Jakober-Kirchweih

Termin

Dieser Brauch findet vom 19. bis zum 21. Juli 2019 statt.

Einstiegsinformation

Umzug bei der Jakober Kirchweih.

Die Jakober-Kirchweih gilt als ältestes Volksfest der Stadt Augsburg. Es wird in der Jakobervorstadt, der Sammelstätte der Jakobspilger, seit über 1000 Jahren gefeiert.

Ablauf

Die Jakober-Kirchweih ist ein Fest, bei dem sowohl die evangelische Gemeinde St. Jakob und die katholische Gemeinde St. Max zusammenwirken. Das festliche Treiben beginnt immer am Freitag vor dem Jakobustag (25. Juli), falls dieser selbst auf einen Samstag fällt, dann beginnt das Volksfest bereits eine Woche zuvor.

Beginn

Die Jakober-Kirchweih beginnt immer am Freitag vor dem Jakobustag um 18.00 Uhr mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst auf dem Jakobsplatz.

Hier wird vor der Kirche St. Jakob, am Jakobsbrunnen, eine kleine Bühne aufgebaut, auf welcher der Gottesdienst abgehalten wird, wetterbedingt wurde dieser auch schon häufig in die Kirche selbst verlegt. Anschließend folgt der Fassanstich durch den Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, der im Festzelt die Jakober- Kirchweih eröffnet.

Marktwochenende

Am Samstag um 10.00 Uhr werden die Pilger im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses empfangen.Dieser ist auch Ziel einiger Interessierter von St. Jakob in Gersthofen, St. Jakob in Friedberg und von der Erlöserkirche in Göggingen, um den Pilgern einen Empfang zu bereiten.

Anschließend bewegt sich der Festumzug mit der Stadtwerkekapelle, den TSG-Schützen, historischen Gruppen, in traditionellen Gewändern und Laien in Bewegung. Der Umzug beginnt auf dem Rathausplatz, führt über den Perlachberg, die gesamte Jakoberstraße entlang und endet im Festzelt auf dem Gelände der Augusta Brauerei. Mit Salutschüssen aus der Kanone Marianne wird das Markwochenende schließlich eröffnet. Hierfür wird die gesamte Jakoberstraße für den Autoverkehr gesperrt.

Angebote und Attraktionen: Viele der in der Jakoberstraße ansässigen Geschäften lassen sich für das Marktwochenende etwas einfallen. Da die gesamte Straße für den Autoverkehr gesperrt ist, wird die Jakoberstraße zu einer Festmeile. Es werden christliche Veranstaltungen, wie Gottesdienste mit weltlichen vereint.

Angebote während der Kirchweih

Der Jakobsplatz mit Brunnen und Kirche.

Kulinarisches

Bäckereien haben auch am Markwochenende geöffnet und locken mit typischen Augsburger Kirchweihschmankerl. Dazu zählen natürlich Zwetschgendatschi, welcher sehr bedeutend für die Datschiburger (Augsburger) ist, aber auch Kirchweihküchle und aus Brezenteig geflochtene Stöcke.

Im Bierzelt gibt es die üblichen bayrischen Bierzeltspeisen. Viele der gastronomischen Betriebe in der Jakoberstraße erweitern ihren Betrieb und stellen Biertische auf den Bürgersteig auf und bewirten selbst am sonst immer geschlossenen Sonntag.

Kulturelles Angebote: Jakobervorstadt kennen lernen

Es finden Führungen durch das Jakobertor, eines der fünf noch existierenden Stadttoren Augsburgs, welches die östliche Grenze der Jakobervorstadt bildet, statt. Hier führen Mitglieder der Burschenschaft Rheno Palatia durch die Gemäuer des alten Stadttores.

Eine Besteigung des Kirchturms der St. Jakobskirche und die Besichtigung der Kirchturmuhr, werden angeboten. Ebenfalls gibt es Rundgänge zu ausgewählten Stätten der Jakobervorstadt

Angebote speziell für Kinder

Auch für die kleinen Besucher wird gesorgt, so gibt es die Möglichkeit Buttons herzustellen oder an einem Geschicklichkeitsparkur teilzunehmen. Kinderschminken wird angeboten und Stelzenlauf und vieles mehr. Häufig findet in Verbindung mit der Kirchweih ein Kinderfest in der Fuggerei statt.

