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Highland games, Schottland

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Die Highland games haben ihrer Ursprung im wunderschönen Schottland (GB). Diese traditionellen Veranstaltungen, mit sportlichen Wettkämpfen, waren ursprünglich Bestandteil der Treffen schottischer Clans in den schottischen Highlands. Vorläufer der Spiele gab es bereits schon vor über tausend Jahren.Die heutigen Athleten lockt eher der Sportsgeist, die Präsente sind eher symbolischer Bedeutung. Preisgelder haben mittlerweile mancherorts auch einen sehr hohen Stellenwert, da der Brauch immer professioneller wird.

Charakteristisch für den Brauch der Highland games sind folgende, für Nicht-Schotten etwas merkwürdige, Disziplinen: Hochlandtänze, Hammerwurf, Steinstoßen, Laufwettbewerbe (an manchen Orten auch Fahrradrennen), Tossing the Caber (Baumstammwerfen), Piping Competitions (Dudelsackspielen). Dies sind nur die wichtigsten Disziplinen. Je nach Ort werden manche Disziplinen ersetzt oder es kommen neue hinzu. Die Spiele werden durch das Dudelsackspiel und andere traditionelle Musik begleitet, sowie tänzerisch ausgeschmückt.
Die Braemar Gatherings (in Braemar) sind die bekanntesten Spiele und finden jährlich Anfang September statt. Sie werden für gewöhnlich sogar von der Königsfamilie besucht. Zwei weitere sehr bekannte Veranstaltungen dieser Art, sind die Cowal Highland Gatherings (in Dunoon, Argyll) und die Atholl Gatherings (in Perthshire).
Auch im restlichen Schottland und sogar weltweit findet man in den Sommermonaten (Juni, Juli, August) zahlreiche Highland games, welche oft eine große Attraktion für Touristen sind.

Der schottische Highland-Games- Verband steht als Kopf über diesem Brauch, ist jedoch nicht der Veranstalter der einzelnen Spiele. Vielmehr überprüft er Daten, neue Rekorde, etc. und gibt darüber Überblick. Er repräsentiert mehr als 60 Highland Games in ganz Schottland. So hat er zum Beispiel auch festgelegt, dass alle Teilnehmer von offenen Schwerathletik-Veranstaltungen im Kilt antreten müsen.

Empirische Dokumentation

Grundlagen der empirischen Dokumentation

Die empirische Dokumentation bezieht sich auf das Interview mit K.L. am 22.05.15 über die Highland games und seinen Besuch der Cowal Highland Gatherings Ende der 70er Jahre. K. L. ist gebürtiger Schotte und lebte bis1984 in Glasgow, Schottland. Heute lebt er im Landkreis Fürstenfeldbruck, Deutschland. Er reist des Öfteren noch in sein Heimatland um Familie zu besuchen oder wie kommende Woche, an einem Konzert teilzunehmen. In Fürstenfeldbruck veranstaltete er letztes Jahr zum ersten Mal ein schottisches Konzert mit.
Im Artikel wird neben den Cowal Highland Gatherings auch Bezug zu den Spielen in Braemar genommen, da diese als die Königin dieser gelten. Die Cowal Highland Gatherings, die immer am letzten August Wochenende stattfinden, gelten heutzutage jedoch als die größten und spektakulärsten weltweit. Die Bilder sind von den Braemar Spielen, da es auf diesen nur um die Darstellung der einzelnen Sportarten geht, welche in Cowal die gleichen sind.

Ablauf

Die Vorbereitungsphase der Highland games ist, wie mit Sicherheit bei jeder großen Veranstaltung, nicht außer Acht zu lassen. Da die größeren Spiele dieser Art, wie in Dunoon oder Braemer einem Fest oder Festival ähneln, liegen diesen, ausführliche Planungen zugrunde. In dieser (inoffiziellen) Phase muss der grundlegende Ablauf besprochen werden und die Einteilung des Veranstaltungsortes vorgenommen werden: Wo finden die einzelnen Disziplinen statt? Wann und in welcher Reihenfolge wird dies geschehen? Wo können die Verkäufer und Sponsoren sowie die Presse ihre Stände aufbauen?
Alle diese Fragen und noch viele weitere sind in dieser Phase vom Veranstalter zu klären. Ebenfalls zur Vorbereitungsphase gehört der Aufbau und die Fertigstellung des Performanzraums in den Tagen bevor, bzw. noch am Tag selber.
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Als Zuschauer bekommt man keinen Einblick, man sieht nur das Resultat, wenn die Spiele dann beginnen.

