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St. Patrick´s Day

Volle Fahrt voraus: Dieser Artikel ist sehr informativ und empfehlenswert!
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Der St. Patrick´s Day ist der Nationalfeiertag der Iren und geht auf den heiligen Patrick zurück. Jedes Jahr am 17. März hüllt sich Irland in grüne Farben und Kleeblätter. Wesentlicher Teil des St. Patrick´s Day sind die riesigen St. Patrick´s Day Paraden und der Genuss irischer Speisen und Getränke, zusammen mit der Familie oder den Freunden.

Termin

Dieser Brauch ist am 17.03.2018.
Er findet jedes Jahr zu diesem Datum statt.

Der St. Patrick's Day heute

Viele der Traditionen des St. Patrick's Day, die sich in der Vergangenheit entwickelt haben, haben auch heute noch Bestand. Dennoch kritisieren einige, dass der St. Patrick's Day heutzutage nicht mehr viel mit seinem eigenlichen religiösen Ursprung zu tun hat und dass das Feiern und Betrinken in den Vordergrund getreten ist.

Probleme des St. Patrick's Day heutzutage

Für viele ist der St. Patrick's Day heute eine Gelegenheit, sich mit der Familie zu treffen und sich auf ihre irischen Wurzeln zu besinnen. Einige vergessen dabei den religiösen Hintergrund und manche beschweren sich sogar, dass das Feiern und Trinken wichtiger geworden sei als der eigentliche Sinn dieses Tages. (vgl. Cronin und Adair, S.235 ff.)


Dieser Meinung ist auch Montreals Matthew Barlow:
"Unfortunately St. Patrick's Day doesn´t mean much to me anymore. St Patrick's Day in Canada, and I´m sure much of the rest of the world, has become a Hallmark card day. It´s no longer a celebration about being Irish or the Irish, or anything of that sort. It´s an excuse to get drunk, the day that everyone is Irish for the day." (zitiert nach Cronin und Adair, S.239.)


Viele Iren ärgern sich über die Gerüchte, es würde ihnen am St. Patrick's Day nur noch um den Alkoholkonsum gehen.
Als Antwort darauf haben einige Schulen in Amerika sogar beschlossen, sich am St. Patrick's Day mehr auf das Leben des heiligen Patrick und die Geschichte seines Feiertags zu konzentrieren. (vgl. Cronin und Adair, S.237.)

Traditionen am St. Patrick's Day

Zu den Traditionen am St. Patrick's Day gehört es bei vielen, noch zuerst eine Messe zu besuchen, bevor anschließend mit Mengen von Essen und Trinken gefeiert wird. Manche machen dies im Kreise der Familie, andere mit Freunden in einem der vielen Pubs, in denen es grün gefärbtes Bier gibt, zum Beispiel Guiness, und traditionelles irisches Essen, wie Cornedbeef (Rindfleisch), Kraut sowie irisches Brot und Tee.
Eine weitere Tradition ist das Anschauen oder auch Beteiligen an einer der berühmten Paraden am St. Patrick's Day. Dabei findet man alles um sich herum grün gefärbt oder eingekleidet und von Kleeblättern (Nationalblume Irlands: „Shamrock“) bedeckt.
Bei Kindern hat sich dadurch die Tradition entwickelt, dass jeder gekniffen wird, der nichts Grünes an sich trägt.
Für die, denen es nicht möglich ist, am St. Patrick's Day mit der Familie zusammen zu kommen, hat es sich seit dem Jahr 1950 eingebürgert, dass man sich Kleeblätter zusendet. (vgl. Cronin und Adair S.235 ff.)

St. Patrick's Day außerhalb Irlands

"One of the benefits of emigration from Ireland is that St. Patrick´s Day is represented and indeed celebrated in virtually every corner of the earth. The Irish diaspora has had an immense effect on upholding the pride of the Irish nation everywhere they emigrated to." (vgl. Cronin und Adair, S.238.)

Dieses Zitat zeigt, dass der St Patrick's Day längst kein irisches Phänomen mehr ist, sondern
Grüner chicago river lizenzfrei.jpg
sich längst auf viele Teile der Welt ausgebreitet hat. Und die Festivitäten in anderen Teilen der Welt stehen denen in Irland keinesfalls in irgendetwas nach. In Chicago wird sogar der Chicago River an St Patrick's Day grün gefärbt.