Veranstaltungen auf der Bühne am Jakobsplatz und in St. Jakob

Der Jakobsplatz wird sogar zeitwelig zum Cat-Walk. Es finden Modenschauen statt, bei denen Strand- und Bademode, Dessous und Unterwäsche vorgeführt werden, die anschließend zum Verkauf stehen. Verschiedenste Musikgruppen und Tanzgruppen treten auf der Bühne vor der Kirche St. Jakob auf. Hier gibt es ein breites Angebot über Rock-/Pop-/ Folkbands, Schülermusikgruppen bis hin zu orientalischen Tanzgruppen und vielem mehr.

Auch einige Schüler-/Kindergartengruppen bekommen die Möglichkeit einstudierte Tänze, Lieder usw. darzubieten. In der Kirche St. Jakob finden häufig Drehorgel und Orgelkonzerte statt.

Jakobuslauf

Der Jakobuslauf ist seit dem Jahr 2000 ein fester Bestandteil des Marktwochenendes der Jakober-Kirchweih. Hier dürfen Läufer/innen, Walker/innen aber auch Schüler/innen auf einer 1.5 – 10.5 km langen Strecke mitlaufen.‚Der Lauf soll daran erinnern, wie sich die Jakobspilger früher hier für ihren weiteren Weg gesammelt haben‛, erklärt Ratzinger [ehemaliger Pfarrer der Kirche St. Max]. Der Wettlauf startet meist am Samstag um 18.00 Uhr an der Jakobskirche, welche ebenfalls das Ziel darstellt.

Künstlermeile

Auch die Kunst hielt Einzug in die Jakober-Kirchweih. Zeitweise stellten auch Augsburger Künstler ihre Werke in Ständen auf der gesperrten Jakoberstraße aus. Neben Zeichnungen,Malerei und Keramik wurde auch Steinschmuck und Kunst aus Speckstein gezeigt und verkauft.

Gottesdienste

Es werden täglich ökomenische Gottesdienste in St. Jakob gefeiert um die geistliche Bedeutung dieses Pilgerfestes aufrecht zu erhalten.

Am Sonntag findet stets ein Zeltgottesdienst im Festzelt statt, an den sich ein Weißwurstfrühstück anschließt.

Restliche Woche

Der Festzeltbetrieb geht auch nach dem Wochenende, wenn die Jakoberstraße wieder für Autofahrer gesperrt ist, weiter. Hierfür ist ein kleiner Teil der Straße Lauterlech gesperrt. An das Festzelt, welches sich auf dem Gelände der Augusta Brauerei befindet, grenzen einige Buden an, welche die gesamte restliche Woche auch noch geöffnet sind. Diese verkaufen Süßwaren, wie Popcorn, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte oder auch Bratwurstsemmel. Spielwaren werden auch angeboten und ein kleines Kinderkarusell steht am Ende der Absperrung.

Hintergrund-Infos

Kirchweih

Schon seit dem 3. Jahrhundert wurden Kirchen gebaut und geweiht. Genauso lange gibt es also schon die kirchlichen Gedenktage, welche jedoch schon seit dem 9. Jahrhundert recht weltliche Züge annahmen mit Schmaus, Tanz, Markt und Lustbarkeit. Da jede Kirche ihren Gedenktag an einem anderen Datum feierte, gingen die Festlichkeiten fast das ganze Jahr voran. Schließlich wurde 1804 der Termin für die Kirchweihen auf den dritten Sonntag im Oktober festgelegt. Auch heute noch werden von Gemeinden, bei denen das genaue Weihdatum ihrer Kirche nicht bekannt ist oder das Datum zu einer ungünstigen Zeit ist, beispielsweise in der Fastenzeit liegt, ihr Kirchweih an dritten Sonntag im Oktober gefeiert. Häufig werden Kirchweihen auch als Gedenktag des Kirchenpatrons gefeiert, so auch bei der Jakober-Kirchweih.