Die Hauptaktion der Gatherings ist je nach Ort unterschiedlich. Neben Einzelwettkämpfen finden auch Teamwettkämpfe, wie das Tauziehen, statt. Eine ebenso wichtige Bedeutung wird der Kultur, dem Essen (Wettbewerbe, wie Sponge-Kuchen) und dem Tanz zugeschrieben.

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Am Vormittag bereits beginnen in Dunoon (und auch anderorts) die Spiele und dauern den ganzen Tag an. Polizisten beginnen schon vorher die Straßen abzusperren und private Security ist für die Sicherheit und den ruhigen Ablauf zuständig. In dem genannten Jahr, in dem der Interviewten die Spiele besucht hat, war es besonders heiß. Da es in Schottland jedoch oft regnet, sind die Schotten immer darauf vorbereitet. Hierfür steht ein großes Zelt auf dem Gelände der Wettkämpfe, um so notfalls darin unterzukommen und den Wettkmapf trotzdem stattfinden lassen zu können.

Einen genauen zeitlichen Ablauf der Spiele kann man so nicht verallgemeinert darstellen. Die Disziplinen werden nicht nach und nach abgearbeitet, sondern es läuft viel mehr wie zum Beispiel bei den Olympischen Spielen. An einem Ort auf dem Feld werfen die Männer ihre Baumstämme in die Luft, an einem anderen führt ein kleines Mädchen der Schwerttanz auf und an einem dritten spielen Dudelsackspieler um die Wette.

In Dunoon und Braemar messen die Teilnehmer ihre Kräfte an folgenden Disziplinen:

Die Heavyweights (bullige Mannsbilder) schleudern Gewichte (Throwing the weight for distance), Steine aus schottischen Flußbetten (Putting the stone), Hämmer (Throwing the hammer) oder ein schweres Eisengewicht mit Griff rückwärts über eine hohe Latte (Throwing the weight over the bar)

Das Baumstammwerfen (Tossing the Caber) gilt als die Königsdisziplin dieser Hochlandolympiade. Hierbei schleudern die Männer den Braemar Caber - eine 6,02 m lange, 59,84 kg schwere, von ihren Ästen befreite schottische Kiefer (Länge eines Telefonmasts)- nicht weit, sondern schön. Dieser sollte sich einmal halb um die Mittelachse drehen, auf der anderen Seite landen und in Laufrichtung gestreckt auf den Boden fallen, weshalb er auch 12-Uhr-Wurf genannt wird.

Neben diesen ausgefallenen Disziplinen gibt es noch Tanz-, Weitsprung- und Laufwettbewerbe , sowie Tauziehen (Tug-of-War). Bei den Tanzwettbewerbe behaupten sich bereits vierjährige beim Säbeltanz/Schwerttanz (Gillie Chalium).

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Die Ausstellung von Vieh kann hier ebenso stattfinden.

Aus Sicht der Zuschauer ist der Ablauf somit nicht festgelegt, sondern läuft je nach Interesse an bovorzugten Disziplinen oder Teilnehmern ab. Zwischendrin kann man auch einfach einmal die festliche Stimmung genießen, sich Leckereien oder ein Bier holen. Hauptattraktionen wie ‚tossing the caber‘ ziehen oft die gesamten Zuschauer auf sich, dennoch laufen parallel weiterhin die Wettkämpfe, wie z.B. Tanz. Somit kann man diesen Brauch nicht mit Bräuchen vergleichen, wo man zum Beispiel immer mit der Masse weiterzieht etc.. Vielmehr verbringt man einfach einen schönen Tag im Freien und bestaunt die außergewöhnlichen Disziplinen.

Für die Teilnehmer gibt es natürlich hingegen schon einen gewissen Ablauf. Jenachdem an welcher/n Disziplin/en man teilnimmt, weiß man wann man seinen Einstaz hat oder wann man auch einmal den anderen zuschauen kann.

Auch die Siegerehrungen finden nicht geschlossen am Schluss des Tages statt, sondern oftmals direkt nach den Disziplinen an Ort und Stelle.

