Guten Abend. Wie kann ich ein Statement auf einen Eingestellten Artikel abgeben?B.z.w. meine Meinung oder Erfahrungen veroeffentlichen. Vielen dank.
gestellt am 28.3.13 21:35
Vielen Dank für die Frage. Sie können jeden Artikel im brauchwiki selbst bearbeiten und verändern. Dazu müssen Sie sich lediglich mit einer gültigen E-Mailadresse im Wiki anmelden. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier: http://www.brauchwiki.de/Brauchwiki:Anleitung Außerdem kann man jeden Artikel kommentieren. Dies geschieht über die Kommentarfunktion unter dem jeweiligen Artikel! (gestellt am 3.4.13 16:22)
Hallo, ich würde gerne wissen, was genau man beim Bild hochladen in den jeweiligen Feldern angeben muss? Habe es schon ein paar mal versucht, leider steht immer wieder da: Eingaben sind unvollständig. gestellt am 5.3.13 10:49
brauchwiki funktioniert am besten mit dem Internetbrowser Firefox. Versuchen Sie, über diesen Browser das Bild hochzuladen. Bevor Sie generell ein Bild einbinden, müssen Sie vorab die Vorschau des hochgeladenen Bildes bestätigen. Sollte das Hochladen dennoch nicht funktionieren, wenden Sie sich bitte an michael.achatz@phil.uni-augsburg.de. (gestellt am 6.3.13 10:57)
Wie kann ein Account wieder gelöscht werden? gestellt am 18.2.13 23:08
Sie können einen angelegten Account durch Kontaktierung eines Administrators löschen lassen. Bitte wenden Sie sich hierfür an: michael.achatz@phil.uni-augsburg.de (gestellt am 6.3.13 10:54)
Hey!
Ich wollte fragen ob jemand den oberpfälzer Brauch des "Büchsenmachers" kennt?
Ein "Büchsenmacher" ist in der Oberpfalz jemand, der eine Tochter gekriegt hat. Der betreffenden Person wird dann eine Art Maibaum mit Büchsen in den Garten gestellt....
Kann mir jemand mehr darüber erzählen bzw. sagen, wo ich vielleicht entsprechende Lieder, welche dabei oft gesungen werden, herbekommen könnte?
Danke!! gestellt am 18.2.13 18:10
Informationen über den – nicht nur oberpfälzischen, sondern auch oberbayerischen – Rügebrauch der "Büchsenmacherei" finden Sie in folgendem Aufsatz: Weid, Inge: Zur Büchsenmacherei. Anmerkungen zu einem Rügebrauch. In: Alzheimer, Heidrun u.a. (Hgg.): Bilder – Sachen – Mentalitäten. Arbeitsfelder historischer Kulturwissenschaften; Wolfgang Brückner zum 80. Geburtstag. Regensburg 2010, S. 741-752.
Zu dem Brauch passende Liedtexte hält eventuell die Beratungs- und Forschungsstelle für Volksmusik in Ostbayern, Hoppestr. 6, 93049 Regensburg, Tel. (0941) 22139, bereit.
(gestellt am 19.2.13 13:28)
Gibt es für Angestellte im öffentlichen Dienst, ,,Sonderurlaub´´, im Bezug Mitglied einer Schützenbruderschaft (Schützenfest) ??
Es geht also um Brauchtumsspflege. gestellt am 6.2.13 17:41
Dr. Brauch ist kein Jurist und maßt sich daher nicht an, auf diese diffizile Frage eine juristisch verbindliche Antwort geben zu wollen. Nach der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen, Bundesbeamte, Richterinnen und Richter des Bundes" (www.gesetze-im-internet.de/surlv/BJNR009020965.html), die auch in Bayern weitgehend angewendet wird, besteht für den genannten Anlass wohl kein Anspruch auf Sonderurlaub, zumal bei ehrenamtlichen und ähnlichen Tätigkeiten oftmals die zusätzliche Einschränkung gilt: "wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen". (gestellt am 7.2.13 09:48)
Lieber Dr. Brauch,
Ich bin auuf der Suche nach Brauchtum zum Jakobitag - 25. Juli -
Danke für eine baldige Antwort.