Ursprung der Jakober-Kirchweih

Heiliger Jakobus:

Darstellung des Heiligen Jakobus.

Jakobus der Ältere gehört zu den erstberufenen Aposteln. Er soll in Spanien das Evangelium verkündet haben und er starb als erster Apostel den Märtyrertod. Jakobus wurde unter der Herrschaft Herodes Agrippa in Jerusalem enthauptet. Einer Legende zufolge wurde sein Leichnam in ein Boot mit Engeln als Besatzung gesetzt. Sein Grab wurde schon fast vergessen, hätte 813 ein Eremit geheimnisvolle Sterne am Himmel gesehen. Die Grabstätte lag auf freiem Feld, welches danach als Sternenfeld bezeichnet wurde, dem heutigen Santiago de Compostela. Der Name hat seinen Ursprung in Sanct Jacobus in campo stellae = Heiliger Jakob im Sternenfeld. Hier wurde von König Alfons II. von Kastilien dier erste Kirche errichtet. Seit dem 10. Jahrhundert wurde dieser Ort zu einer Wallfahrtsstätte. Besonders viel Ruhm erlangte die Strecke aufgrund der Berichte, dass Blinde und Gehörlose geheilt wurden. Das Erkennungszeichen der Jakobspilger ist die Jakobsmuschel bzw. Pilgermuschel. Diese Muschel sei nur bei Santiago zu finden und wurde an die Kleidung oder Kopfbedeckungen geheftet.

Es entstanden immer mehr Jakobskirchen und mit diesen einhergehend auch Jakober-Kirchweihen. Der Gedenktag des hl. Jakob (25. Juli) war häufig beginn der Erntezeit. So wurden die ersten Kartoffeln auch Jakobskartoffeln genannt.

Die Kirche St. Jakob und die Jakobervorstadt:

1348 wurde ein Ratsbeschluss erlassen, in dem aufgefordert wurde, eine Kapelle mit Spital für arme Pilger und Kranke zu errichten. So entstand die Jakobskapelle. Diese wurde dann 1355 durch die Kirche St. Jakob ersetzt. Die Kirche war und ist auch heute noch den Mittelpunkt der Jakobervorstadt. Das Gotteshaus wurde 1944 komplett zerstört und 1949 wieder aufgebaut. Sie diente als Sammelplatz für die Jakobspilger, da die Jakobervorstadt auch genügend Platz für die Wallfahrer bot.

Die Jakobervorstadt, ein Handwerksviertel war bereits im 14 Jahrhundert ein Ort der sozialen Fürsorge. Neben dem extra für die Pilger, Armen und Kranken errichtete Spital wurde auch 1440 ein Pilgerhaus eröffnet. In der Vorstadt lebten vor allem die kleinen Leute, Weber, Metzger,Bäcker, Färber und Drucker und soziale Unterschichten in der Fuggerei. Der Ort rundum die St. Jakobskirche bot Platz für raumaufwendige Märkte wie z.B. Ross-, Rinder- oder Saumärkte.So bot dieser Ort auch genügend Platz für die Festlichkeiten der Jakober-Kirchweih.

Geschichte der Jakober-Kirchweih

Anfänge der Jakober-Kirchweih:

Wann die Jakober-Kirchweih zum ersten Mal gefeiert wurde, ist nicht genau überliefert. Dokumente belegen das Volksfest erstmals 1748. Man geht aber von einem über 1000- jährigen Bestehen der Jakober-Kirchweih aus.

Die Enstehung ist wohl auf auf die Gläubigen, die zum Grab des hl. Jakobus in Santiago des Compostela pilgerten, seit dem 10 Jahrhundert zurückzuführen. Ein Station der Pilger war die Augsburger Jakobervorstadt. Hier versammelten sich lange Zeit die Jakobuspilger aus dem Süden und Osten Deutschlands. In der Jakobervorstadt waren wohl viele Notare ansässig, bei welchen die Pilger ihr Testamtent festschrieben, da es bekannt war, dass nur ca. zwei Drittel den Weg schaffen würden.