Akteure

Am Brauch beteiligt sind die Organisatoren/Veranstalter, welche je nach Ort variieren können, Polizei und vor allem auch private Security, die Teilnehmer selbst, sowie die Zuschauer. In Braemar gehört zu den Akteuren für gewöhnlich auch die Königsfamilie.
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Die Hauptakteure sind die Männer, die an den Spielen teilnehmen und dort ihr Können, Talent und ihre Kraft unter Beweis stellen. Gekleidet sind diese, so ist es vorgeschrieben, im traditionellen Kilt. Teilnehmen darf jeder, der in der Disziplin qualifiziert ist. Auch Frauen und Kinder sind unter den Teilnehmern, eher aber bei Disziplinen, wie dem Tanz. Den Teilnehmern können neben Medaillen und Pokalen mittlerweile auch enorme Preisgelder gewinnen. Unter den Teilnehmern befinden sich dementsprechend auch immer mehr professionelle Sportler. Diese kommen für die Wettkämpfe aus der ganzen Welt, wie Skandinavien, Canada, USA. Früher galten diese Wettkämpfe als Vergleichskämpfe und die Sieger wurden als Kurierläufer oder Bodyguard eingestellt. Heute bekommt so manch ein Sportler auch eine Flasche Whisky, was aber eher als Werbegag dienen soll.

Man findet in Cowal meist mehr als 3500 Teilnehmer, die bereit dazu sind, die außergewöhnlichen Sportarten mit vollem Körpereinsatz auszuüben.

Die Organisatoren/Veranstalter können die Gemeinden, Clan Chiefs, Kommerzielle Organisationen oder Kulturvereine sein. Dies kann auch von Jahr zu Jahr variieren und muss nicht immer der gleiche Veranstalter sein.
Cowal (Gathering, engl. = Treffen, Versammlung) ist ein fröhliches und ungezwungenes Volksfest.und hat im Durchschnitt etwa 23000 Zuschauer. Das Publikum besteht aus Einheimischen jeglichen Alters und auch aus Touristen. Zahlreiche männliche Besucher tragen Kilt (Schottenrock).
Neben dem sich ‚unter Beweis stellen‘ und der Ehre, geht es vor allem auch um Spaß und Geselligkeit. Das Pint im Festzelt ist die liebste Belohnung der Sportler.

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Performanzraum, Kulissen, Requisiten

Der Performanzraum lässt sich bei den Cowal Gatherings auf den Ort der Spiele beschränken, welcher das Dunoon Stadium ist.
Der Brauch findet auch an anderen Orten im Freien statt und kann auf einem Sportgelände, Parks, Wiesen oder einfach freiem Gelände ausgetragen werden. In Braemer zum Beispiel, ist es ein etwa fußballfeldgroßes, grasbewachsenes Oval, das im Norden und Osten von einigen Tribünen (insbesondere der königlichen Ehrenloge) und ansonsten von sanften Hügeln (den Heidehängen) umrahmt wird.
Vorzufinden sind dort Essensstände, Getränkestände, Stände der Sponsoren und der Presse.
Besondere Dekorationen sind für gewöhnlich nicht vozufinden
Die Kulisse ist die Landschaft von Dunoon.
Alle Gegenstände der Disziplinen sind als Requisiten vorhanden. Diese sind somit die Baumstämme, die Hämmer, das Tau, die Dudelsäcke, usw.. Weitere Requisiten sind noch die Tribünen für die Zuschauer und die Zelte. Viel mehr wird man aber an Requisiten selten auffinden, da es sich nicht im speziell angefertigte Stadien oder ähnliches handelt, sondern einfach Felder, Sportplätze etc. - dementsprechend sind keine speziellen Requisiten vor Ort.

Brauch- und Rollenverständnis

Für einige Teilnehmer, besonders schottische, hat der Brauch noch die Bedeutung des Brauches an sich. Ihnen geht es darum, sich unter Beweis zu stellen und aber auch Spaß zu haben. Da jedoch immer mehr ‚professionelle‘ Sportler aus anderen Ländern extra zu den großen Spielen, wie in Dunoon, anreisen, gewinnt das Gewinnen an sich immer mehr an Bedeutung. Die Teilnehmer können große Geldsummen gewinnen und es gibt ein Ranking auf dem man auf- und absteigen kann. Sportler aus alles Welt kommen nicht nur aus Freude soweit angereist (manch einer vielleicht schon), sondern wollen dort etwas reißen!
Einen kulturellen Wert hat die Brauchveranstaltung somit eigentlich nur für die Schotten selber, bzw. die Teilnehmer, die nur aus Spaß teilnehmen. Sowie für die Zuschauer, für die die Veranstaltung ein kulturell geprägtes Tagesvergnügen ist.
In den Medien ist der Brauch durchaus sehr aktuell. Zahlreiche Zeitungen berichten, sowohl in Schottland als auch weltweit, immer wieder von Wettkämpfen. Auch im Internet gibt es eigene Homepages, wie für die Cowal Gatherings.