Johannes Schöbinger
gestellt am 10.1.13 14:49
Der Jakobitag/Jakobstag (25. Juli), der Gedenktag für den Apostel Jakobus d.Ä., dessen angebliches Grab in der spanischen Stadt Santiago (= Sankt Jakob) de Compostela zu den meist besuchten Wallfahrtszielen Europas zählt (ca. 200.000 Pilger im Jahr 2011), war schon im Mittelalter ein bedeutender christlicher Festtag. Er war – und ist teilweise bis heute – verbunden mit Jakobimärkten (z.B. Cham, seit 13. Jh.), Jakobikirchweihen (z.B. Lauterhofen in der Oberpfalz), Prozessionen (z.B. Fuchsberg bei Neumarkt, Wolfach im Schwarzwald), Schützenfesten (z.B. Neuss) oder Tänzen (z.B. St. Jakob am Thurn). Auch Brotspenden für Arme und Kranke (sog. Jakobusbrot) sind für den Jakobitag belegt. In Garching an der Alz findet außerdem bis heute der Brauch des „Jakobslaufens“ statt. Das einstige alljährliche Treffen der Hirten am Jakobitag auf dem Dreisesselberg im Bayerischen Wald entwickelte sich nach 1945 zu einer Begegnung der heimatvertriebenen Böhmerwäldler. (gestellt am 11.1.13 10:27)
Zu Volkstanzveranstaltungen werden oft sehr schöne Tanzabzeichen gebastelt und als Eintrittszeichen ausgegeben. Seit wann gibt es diesen Brauch? Ursprung? Verbreitung? gestellt am 8.1.13 19:58
Tanzzeichen sind kleine, meist gebastelte oder kunsthandwerklich gefertigte Gebilde (z.B. Figuren, Geflechte, Blumensträußchen oder Gegenstände wie Herzen, Blätter oder Musikinstrumente) aus unterschiedlichen Materialien (z.B. Holz, Textilien, Papier, Blech, Salzteig), die bei Volkstanzveranstaltungen anstatt Eintrittskarten an die Teilnehmer vergeben werden. In der Regel sind die Tanzzeichen mit einem Bändchen versehen, damit sie am Knopf(loch) befestigt und während des Tanzes getragen werden können. Da sie meist aufwendig und liebevoll gestaltet sind, werden Tanzzeichen auch gerne gesammelt.
Bereits für die 1920er Jahre gibt es vereinzelte Belege für kleine Blumengebinde als Eintrittsgaben für die Tänzerinnen. Vom Veranstalter ausgegebene Tanzzeichen lassen sich seit den 1960er Jahren nachweisen; sie breiteten sich in der Folgezeit immer mehr aus. Weitere Informationen gibt das vom Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern verfasste Heft “Tanzzeichen“ (hrsg. vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern, Bruckmühl 1987).
(gestellt am 9.1.13 13:58)
Reinsberg-Düringsfeld berichtet von der schwedischen Julklubba: "Die Julkeule (Julklubba) war vormals wichtig. Sie wurde an einem Band über dem Tisch befestigt, und mußte irgendwo hin gespielt werden, um über einen Trunk zu entscheiden."
Ich wüßte gern, wie genau das geht.
LG
Uwe Ecker gestellt am 23.12.12 20:59
Leider ist uns keine (deutschsprachige)Literatur bekann, die über die "Julkeule" berichten würde. Reinsberg-Düringsfeld hat den Hinweis übrigens wortwörtlich aus Ernst Moritz Arndts autobiographischem Werk "Reise durch Schweden im Jahr 1804" übernommen. Bereits bei ihm findet sich die Formulierung "war vormals wichtig" sowie die Ergänzung "noch an manchen Orten" ausgeübt, woraus zu schließen ist, dass der Brauch schon damals im Verschwinden begriffen war. Ohnehin erkannte Arndt in seinen Ausführungen zum Julfest Veränderungen in den "Gebräuchen in dieser Zeit, die theils abgekommen sind, theils noch gelten". (gestellt am 7.1.13 10:07)
christkind anschiessen gestellt am 19.12.12 13:47
Als „Christkindl-Anschießen“ bezeichnet man das traditionelle Böllerschießen an den Tagen vor Weihnachten oder auch an Heiligabend. Es soll damit weithin hörbar die Geburt Christi verkündet werden. Mancherorts ist der Brauch von Blasmusik (dem sog. „Christkindl anblasen“) begleitet. Das Böllerschießen an den nachfolgenden Feiertagen wird dagegen meist „Weihnachtsschießen“ genannt. Der Brauch ist vor allem im oberbayerisch-österreichischen Alpengebiet und im Bayerischen Wald verbreitet. (gestellt am 22.12.12 22:14)
Gibt es einen mittelfränkischen Brauch zu Silvester und Neujahr? Gibt es auch einen Erlanger Brauch? gestellt am 11.12.12 23:43
Spezielle mittelfränkische Silvester- oder Neujahrsbräuche, die zur Zeit noch gepflegt werden, sind nicht bekannt. Einzig in Schwabach soll es bis in die 1980er Jahre das sog. "Gassenfeuer" gegeben haben.In der dortigen Königstraße gab es eine Metzgerei; die dort beschäftigten Metzgergesellen haben an Silvester gegen 20 Uhr ein Feuer angezündet. Etwa zwei Stunden später haben sie ihre alten Kalender in das Feuer geworfen. Gemeinsam mit den Anwohnern sind sie um Mitternacht über das Feuer gesprungen.
(gestellt am 17.12.12 16:02)