Nach Kartoffelmissernten brach eine Hungersnot in Irland aus. Diese zwang viele Iren in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Auswanderung, wovon es die meisten nach Amerika, Kanada und Australien zog. Aber auch nach Japan, Südafrika und Deutschland haben irische Einwanderer den St Patrick's Day gebracht. Dabei ist das Teilnehmerfeld für die Feiern des St. Patrick's Day nicht nur auf Iren beschränkt. (vgl. Cronin und Adair, S. 7ff.)
Nicht umsonst heißt es:
"Everybody's Irish on march 17th."

St Patrick's Day in Amerika

Der erste St. Patrick's Day fand in amerikanischen Kolonien im 18. Jahrhundert statt. Der Autor John D. Crimmins, der 1902 eine Chronologie über den St Patrick's Day in Amerika veröffentlichte, schrieb, dass irische Katholiken damals noch nicht in großer Zahl involviert waren:
"The Irish gentlemen and merchants who met convivially in Boston on March 17, 1737, to honour St Patrick, and founded a benevolent society with quaint officials bearing silver keys described themselves as Irish or Irish extraction and of Protestant faith."
(Cronin und Adair, S. 9.)
Dass der St. Patrick's Day zu Beginn hauptsächlich von Protestanten dominiert wurde, ist nicht verwunderlich, da zu dieser Zeit der Großteil der irischen Auswanderer, Protestanten waren.
Der erste St. Patrick's Day in Bosten wurde somit ebenfalls durch Protestanten ausgerichtet, die aus der irischen Provinz Ulster stammten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gründeten diese immer mehr Wohltätigkeitsorganisationen, die das Essen und Kirchmessen am St Patrick's Day organisierten und ausrichteten.
In New York ähnelten die ersten Feiern des St. Patrick's Days denen in Boston. Die erste Gedenkfeier an den Schutzpatron Irlands fand am 17. März 1762 im Haus des irischen Protestanten John Marshall statt.
Am 17. März 1779 waren es letztendlich nicht mehr nur Menschen protestantischen Glaubens, die am St Patrick's Day in Amerika marschierten. An dem Marsch von 1779 waren nun auch Katholiken unter der Führung des Protestanten Colonel Lord Rawdon integriert. Die Beteiligten wurden auch "Die Freiwilligen" genannt, da sich hinter dem 79er Marsch mehr verbarg, als das Zurückbesinnen an seine irischen Wurzeln und Schutzpatron. Er sollte dazu dienen, dass irisch stämmige Amerikaner sich der Britischen Armee anschließen und diente somit zur Anwerbung von Soldaten.
Diese Militärparaden breiteten sich weiter aus und existierten 1770 bereits in Carolina, Maryland, Kentucky, Charleston und Baltimore.(vgl. Cronin und Adair, S.8ff.)
Zwischen 1780 und 1825 wanderten sogar noch mehr Iren nach Amerika aus. Der Hauptgrund hierfür waren die religiösen Einschränkungen, denen sich die Iren in ihrer Heimat immer noch unterwerfen mussten. In Massachusetts ermöglichte die Verfassung von 1870 den Auswanderern eben diese religiösen Freiheiten, die sie in ihrem alten Heimatland vermisst haben.
Durch die zunehmende Einwanderung in Amerika, nahm der Einfluss der Katholiken ebenfalls zu und die Gedenkfeiern des St. Patrick's Day wurden zunehmend öffentlicher im Vergleich zu denen, die ausschließlich durch den protestantischen Anteil der irischen Zuwanderer organisiert wurden. Ebenso wurden der Einfluss durch wohltätigen Organisationen auf die Planung und Umsetzung des St. Patrick's Day gesteigert, sodass 1829 2.850 Spenden zur Feier des St. Patrick's Day eingingen.
(vgl. Cronin und Adair, S. 12ff.)