Organistaion der Brauchveranstaltung

Sponsoren sind Whiskey-Firmen, Agrar-Firmen, oder andere, die natürlich hauptsächlich bei den wirklich großen Veranstaltungen vertreten sind.
In Dunoon sind folgende Unternehmen als Sponsoren aufgelistet: Australian Board of Highland Dancing, Argyll and Bute Council , Argyll Holidays, Argyll Financial Services, British Association of Teachers of Dance, Caledonian MacBrayne, Commercial Bar, Dunoon, Cowal Building and Plumbing Ltd, E A E Ltd, EventScotland , FUSTA, Inveraray Jail, La Cantina Restaurant and 51st State Bar and Grill, MacClures Bar, Dunoon, John Tyre and Sons, PNE Wind, RM Couriers (Dunoon), Scottish Salmon Company, ScotDance Canada, Scottish Dance Teachers Alliance, Selborne Hotel (Dunoon), Shanks Waste Management, Stewart McNee (Dunoon) Ltd, Stewart Shaw Ltd, Stories (Argyll) Ltd, Tartantown Ltd, Tents and Events (Scotland), United Kingdom Alliance of Teachers of Dance, William Wallace Plumbers, Webhelp TSC, Western Ferries (vgl. http://www.cowalgathering.com/sponsorship.php).

Historische Genese, Verbreitung und Forschungsstand

Enwicklungsgeschichte des beschriebenen Brauchs

Die heutigen Highland games haben ihren Ursprung in den bekannten Braemar Gatherings.
Die Wurzeln des Brauches sollen ins 11.Jahrhundert zurückreichen. Jedoch ist der genaue Ursprung etwas unklar. Angenommen wird, dass die Spiele auf Malcolm Canmore zurück zu führen sind.

Allgemeine Entwicklungsgeschichte des Brauchs

Gemäß der Tradition begannen die Spiele während der Herrschaft von Mael Coluim Mac Donnchada, ‚Ceann Mor‘ (d.h. Malcolm Canmore, König of Alba, gelebt: 1057-1093), als der König einen Berglauf, auf den Gipfel des Craig Choinnich, in Breamar einleitete, um den schnellsten Athleten zu finden. Dieser musste nämlich fit genug sein, um Königlicher Bote zu werden. (vgl. john c. koch, S. 920)
Der Einfluss Malcoms ist in jedem Aspekt der Schottischen Highland games zu finden. So sagt man, hat der spektakuläre Schwerttanz seinen Ursprung 1054. M. Canmore soll, der Legende nach, in Dunsinane einen Häuptling Mac Beth’s herumgeschleudert haben. Anschließend kreuzte er sein eigenes Schwert über das des Bezwungenen und tanzte vor Jubel über sie. (vgl. [[1]], S.11)

Man findet viele Erwähnungen über Highland gatherings in zahlreichen Formen über die Jahrhunderte. Als zum Beispiel Lord William Harwood als Boote Henry VIII kam, wurde anlässlich desssen Besuches Spiele ausgetragen. (vgl. [[1]], S.11)

Die beschlossenen Gesetze nach der Rebellion (Jacobite Rebellions) 1745 zielten speziell darauf ab, die schottische Tradition hervorzuheben. Hierdurch sollte Tracht und Erholung verbunden werden. Im Entferntesten gab es jedoch auch die Verbindung zur Kriegskunst. Es kann nämlich kein Zweifel daran bestehen, dass körperlicher Sport der Männer eine perfekte Vorbereitung auf den bevorstehenden Kampf war. Im Gegensatz zum Druckknopf der heutigen Kriegsführung/Kampfmittel. Selbst der Dudelsack wurde als Waffe für den Krieg betrachtet! (vgl. [[[2]], S. 10)

In der Zeit vor der Gründung der Spiele verlief die kulturelle Veränderung, nach dem Scheitern der Jacobite Rebellions, zügig. In dieser wurden tausende von Gaels aus den Highlands entfernt und wurden in der neuen Welt - den Amerikanischen Kolonien, Canada, Australien und Neuseeland - wieder angesiedelt.
Der Einfluss auf die Bevölkerungsbewegung darf jedoch nicht überbewertet werden, da die Highland games einen direkten Einfluss auf internationale Athleten, besonders im Canadischen und Amerikanischen Sport, hatten.

