach einem zwanzigjährigen Unterbruch ist er 1976 wieder ins Leben gerufen worden. Schon am frühen Morgen fahren junge Burschen in den Wald, um grünes Buchenreisig zu schneiden. Einige von ihnen werden unter Anleitung zu diesem Zweck eingekleidet. Damit die jungen Männer auch etwas Mut bekommen, um sich in das noch kalte Brunnenwasser zu tauchen, wird mit dem Ausschenken von Weißwein nicht gespart. Nach dem sonntäglichen Gottesdienst tauchen die Pfingstblitter unverhofft auf der Hauptstraße auf. Nachdem sie sich in den Dorfbrunnen benetzt haben, versuchen sie die Zuschauer zu bespritzen. Früher galten diese Spritzer als glücksbringend. Heute ist aus dem Bespritzen aber ein gegenseitiges Tauchen in den Brunnen geworden. Insbesondere junge Damen sind das Ziel der mit Laub eingekleideten jungen Burschen.

Verse/Lieder

Pfingste sind komme,
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Dau freue sich Alte und Junge.

Mer gand in die weit´Welt,

Da seahe mer koin Koare und koin Feld.

So wöllet´s Pfingstreite verbiete,

Dau wölle mir koin Roß und koin Fülle meh hiete.

Mer reite auf Friedeberg das große Schloss.

Dau hand d´Baure die schönste Roß.

Und wenn sie schöne Roß wollent habe,

Muessens die Säck voll Thaler trage.

A Sack voll Thaler is no nit gnue,

A Hafe voll Schmalz ghört au derzue.

A Hafe voll Schmalz is no nit gnue,

A Krätze voll Aier ghört au derzue.

A Krätze voll Aier is no nit gnue,

A Fäßle voll Bier ghört au derzue.

Mer reite´s Brückle in Bode nei.

Mer wöllets Brückle mache

Mit Eise und Gszache.

Mer wöllets Brückle ziere

Mit Seide und mit Schniere.

Mer gand aud die reacht Hand,

Mer gand auf die link Hand.

Hear Aier, Schmalz, Geld,

Geld regiert d´Welt.

Mer danket unserm Herrn Jesu Christ,

Der am heilige Kreuz gstorben ist

(aus der Gegend um Zusmarshausen in Schwaben, um 1860)

Wasservogl ha, Wasservogl ho. Den schütt ma heit mit Wassa o!

Aba a Wassa is uns ned gnua, mir woll’n a Brotzeit a dazua.

A paar Maß Bier, a Wurst und a Brot, Butter und Radi, dann ham’ma koa Not!

(München Neuhausen, 2009)

Wir reisen daher am Abend spät, wohl in der Heiligen Pfingstnacht

Abends schlaft’s nöt, abends schlaft’s nöt, abends da reisen wir daher

D’Wasservögl soll ma giaßn, sonst mecht se’s ja verdriaßn

(oder: Mir san na allzam brösldrucka)

Der Bauer hot ein großes Vermögen, er kunt uns leicht an Taler geben

……

Jetzt hören wir die Schlüsseln klinga, sie werden uns was bringa

(Ringelai in Niederbayern, 2010)

Allweil lustiger wirds jetzadRuaft der Pfingstvogel im Wald,greifn si Burschn scho ganz hoamli,denn Pfingstsundandacht kimmt bald.
Da wird Wasservogl gsungavor an jedn Bauernhaus,lang, bis halt der Bäuerin zdumm wirdund bis mit die Oa ruckt raus.(erster Teil eines Wasservogelliedes in Grafenau in Niederbayern, 1939)
Der pfingsttag und der Wasservogel,
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ist er nicht schön, darf man ihn nicht loben.

Der pfingsttag ist ja allzeit hier,

die bauern reiten auf ihren kühen und kalben.

Die bauern wollen die hut verbieten;

Die hut verbieten, kein roß mehr reiten;

Kein roß mehr reiten, kein korn mehr schneiden.

Wir Buben reiten aufs Friedberger schloß,

und nehmen dazu die schönsten roß,

die schönsten roß, die stattlichsten gail,

und reiten des tags bei achtzehn meil.

Da reiten die buben zum thor hinein,

und reiten das brücklein in den Boden hinein.

