Fronleichnam in Niederrieden
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Der Feiertag Fronleichnam fällt jedes Jahr auf den zweiten Donnerstag nach Pfingsten, das genaue Datum hängt also vom Kirchenkalender ab. An Fronleichnam selbst findet dann auch die Fronleichnamsprozession statt. Fronleichnam ist in ganz Bayern ein gesetzlicher Feiertag.
Ablauf
Die Vorbereitungen für die Fronleichnamsprozession fangen an Fronleichnam schon in der Früh an. Dann werden die vier Blumenteppiche vor denNach der Prozession sind die Fahnenträger in die Dorfgaststätte eingeladen.
Hintergrund-Infos
Die Wortherfkunft des Wortes "Fronleichnam" wird auf das Wort "vronlichnam" zurückgeführt, was soviel bedeutet wie "Herrenleib". Denn "leich" bedeutet Leib und "fron" bedeutet Herr. Der Begriff "Fronleichnam" kommt aus dem Mittelhochdeutschen.Eigentlich müsste Fronleichnam am Gründonnerstag gefeiert werden, aber da das wegen der danach folgenden Passion für unangebracht gehalten wurde, liegt es jetzt am Ende der österlichen Zeit.
Das Fronleichnamsfest wurde 1246 durch die Augustinernonne Julia aus Lüttich eingeführt. Unter Papst Urban IV. wurde es zum Kirchenfest erklärt. Zur weltweiten Anordnung kam es 1317. Eine der ersten Fronleichnamsprozessionen fand im Jahr 1279 in Köln statt. Dass man Fronleichnam mit einer Prozession feiert, hat den Grund, dass die Prozession den Lebenszug eines Christen darstellen soll. Auch eine WurzelEs gibt auch Fronleichnamsprozessionen auf dem Wasser. Ein Beispiel für dafür wäre die Prozession auf dem Staffelsee bei Murnau. Hier besteigt die Kirchengemeinde nach der Messe Boote, die mit Blumen geschmückt sind. Alle Boote folgen dem Boot mit dem Geistlichen und der Monstranz. Vier Mal halten die Boote an, während aus den Evangelien vorgelesen wird.
In manchen Gegenden gibt es auch die sogenannten "Fronleichnamskranzl". Sie werden während der Prozession mitgetragen und dann in den Häusern in den Herrgottswinkel gehängt, weil sie eine große Segenskraft besitzen sollen und vor Unwetter schützen sollen. Diesselbe Wirkung haben die Birken, die die Straßen säumen. Nach der Prozession werden die Birkenzweige in den Wohnungen und Stellen aufgehängt. Das Gras, das während der Prozession gesträut wird, wurde früher in das Futter der Tiere gemischt.
Belege, Literatur
Fügen Sie hier Belege für Ihre Brauchbeschreibung an, wie z.B. verwendete Zeitungsartikel, Aufsätze, Bücher, Dorf-, Familienchroniken, Tagebücher, bildliche Darstellungen. Beachten Sie bitte folgende Reihenfolge:
- Becker-Huberti, Manfred: Das Brauchtum im Kirchenjahr. Entstehung, Bedeutung, Tradition. Leipzig k.A.
- Bichler, Albert: Wie`s in Bayern der Brauch ist. Feste und Bräuche durchs Jahr und durch das Leben in Altbayern, Franken und Schwaben. München 2003.
- Bieger, Eckhard: Das Kirchenjahr. Grundkurs Christentum. Leipzig k.A.
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Diese Seite wurde zuletzt am 22. Februar 2013 um 22:09 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 2.528-mal abgerufen (to Cache).
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