Quelle: Brauchwiki

Administrator Fragen und Antworten


Pro Seite werden 2 beantwortete Fragen an den Administrator aufgelistet.


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  1. Was hat es mit dem Brauch des Wasserholens in der Mitternacht des sogenannten "vierten Heiligabends" im Erzgebirge auf sich?
    gestellt am 20.7.16 13:10
    Der Begriff „vierter Heiligabend“ ist Dr. Brauch nicht bekannt. Vermutlich meint der Fragende damit die sogenannten „Heiligen Nächte“ bzw. „Rau(h)nächte“ zwischen Heiligabend und Heiligdreikönig. Diese zwölf Tage bzw. Nächte waren früher jedenfalls mit zahlreichen abergläubischen Vorstellungen verbunden. Unter anderem glaubte man einen Blick in das kommende Jahr werfen oder den zukünftigen Ehepartner erkennen zu können, wenn man im Mondlicht auf die Wasseroberfläche eines Brunnens sah oder in einen Eimer blickte, mit dem man zuvor an einem Bach oder Fluss Wasser geschöpft hatte. Diese Form der Präkognition (Vorhersage zukünftiger Ereignisse) lässt sich in unterschiedlichen regionalen, terminlichen und inhaltlichen Varianten nachweisen. Hierzu scheint auch das in der Frage genannte Beispiel des Wasserholens im Erzgebirge zu gehören. Um einen Brauch handelt es sich diesfalls jedoch nicht. (gestellt am 25.7.16 13:15)
  2. Im Lied:Wißts wo mei Hoamat is,hängt a weiß Haferl umgstürzt am Godan.Letzlich sah ich in einer Fernsehsendung aus dem Inntal ebenfalls Haferl über den Zaunpfosten gestürzt.Hat dieser Brauch einen tieferen Sinn?
    gestellt am 5.4.16 08:22


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