1733 wurde jedoch zum ersten mal die Jakober-Kirchweih im Jaheslauf erwähnt.

Eh der Julius geht vorbey,/ist auch Jakobi Kirrewey./ Da kauft man in der Vorstadt ein/ Obst, Enten,Hühner insgemein. / Und wer mit Geld versehen ist,/ nimmt wenigst noch Lavendel mit.

Dieser gedichtete Schilderung des Jahreslaufs in Augsburg lässt darauf schließen, dass mit der Kirchweih auch ein Markt verbunden war. Die Jakobi Kirrewey wurde stets am 25. Juli gefeiert, egal welcher Wochentag dieses Datum war.

1838 wurde das Volksfest in einem Zeitungsbericht erwähnt. Danach gab es Stände mit mächtigen Jakobi-Rettichen, Krautköpfe, Blumenkohl und ‚anderen solchen exotischen Gewächsen. Eine Orangerie von Stachel- und Erdbeerstauden in Gartenscherben, eine Menge blühender Geranien, wirklich schöne Orleander, die nebst mehreren Nelken, einigen Wachsblumen und Hortensien die Zierde des Blumenflors ausmachten.

Rettung des Jakobi-Marktes

Die Jakobsmuschel als Zeichen für die Wallfahrt nach Santiago de Compostela.

1854 wurde eine Regelung bekannt erlassen, dass alle Kirchweihen am 3. Oktobersonntag zu feiern seien. Dieser Erlass löste natürlich in den Dörfern und auch in Augsburg einen großen Widerspruch aus.

So versuchten die Augsburger diesen Beschluss trickreich zu umgehen, damit sie weiterhin am 25. Juli ihre Jakober-Kirchweih feiern durften. Da die Zeitungen selbst keine Kritik an solchen amtlichen Beschlüssen ausüben durften, versuchten sie mit sachte formulierten Leserbriefen, ihre Meinung darzulegen. Zumindest sei nur so zu erklären, warum ein Gutachten über die Ursprünge und Wesen der Jakober Kirchweih angefertigt wurde. Dieses Gutachten stellt die traditionellen Werte dieses Festes in den Vordergrund und so erhielten die Augsburger die Erlaubnis für einen Marktsonntag um den 25. Juli herum in der Jakobervorstadt. Gewöhnliche Krichweih-Feierlichkeiten und Lustbarkeiten waren jedoch an diesem Tag verboten. So war nicht mehr von der Jakober-Kirchweih die Rede sondern vom Jakobi-Markt Das allgemein Kirchweihfest im Oktober wurde jedoch von den Leuten in der Jakobervorstadt nicht beachtet. Erst 1860 wurde langsam wieder von der Jakober-Kirchweih geschrieben.

Der Markt wurde durch einige Stände mit Spielwaren, Marionettentheater und Karusells erweitert. Es gab ein breites Angebot an Tanzmusik in den Gaststätten der Jakobervorstadt.

Die Geselligkeit stand im Vordergrund und das traditionelle Kichweihmus (Reismehlbrei mit Rosinenwasser und Mandeln versetzt) Nudeln und Küchle durften natürlich nie fehlen.

Unterbrechung der Kirchweihtradition

Sowohl während des ersten Weltkrieges als auch während des zweiten Weltkrieges wurde das Volksfest nicht ausgerichtet und wurde erst im Jahre 1921 bzw. 1949 wieder aufgenommen.

1921 vereinigten sich einige Jakobervorstädter und veranstalteten trotz der Inflation ihr Volksfest. Ein kleiner Umzug wurde veranstaltet, die Gärtner präsentierten ihre Erzeugnisse, einige Fieranten waren da, die Wirte und Brauer taten ihr Möglichstes, um wieder trinkbares Bier und einige Schmankerl auf den Tisch zu bringen. So wurde daraus sogar ein größeres Fest als in der Vorkriegszeit. Aufgrund der Popularität der Jakober-Kirchweih entdeckten natürlich auch die Nationalsozialisten das Volksfest für ihre Propagandazwecke.