St Patrick's Day in Kanada

Die große Hungersnot bescherte auch Kanada viele irische Einwanderer. Im Jahr 1825 waren sage und schreibe 80% der Iren, die über den Transatlantik auswanderten, auf dem Weg nach Kanada. Tatsächlich wollten jedoch die meisten davon nicht für immer in Kanada bleiben, sondern nach Amerika weiterziehen. Nichtsdestotrotz blieb eine erhebliche Anzahl der Iren in Kanada.
Die erste Gedenkfeier zum St. Patrick's Day fand 1765 in Quebec statt. Wie in Amerika, waren auch hier die Anfänge des St Patrick's von Protestanten geprägt. In Kanada waren die Teilnehmer ausschließlich protestantische Offiziere der britischen Armee, die in Quebec stationiert waren. Im Mittelpunkt ihrer Feier stand eine Zeremonie in der Recollet Kirche, wonach in eine örtliche Bar weitergezogen wurde, wo nicht nur auf den heiligen Patrick, sondern auch auf andere, für ihr Land bedeutende, Personen angestoßen wurde. Darauf folgend gab es einen Ball und ein üppiges Abendessen im städtischen Konzertsaal.
Im frühen 19. Jahrhundert war der St. Patrick's Day zunehmend unorganisierter und es wird berichtet, dass Alkoholkonsum und Auseinandersetzungen zwischen den Feiernden in den Vordergrund traten.
Eine Erklärung hierfür war, dass die Iren diesen Tag nutzten, um sich von der harten Arbeit tagtäglich zu erholen und um mit ihren Landsleuten ausgiebig zu feiern.
Im Laufe der Jahre etablierten sich jedoch zunehmend irische Gemeinschaften in die Gesellschaft und somit wurde auch der St. Patrick's Day zunehmend organisierter. 1824 wurde beispielsweise in Montreal ein formales Essen im Mansion Haus organisiert, das allerdings gerade mal 30 Gäste umfasste. Auch bei dieser Feier wurde allerdings nicht lediglich an den heiligen Patrick zurück besonnen, sondern weitere bedeutsame Personen und auch ganze Gemeinschaften gepriesen, wie zum Beispiel die Britische Armee, der König und die Britische Navy. Bei eben dieser formalen Feier 1824 feierten zwar Katholiken und Protestanten bereits gemeinsam, dennoch beschlossen sie noch zusätzlich, auf Grund der wenigen Gäste, auch nicht-irisch stämmige Gäste willkommen zu heißen.
1830 wurden St. Patrick's Feiern auch in Toronto und Montreal abgehalten. Auch hier feierten Protestanten gleichermaßen mit Katholiken zusammen.
(vgl. Cronin und Adair, S.17ff.)
In Toronto waren St. Patrick's-Day-Feiern bis Ende 1840 eher klein gehalten und die Paraden schlecht geplant. Allerdings dauerte es nicht lange und bereits ab dem Jahr 1850 wurden große St. Patrick's Day Märsche fest in die Gedenkfeiern integriert.
(vgl. Cronin und Adair, S. 21f.)

St. Patrick's Day in Deutschland

Auch in Deutschland ist der legendäre St. Patrick's Day angekommen. Wer ihn also h
Münchner Bürgermeister hält eine Rede am St.Patrick's Day.jpg
ier bei uns mal live miterleben will, hat dazu die Möglichkeit ohne weit reisen zu müssen.
Ein Beispiel hierfür ist München.
Auch die Innenstadt von München hüllt sich am St. Patrick's Day in grün, irisches Bier, "Guiness", wird getrunken und Deutsche, Iren und andere Landsleute feiern Seite an Seite den Schutzpatrons Irlands.
Die Münchner Parade am St. Patrick´s Day fand 1996 zum ersten Mal statt und wird meist zahlreich besucht.

"Sie verläuft über die Leopold- und Ludwigstrasse durch das Siegestor zum Odeonsplatz. "

Jedes Jahr am St Patrick's Day versucht München ein Stück Irland zu repräsentieren. Die zahlreichen Irish Pubs laden zum Trinken ein. Irische Musik wird gespielt, irische Tänze getanzt und das so bekannte irische Kleeblatt („Shamrock“) gesegnet.