Das brücklein ist gebrochen,

mit lauter rossen.

Da kommen die schönsten drei jungfraun herbei,

drei jungfraun und ein altes weib.

Ein rother apfel ist auch dabei,

ein rother apfel und eine gelbe birn.

(Schwaben, um 1855)

Am pfingsttag kommt der Wasservogel;
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Ist er nicht schön, darf man ihn nicht loben.

Von wannen ist er her geflogen?

Von berg und thal.

Der pfingsttag ist hie,

da fallen die bauern auf die knie;

fallen nieder auf die knie, auf ihre bein,

ihre füße tragen den hintern herein;

tragen ihn herein zur hinterthür,

da gehen drei schöne jungfrauen dafür;

drei schöne jungfrauen, ein altes weib,

liegt auch ein schöner apfel dabei;

ein schöner apfel, drei gelbe birn.

Die bauern wollen´s pfingstreiten verbieten;

Pfingstreiten verbieten, kein roß mehr hüten,

keine ross mehr hüten, kein korn mehr schneiden.

Friedberg ist ein hohes schloß,

da kriegen die buben die besten roß;

die besten roß, die stärksten gail,

da reiten wir buben wohl achtzehn meil.

Wir reiten um das kornfeld.

Die hiesigen bauern haben zu viel geld.

Sie haben so kleine beutelein,

gehen nicht mehr als drei heller hinein.

Drei heller ist ein schlechtes geld,

sie haben´s verscherzt im kornfeld;

sie habens verscherzt und habens verthan,

drum singen wir buben den Wasservogel an.

(Holzheim in Schwaben, um 1855)

Pfingstfeiertage sind gekommen,
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da freuen sich die Alten und die Jungen,

die Fische im Wasser, die Vögel in der Luft.

Die gold´ne Schnur reicht übers Haus,

da schauen Mann und Frau beim Fenster raus.


Wir wollen s´Liadle griaßa,

Wir wollen s´Liadle schliaßa:

Eier, Schmalz und Geld

regier´n die ganze Welt!

(Kühlenthal in Schwaben, 2010)

Da bringen wir buben den Wasservogel,

wir wissen nicht wo er ist hergflogng;

er ist geflogng von ried zu ried,

da machen die fische das wasser so trieb.

Wir reiten hinein bis auf den grund,

und wünschen den bauern eine glückselige stund.

Ain glückselige stund is noch net gnua,

da ghört ain hafen voll schmalz dazua;

ain hafen voll schmalz is noh net gnua,

es ghört ain kretzn voll aier dazua;

ain kretzn voll aier is noch net gnua,

es ghört ain beutel voll geld dazua;

ain beutel voll geld is noh net gnua,

ain fäßl braun bier ghört aa dazua.

(Weissingen in Schwaben, um 1855)

Weblinks

http://volkskultur.blogspot.com/2008/05/der-grne-mann.html

http://www.bayern-blogger.de/2010/05/17/zu-pfingsten-singen-in-niederbayern-die-wasservogel/2181

http://www.wasservoegel-grafenau.de/

http://www.pfingstseiten.de/brauchtum/wasservogel/home.html

http://www.geschichtsforum.de/f32/der-gr-ne-mann-34337/

http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Maifest

http://www.neuhausen-muenchen.de/

Belege, Literatur

  • William Anderson, Der Grüne Mann, Ein Archetyp der Erdverbundenheit, Walter Verlag
  • Friedrich Panzer, Beitrag zur Deutschen Mythologie : Bayerische Sagen und Bräuche, Christian Kaiser Verlag
  • Walter Pötzl, So lebten unsere Urgroßeltern, Beiträge zur Heimatkunde des Landkreises Augsburg Band 10/1988
  • Franz Schötz, Das Wasservogelsingen im Unteren Bayerischen Wald, Hausarbeit zur Erlangung des Magistergrades, 1983
  • Manfred Seifert, Pfingstlümmel und Heiliggeisttaube. Pfingstbräuche in Bayern. In: Schönere Heimat, Jg. 95 (2006), S. 103-107

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Diese Seite wurde zuletzt am 9. Mai 2017 um 08:20 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 13.177-mal abgerufen (to Cache).
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