Besonders schwierig war die Situation im zweiten Weltkrieg. Hier wurden 1944 weite Teile der Jakobervorstadt durch Luftangriffe zerstört. Viele Gaststätten, in denen zuvor Festlichkeiten in Verbindung mit dem Pilgerfest stattgefunden hatten, lagen nun in Schutt und Asche.

So wurde 1949 zum ersten mal das Bierzelt im Hof der Augusta-Brauerei aufgestellt. Beim ersten noch etwas kleineren Festumzug waren die Salutschüsse, die sonst immer die Krichweih eröffneten, zunächst noch verboten

Aufschwung nach dem Krieg – Blütezeit

1950 standen bereits vier Großzelte, 1951 sogar fünf in Jakobervorstadt bereit. 1952 kam dann sogar ein Weinzelt dazu. Eine besonder Attraktion war ein Benzin-Autoskooter. Die Größe der Jakober-Kirchweih nahm jedoch schon 1957 ab. In diesem Jahr gab es zum letzen mal fünf Bierzelte und 42 Stände und Fahrgeschäfte, da dies langsam zu Platzmangel führte. Das Riesenvolksfest entwickelte sich langsam wieder zu dem anfänglichen, umschaubaren Kirchweihfest zurück.

Jakober-Kirchweih heute

Die letzen Jahre war es immer das Anliegen des Stadtteilvereins Jakobervorstadt, Augsburgs ältestes Volksfest auch weiterhin zu erhalten und für Besucher attraktiv zu gestalten. So entstand auch die Idee, die Geschäfte auch am Sonntag zu öffnen und die gesamte Jakoberstraße für das Markwochenende zu sperren.

Da sich die Bevölkerungsschicht der Jakobervorstadt stark verändert hat, gehen die Besucherzahlen der Kirchweih immer mehr zurück. Die Bewohner der Vorstadt, dazu zählen auch viele Migranten, identifizieren sich kaum mehr mit ihrem Viertel und somit auch nicht mit der Jakober-Kirchweih. So erwähnte ein Vorstandsmitglied des Stadtvereins: Früher wohnten hier Arbeiter und die Mittelschicht, man kannte einander. Deren Kinder sind weggezogen und danach setzte die Fluktuation ein. Viele wohnen nur noch kurz im Viertel.

2012 wurde die Sperrung der Jakoberstraße erstmals nicht mehr gewährt. Begründung hierfür sei, dass es nicht möglich war, diese wichtige Verkehrsstraße zu sperren, da es so viele Baustellen in Augsburg geben würde. So durften auch die Geschäfte am Sonntag nicht verkaufen und das große Markttreiben am Wochenende blieb aus. So war nur ein Schausonntagerlaubt, bei dem die Ladenbesitzer zwar ihr Geschäft öffnen aber weder beraten noch verkaufen durften.

Es gab also 2012 nur ein sehr abgespecktes Kirchweihprogramm, bei dem zwar einige Atraktionen lockten, wie z.B. die Kabarettisten Herr und Frau Braun, Besichtigung des Jakobertors und des Kirchturms von St. Jakob usw. jedoch erinnerte wenig an das Vorstadtpilgerfest, der vergangen Jahre. Wie sich die Festlichkeiten Rund um die Jakober-Kirchweih entwickeln werden, wird man frühestens nächstes Jahr sehen.

Gewährspersonen

  • Ehemalige Bäckerei-Konditoreibesitzer ansässig in der Jakobervorstadt, 78 und 50 Jahre alt.
  • Personen, die in der Jakobervorstadt aufgewachsen sind.

Weblinks

Literatur

  • Altmann, Werner u.a. : St. Jakob 650 Jahre: Eine Kirche und ihr Stadtteil.Augsburg 2005.
  • Baumann,Andrea: Kirchweih: Läden dürfen am Sonntag nicht verkaufen. Augsburger Allgemeine. 2012. S. 48.
  • Becker-Huberti, Manfred: Lexikon der Bräuche und Feste.Breisgau 2007. Götter, Karl-Heinz: Alle unsere Feste. Ihre Herkunft und Bedeutung. Stuttgart 2007.
  • Woll, Johanna u.a.: Feste und Bräuche im Jahreslauf. Stuttgart 2001.

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