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Johannesnachtliche Sitten

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Die Sitten, die mit Johannes dem Täufer (24. Juni) in Verbindung stehen, sind in ganz Europa, also auch in Ungarn bekannt, wie beispielsweise die Feuerzündung und der Feuersprung.


Der Ursprung des Festes ist schon in der slavischen Kultur aufzufinden. Anfänglich wurde es als "Ivans Tag" notiert. Der Name "Ivan" kommt vom alten ungarischen Name "Jovanos", "Ivanos" beziehungsweise von der slavischen Form des Names "Janos". Dieser bemerkenswerte Tag wurde mit der Sonnenwende in Zusammenhang gebracht, welche am 21. Juni stattfindet. Es wird angenommen, dass diese bemerkenswerte Veranstalltung der Triumph des Lichtes war. Es wurde über die Finsternis gesiegt. Die Feuerzündung entsprach einem symbolischen Wert bei den Heiden, weil die Sonne im Kampf gegen die Dunkelheit geholfen hat. Während der Kalanderreform fielder Tag der Sonnenwende nicht mit dem Midsommertag zusammen und somit ist das Datum immer ein anderes.


Bei den Heiden war folgende Saga in aller Munde: am längsten Tag des Jahres seien sie fähig durch die Milchstasse in das Reich der Toten einzutreten. Bei dieser spirituelle Reise wurden die Toten kontaktiert und man bat sie einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Es gibt keine Bezugsquellen darüber, ob die ungarischen Heiden diesen Tag feierten. In Ungarn war diese Feier im 15. Jahrhundert bekannt. Als erstens hat Temesvári Pelbárt Franziskaner Prediger über die Feuerzündung in seiner Sammlung als einen kirchlichen Brauch geschrieben. Schließlich wurde er als heimischer Brauch angenommen und deshalb wurden auch Lieder, Spiele und Tänze verboten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde dieser Brauch in viele von Ungarn bewohnten Gebieten ausgeübt. Heute ist diese Tradition fast schon ausgestorben, es gibt nur einige Komitate wie Somogy, wo der Brauch noch immer erhalten ist.

Termin

Dieser Brauch ist am 24.06.2018.
Er findet jedes Jahr zu diesem Datum statt.

Über dem Feuer

Das Feuer wurde mit Hilfe von Stroh und Holz entzündet und die tanzenden Mädchen sprangen darüber. Die Jungen bewunderten die Bewegung und die Geschlichkeit der Mädchen. Es war üblich Früchte ins Feuer zu werfen, dem Glauben nach besaß das Feuer Reinigungskraft.

Äpfeln wurde besonderen Heilkraft zugesprochen. Aus diesem Grund bekamen die Kinder Midsommer-Äpfel, damit sie gesund bleiben. Die Frauen räucherten Kräuter und Blumen, welche später für Heilbäder verwendet wurden. Jene Frauen, deren Kinder sehr früh gestorben sind, verteilten Früchte an die anderen Kinder. Sie selbst aßen allerdings nicht von den Früchten und glaubten auch nicht an die magische Wirkung des Rauches.

Das Getreide, welches durch Raupen und andere Schädlinge zurstört wurde, wurde zusammengebunden und in den Kohlgarten und auf die Felder gelegt. Damit sollte das übrige Getreide vor den Schädlingen geschützt werden.

"Ich habe gehört, dass das Lied vom Heiligen Ivan lang sei, so dass der Teufel es nicht beenden konnte und schließlich daranv ertank."
Dieses Sprichwort ist mit dem Mittsommertag verbunden. Es wurde seit dem 16. Jahrhundert vielfach erklärt. Obwohl alle Komitate ihre eigenen tollen Lieder hatten, sang der Komitate Nitra trotzdem die schönsten Lieder. In den Liedern erschienen Sonnensymbole.

Die Palocze haben mit Hilfe des dämmernden Hochzeitsfeuerr reine Liebe gezaubert. In den ersten Phasen der Lieder wurde über den Prozess der Feuerzündung gesungen. In der zweiten Phase wurden die Jungen mit den Mädchen verkuppelt, während sie über dasFeuer gesprungen sind. Darüber hinaus spielten die Blumen als Liebessymbole eine wichtige Rolle. In den Aufzeichnungen von Kodály wird sie goldhaarige ungarische Helena genannt. '

Komatál

Bis Ende des 19. Jahrhunderts war diese Tradition üblich, heutzutage ist sie schon fast verschwunden. Dieses Gefäss ist nicht gleichzusetzen mit jenem Gefäss, welches junge Mütter von den Nachbarn bekommen, als Zeichen ihrer Unterstützung. Diese Sitte war funktioneller Art, so musste die junge Mutter in den ersten Wochen nach der Geburt nicht kochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Tradition nur noch in einigen Komitaten gepflegt, so zum Beispiel in Somogy, Baranya und Zala.

Die Jungen haben den Mädchen ein ähnliches "Freundschaftsgefäss" geschickt und auch umgekehrt. SSpäter war diese Sitte nur noch bei jungen Mädchen üblich. Sie schickten das "Freundschaftsgefäss" am sogennanten "weißen Ostern" an die ausgewählte Person. Das Mädchen hat einen schönen dekorierten Teller mit sich gebracht, der mit einem reich gestickten Tuch abgedekt war. Auf den Teller wurden hauptsächlich typische Ostergerichte gelegt, wie Kuchen, Wurst, Scinken und Ostereier. Wenn der andere die Schüssel angenommen hat, wurde eine andere Schüssel mit den gleichen Lebensnmittel ersetzt.

Es geschah oft, dass nur ein Osterei entfernt und mit einem anderen ausgetauscht wurde. Während sie die Schalen übergaben, haben sie kleine Sprüche erzäht und Lieder gesungen.Diese Reime werden heutzutage nur noch auf Hochzeiten aufgesagt oder aber auch im Kindergarten verwendet. Dies waren typische Sitten er Mädchen. In verschiedenen Liederversionen haben die Mädchen Jungennamen aufgelistet und dessen Fehler gesagt.

Dies dauerte so lange, bis sie den ausgewähten Namen ausgesprochen haben. Die Pärchen, welche die Schüsseln getauscht haben, duzten sich von diesen Zeitpunkt an. Sie nannten sich Gevattin oder Braut. Diese spielte bei der Hochzeit eine wichtige Rolle, weil der Gevettin der Brautjungfer wurde. Dieser Volksbrauch ist vor allem in Transdanubien und der Grenze überschreitend bei den Csángó erhalten. Interessant ist, dass im Komitat Baranya die Jugendliche einen Freundschaftsbaum ausgetauscht haben.

Quellen:

  • Szentiváni szokások In.: Dömötör Tekla: Régi és mai magyar népszokások, Tankönyvkiadó, Bp., 1986 67-72.
  • Tátrai Zsuzsanna - Karácsony Molnár Erika: Jeles napok: Ünnepi szokások, Mezőgazda Kiadó, Bp., 1997, 127-129
  • Szentiván-éj, a mágikus éjszaka, [

http://fn.hir24.hu/csucsfogyaszto/2008/06/20/szentivan_ej_magikus_ejszaka/ http://fn.hir24.hu/csucsfogyaszto/2008/06/20/szentivan_ej_magikus_ejszaka/ 2012.10.12, 18:03

  • Komatálküldés In.: Dömötör Tekla: Régi és mai magyar népszokások, Tankönyvkiadó, Bp., 1986, 48-50
  • Nikoleta Ferkó, Ágnes Vajda, Gábor Nagy.

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