Unter folgendem Links, kann man einen Einblick in den St Patrick´s Day in München gewinnen:

http://www.stpatricksday.de/

http://www.ganz-muenchen.de/freizeitfitness/st_patricksday/intro.html

http://www.youtube.com/watch?v=-od17ytsD40

Hintergrund-Infos

Entwicklung des St. Patrick's Day in Irland

Der genaue Ursprung vom St. Patrick's Day (Tag des heiligen Patrick) ist nicht ganz klar. Bereits im Jahre 1607 konnte man den 17.03. als Tag des heiligen Patricks im irischen Kalender finden. Danach wurde St. Patrick zum Schutzpatron von Irland erklärt. Im Jahr 1631 wurde der St. Patrick's Day sogar in den kirchlichen Kalender mit aufgenommen, allerdings neben weiteren 35 anderen irischen Feiertagen. Dennoch überschattet der St. Patrick's Day bald all die anderen, da der heilige Patrick der Schutzpatrons Irlands war.
Im 17. Jahrhundert entwickelte sich der St. Patrick's Day dann von einem rein religiösen Feiertag zu mehr auch zu einem Bürgerfest. Nachdem die Leute zur Kirche gegangen waren, gab es riesige Mengen an Speisen und Getränken, irische Musik wurde gespielt und irische Volkstänze getanzt. Im späten 17. Jahrhundert war der St. Patrick's Day schließlich bekannt dafür, dass es ein Feiertag für alle Bevölkerungsschichten gemeinsam war und seine Bedeutung ging bald über das einmalige jährliche Feiern am 17.03. hinaus.
Im Jahr 1760 war St. Patrick sogar auf irischen Münzen abgebildet.
Aber obwohl der St. Patrick's Day als Feiertag für alle galt, ist er dennoch ein katholischer Feiertag geblieben und daher wurde er natürlich von katholischen Gemeinden bereitwilliger als von anderen Gemeinden Beachtung geschenkt. Das führte dazu, dass 1695, unter der Regierung von William III. von England, der St. Patricks Day, ebenso wie die anderen Feiertage katholischer Heiliger, abgesetzt wurde und durch 29 andere Feiertag ersetzt, die auf Traditionen der englischen Kirche basierten.
Da St. Patrick jedoch als Schutzpatron Irlands zu viel Bedeutung zugesprochen wurde, wurde der nach ihm benannte Feiertag Anfang des 18. Jahrhunderts wieder eingeführt.
Allerdings hatte der St. Patrick's Day nach der Wiedereinführung weniger Beachtung in der Bevölkerung und einige befürchteten sogar, dass der St. Patrick's Day ganz untergehen könnte. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich jedoch nicht.
Ganz im Gegenteil, hatte sich der St. Patrick's Day auch immer mehr über die katholischen Mauern hinaus verbreitet. 1729 läuteten sogar die Glocken der St. Patrick's Kathedrale in Dublin, ebenso wie die vieler anderer protestantische Kirchen in Irland, was von da an zu einer Tradition am St. Patrick's Day wurde.
1783 traf König George III. eine wichtige Entscheidung, die dem St. Patrick's Day noch bedeutsamer machte. Von da an sollte am St. Patrick's Day stets der glanzvollste Ritter geehrt werden. Dies fand in der Burg in Dublin statt, auf dessen Vorbau sich der Ritter nach seiner Ehrung dem Volk präsentierte. Genau diese Ehrung führte 1785 durch einen Zufall zu einer der bekanntesten Traditionen am St. Patrick's Day, der Parade durch Dublin. Es kam vor, dass sich die Ehrung und somit der St. Patrick's Day zeitlich ein wenig verschob, weil die geladenen Gäste und Ritter nicht pünktlich ankamen oder aus organisatorischen Gründen. So beschlossen einige selbsternannte Patrioten, auf Grund der Verschiebung 1785, sich zu einem Festmahl an einer Rotunde in Dublin zu versammeln und dabei marschierten diese in einer Art Umzug durch den Garten und legten somit den Grundstein für die riesigen Paraden, die es ab dem 19. Jahrhundert jährlich am St. Patrick's Day zu sehen gibt.
Seit dem 19. Jahrhundert ist der St. Patrrick's Day für alle gesellschaftlichen und religiösen Gruppen Irlands ein fester Bestandteil des Jahres und wird auch von allen gleichermaßen gefeiert.
(vgl. Cronin and Adair, S.1ff.)