Die moderne Art der Highland games hat ihren Ursprung in Braemar, wo sie zurück verfolgt werden können auf die ‚Braemar Wright’s Society‘, welche 1816 gegründet wurde. Der Besuch Königin Victorias 1848 gab den Braemar Highland games das Gütesiegel. Danach begannen sie zu sprießen - eine Entwicklung, welche bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts anhielt. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten aktuellen Highland games bereits etabliert (john c. koch, S. 920)

Die Wettbewerbe sind bis heute immer noch nahezu die gleichen geblieben und beinhalten die bereits genannten Disziplinen.

Auch in anderen Ländern, in denen die Highland games verbreitet sind, gibt es eine kleine Entwicklungsgeschichte dazu - so zum Beispiel in den USA:

Nach dem Bürgerkrieg hatten die Spiele hier 20-30 Jahre ihren Höhepunkt. Bis zu 125 Spiele gab es Landesweit und die meisten waren in ihrem Umfang weit größer als die heutigen. Auch viele Städte, die einst mit großen schottischen Spielen prahlten, haben nun keine mehr. Gelichzeitig tauchen heutzutage plötzlich Spiele an scheinbar völlig untypischen Orten auf. (vgl. [[1]], S.23)

Allgemeine Verbreitung des Brauchs

Regional ist der Brauch überall in Schottland zu finden und auch überregional ist er bereits weit verbreitet. Die nördlichsten Spiele finden im norwegischen Finnmark und die südlichsten im neuseeländischen Dunedin statt. In den USA und Kanada gibt es Hunderte von Highland Games, und es existiert sogar eine lateinamerikanische Ausgabe der Veranstaltung, die alljährlich im brasilianischen Sapucaia do Sul abgehalten wird.

Der Aufbau und die enthaltenen Elemente sind überall gleich oder sehr ähnlich.

Sowohl in Schottland, als auch anderorts werden relgelmäßig Weltrekorde gebrochen. So wurde zum Beispiel bei den Masters World Championships in Inverness ein neuer Guinness-Weltrekord aufgestellt. Hierbei schafften es über 160 in Kilts gekleidete Athleten in der vorgegebenen Zeit, 66 Baumstämme erfolgreich zu werfen.

Bei den Birman Highland games findet dieses Jahr die Weltmeisterschafft im Haggis-Essen statt. Hiebei muss ein Pfung Haggis möglichst schnell verspeist werden. (vgl.http://www.visitscotland.com/de-de/details/kunst-kultur/einzigartig-in-schottland/highland-games?utm_source=SilverpopMailing-Int&utm_medium=email&utm_campaign=DE%20June%2015%20(2)&utm_content=link_win_04&vsid=56cd4ce1-3b82-e011-9be1-d4856463c9a4)

Wirklich authentische Highland Games gibt es (natürlich) nur in Schottland!

Forschungsstand allgemein

Die historische Genese und der Ursprung des Brauches der Highland Games ist vor allem in der englischen Literatur zu finde. Diese ist jedoch meist sehr anspruchsvoll fomuliert, da es sich weniger um Sachtexte und mehr um geschichtliche Ausführungen handelt.

Über die heutige Auübung des Brauches findet man sowohl auf den Internetseiten der Ortschaften etwas, als auch ab und zu in Zeitungen bzw. Reiseführern. Da der Brauch immer professioneller wird, wird sich das noch mehr verbreiten. Wenig jedoch ist in Literatur oder Internet darüber herauszufinden, wer die Trägergruppen der einzelnen Wettbewerbe jeweils sind.

Weblinks

[[1]], 05.06.2015

http://www.cowalgathering.com/sponsorship.php, 05.06.2015

http://www.cowalgathering.com/, 05.06.2015

http://www.visitscotland.com/de-de/details/kunst-kultur/einzigartig-in-schottland/highland-games?utm_source=SilverpopMailing-Int&utm_medium=email&utm_campaign=DE%20June%2015%20(2)&utm_content=link_win_04&vsid=56cd4ce1-3b82-e011-9be1-d4856463c9a4, 05.06.2015

Belege, Literatur

  • Neumeier, Andreas: Schottland. Erlangen 2008
  • Dschirner, Susanne: Schottland mit Hebriden, Orkney und Schettland- Köln, 1996
  • koch, john c.: Celtic culture - a historical enzyclopedia. 2006

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Diese Seite wurde zuletzt am 22. Mai 2017 um 09:52 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 21.476-mal abgerufen (to Cache).