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Hochzeitsbräuche im Anschluss an die kirchliche Trauung

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Hochzeitsbräuche sollen das Hochzeitspaar vor bösen Geistern beschützen und Ihnen einen guten Start in das Eheleben bieten. Unter anderem stehen sie aber auch für Treue, Liebe, Fruchtbarkeit, Reichtum und Gesundheit. Noch heute sind Hochzeitsbräuche in Deutschland für fast jedes Brautpaar ein absolutes Muss.
Die aufgelisteten Bräuche finden überwiegend nach der kirchlichen Trauung statt, da standesamtliche Trauungen erst seit 1875 bestehen. Dieser Zeitraum ist zu kurz dafür, dass sich Bräuche entwickeln konnten.

Spalierstehen

Freunde, Verwandte, Arbeits- oder Vereinskollegen stehen dem frisch getrauten Brautpaar beim Verlassen der Kirche Spalier. Vor dem Eingang der Kirche wird ein Menschentunnel mit langen Gegenständen wie Fahnen, Schlägern oder Ähnlichem gebildet, durch den sich das Brautpaar einen Weg bahnen muss. Der Sinn dieses Brauchs besteht darin, dass das Brautpaar auf die gemeinsame Überwindung von Schwierigkeiten und Hindernissen vorbereitet werden soll.

Reiswerfen

Freunde, Verwandte, Arbeits- oder Vereinskollegen werfen Reis über das frisch getraute Brautpaar vor dem Eingang der Kirche. Der Zeitpunkt des Reiswerfens ist unterschiedlich, wobei es aber generell nach Verlassen der Kirche stattfindet. Der Reisbrauch kommt eigentlich aus dem asiatischen Raum, denn dort sind Reis und Reispflanze ein Fruchtbarkeitssymbol. Die Reispflanze wird in diesen Ländern mit der Frau verglichen, die auch fruchtbar wird und sich durch Nachkommen fortpflanzt. So sollen die Reiskörner dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bringen.
Hinweis: Es gilt zu beachten, dass vorher mit dem Pfarrer oder der Stadtverwaltung abzuklären ist, ob das Reiswerfen an der jeweiligen Lokalität erlaubt ist. Mancherorts ist dieser Brauch nämlich nicht gern gesehen, wegen der Nahrungsmittelverschwendung. Als Alternativen können auch umweltfreundliches Konfetti oder Seifenblasen verwendet werden.

Baumstammsägen

Das Baumstammsägen wird allein vom Brautpaar vor dem Eingang der Kirche durchgeführt. Die frisch Vermählten müssen gemeinsam einen Baumstamm durchsägen, der auf zwei Sägeböcken liegt und mit Hilfe einer Schrotsäge (eine Säge mit einem Griff auf jeder Seite) zerteilt wird. Diese Arbeit erfordert Gleichklang, denn nur einer (der Ziehende) gibt den Takt an. Mit diesem Brauch soll die Zusammenarbeit des Brautpaares getestet werden.

Es gibt noch viele weitere Bräuche, die anschließend auf der Hochzeitsfeier stattfinden, aber von Gesellschaft zu Gesellschaft und von Region zu Region variieren.

Weblinks

http://www.heiratsratgeber.com/hochzeitsbraeuche/deutschland.php

http://www.hochzeitswalzer.de/hochzeitsbreuche.html

http://www.hochzeitsportal24.de/ratgeber-tipps/hochzeitsbraeuche

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Diese Seite wurde zuletzt am 22. Februar 2013 um 10:58 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 8.461-mal abgerufen (to Cache).
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