Geschichte des heiligen Patrick (Saint Patrick)

Der St. Patrick's Day geht auf den Todestag des heiligen Patrick zurück. Doch genau wie die Herkunft des St. Patrick's Day, gibt es auch über die Hintergründe des heiligen Patricks Unklarheiten. Tatsächlich war dieser nicht irischer Abstammung, sondern wurde wahrscheinlich Ende des 4. Jahrhunderts im damaligem Britannien als Sohn eines christlichen Diakons geboren. Als Patrick 16 Jahre alt war, haben ihn irische Einbrecher, die das Anwesen seiner Eltern berauben wollten, entführt. Anschließend soll er sechs Jahre in Irland in Gefangenschaft gelebt haben.
Angeblich soll er diese sechs Jahre als Schafhirte, abgeschieden von allem, auf dem Berg Slemish verbracht haben. Es wir überliefert, dass diese Zeit Patrick dazu bewegt hat, sich zu besinnen und zu bekehren.
( siehe auch: http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Patrick_von_Irland.htm )
Patrick konnte sich letztendlich aus seiner Gefangenschaft befreien und floh, nachdem er Gottes Stimme im Traum gehört haben soll und kehrte in sein Heimatland zurück. Dort wurde er zum Priester geweiht und lebte als Mönch in einem Kloster, bevor er als Missionar nach Irland zurückkehrte.

"Allen Widerständen zum Trotz bekehrte Patrick tausende Menschen, wie er in seiner Schrift "Bekenntnis" berichtet. Er ließ angeblich 365 Kirchen bauen, darunter um 444 die Bischofskirche in Armagh, am Sitz des Königshauses - bis heute Sitz der katholischen und anglikanischen Erzbischöfe für Irland. Da Patrick während seiner Gefangenschaft die irische Sprache gelernt hatte, konnte er in Liturgie und Lehre auf die Landessprache zurückgreifen; dies war mit ein Grund dafür, dass der christliche Glaube von den Iren als etwas "eigenes" angenommen wurde und bis in unsere Tage besonders feste Wurzeln geschlagen hat."


Auch das irische Nationalsymbol geht auf Partrick zurück. Überlieferungen zufolge, soll er anhand des Kleeblatts die heilige Dreifaltigkeit erklärt haben.
449 soll Patrick am Berg Croagh Patrick (der Berg ist nach ihm benannt worden) 40 Tage lang zur Fastenzeit vor Ostern verbracht haben.

"Noch heute ist der Stein zu besichtigen, auf dem Patrick so lange im Gebet gekniet haben soll, dass seine Knie einen Abdruck hinterließen."

Patrick-Croagh.jpg

Auf eben diesem Berg soll ihm angeblich ein Engel erschienen sein, der ihm versprach, dass Patrick selber im jüngsten Gericht über die Iren urteilen durfte und sie so verschonen könnte.
Der 765 Meter hohe Berg ist heute die größte Anlaufstelle für Pilger in Irland. Vor ihm befindet sich eine Statue des heilige Patrick.

Am 17. März 461 starb Patrick im Alter von 76 Jahren. Man sagt, dass sich seine Grabstätte in Downpatrick befinde, doch sicher weiß man es nicht.

(siehe auch:http://www.irlandfan.de/patrick.php)

Weblinks

http://www.dublin-inside.de/ausgehen/st_patricks_day.html

http://www.thefoodieskitchen.com/2011/03/st-patricks-day

http://www.history.com/topics/st-patricks-day/videos#history-of-st-patricks-day

http://www.irlandfan.de/patrick.php

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Patrick_von_Irland.htm

http://www.ganz-muenchen.de/freizeitfitness/st_patricksday/intro.html

Belege, Literatur

  • Cronin Mike, Adair Daryl: The Wearing of the Green- A History of Saint Patrick´s Day. London 2000.
  • Foto der Statue vor dem Croagh Patrick, aus:

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Patrick_von_Irland.htm

  • Foto vom grünen Chicago River von der Michigan Avenue Bridge aufgenommen am 07.08. 2005 von Jeffie Alex, aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chicago_River

  • Foto vom St.Patrick's Day in München, aufgenommen am 21.02.2008, aus:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:St_patricks_munich_speech.jpg&filetimestamp=20080221174108

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Diese Seite wurde zuletzt am 22. Februar 2013 um 12:48 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 46.665-mal abgerufen (to Cache).