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Französische Woche

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Ablauf

Die „Französische Woche“ (La Semaine française à Weilheim), die im Jahr 2012 ihr 25. Jubiläum feiern konnte, findet alljährlich zum ersten Juliwochenende von Donnerstagabend bis Sonntagnacht in der Weilheimer Fußgängerzone statt. Die enge Städtepartnerschaft zwischen Weilheim und Narbonne war ausschlaggebend für die Einführung dieser Feierlichkeit, welche ursprünglich von den Weilheimern ausging. Auch Narbonne hält stellvertretend für den Kulturaustausch beider Städte alle zwei Jahre eine Bayerische Woche (Semaine Bavaroise) ab.

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Für die Gäste werden allerlei französische Waren aus der Narbonner Gegend angeboten, u.a. Wein, Käse, Austern, Öle und Honig. Bier gibt es nur an einem einzigen Stand. Die Stadtkapelle Weilheim, die städtische Musikschule, Didier Blance (seit Jahren mit seiner französischen Band vertreten - siehe Bild weiter unten) und einige weitere Bands aus der Weilheimer Region sind für die musikalische Untermalung zuständig.


Nach der Eröffnung am Donnerstag um 18 Uhr, wird eine Delegation aus Narbonne offiziell begrüßt. Die Stadt Weilheim kümmert sich zudem jedes Jahr um ein spezielles Programm für den politischen Besuch aus Narbonne: Besichtigung der Stadt München oder ein Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Eine Weilheimer Delegation, die stets bei der „Bayerischen Woche“ in Narbonne zu Besuch ist, wird ähnlich freundlich aufgenommen und unterhalten. Die Gastfreundschaft hat in beiden Städten einen besonderen Stellenwert.

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Den ersten Abend gestaltet die Weilheimer Stadtkapelle, während sich die Gäste auf den zahlreichen Bierbänken verteilen, alte Bekannte oder Freunde treffen sowie gemeinsam essen und trinken. Um 23.00 Uhr schließen die Stände am ersten Tag. Generell muss die Innenstadt bis spätestens 00.30 Uhr zur Einhaltung der Nachtruhe geräumt sein, damit die direkten Anwohner nicht gestört werden.
Von Freitag bis Sonntag eröffnet die „Französische Woche“ bereits um 11.00 Uhr. Der Ablauf ist grundsätzlich ähnlich wie am Donnerstag: Die Leute treffen sich, Musik spielt und das Wetter ist hoffentlich gut. Ein Höhepunkt des musikalischen Programms ist wohl Didier Blance (siehe Bild), der als einziger Interpret aus der Narbonner Gegend jedes Jahr nach Weilheim kommt, um dem Fest seinem besonderen Charakter gerecht zu werden.
Freitag und Samstag darf bis 23.30 Uhr ausgeschenkt werden. Am Sonntag wird der Fokus mit einem speziellen Programm bewusst auf die kleinen Gäste gelegt: u.a. Eis essen oder Karussell fahren. Am letzten Tag endet die „Französische Woche“ um 23 Uhr.

Hintergrund: Die „Städtefreundschaft“ mit Narbonne

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Als die Weilheimer im Jahr 1988 ihre erste „Französische Woche“ abhielten, wusste niemand so Recht, wohin das alles führen sollte. Ein alljährliches französisches Fest in der Weilheimer Fußgängerzone, basierend auf der Städtefreundschaft zu Narbonne: So etwas gab es noch nicht. In der Rückschau sind die Weilheimer froh und stolz darüber, sich vor 24 Jahren für die Einführung der „Französischen Woche“ stark gemacht zu haben. Erst einige Jahre später zog auch Narbonne mit seinem adäquaten Vertreter der „Bayerischen Woche“ mit, die alle zwei Jahre in der französischen Stadt gefeiert wird.


Die sehr enge Städtepartnerschaft zwischen Weilheim und Narbonne, die nunmehr seit rund 40 Jahren besteht und stetig gewachsen ist, fußt auf einer Art Rettungsgeschichte: Als nämlich im Jahr 1965 eine französische Pfadfindergruppe aus Narbonne in der Weilheimer Gegend ihren Zelturlaub verbrachten, wurden sie von einem Hochwasser überrascht. Einige Weilheimer kamen ihnen darauf zu Hilfe und sorgten für ihre Sicherheit. Die französischen Urlauber waren von diesem Aktion sosehr angetan, dass daraus letztendlich die Städtepartnerschaft hervorging. Die Städtepartnerschaft wurde am 23. September 1971 in Narbonne und knapp drei Jahre später, am 23./24. Mai 1974, in Weilheim urkundlich besiegelt.


Aber nicht nur während der „Französischen Woche“, auch sonst findet ein reger Austausch und Freundschaftspflege zwischen den beiden Städten statt: z.B. besuchen Sportvereine, Chöre oder Schulklassen regelmäßig die jeweils andere Stadt. Stets sind auch der Weilheimer Trachtenverein und die Stadtkapelle während der „Bayerischen Woche“ in Narbonne vertreten. Die innige Verbindung zeigt sich auch in der regelmäßigen Teilnahme an Gewerbeausstellungen, die gesicherte Übernahme von Praktikanten aus der Partnerstadt sowie die Etablierung eines Weilheimer Unternehmens in dem französischen Ort. Man kann also mit Recht von einer „Städtefreundschaft“ reden.

Entwicklungsgeschichte

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Im Jahr 1988 wurde die erste „Französische Woche“ in der Weilheimer Innenstadt abgehalten. Etwa 5.000 bis 8.000 Gäste waren damals gekommen, um das völlig neue Fest voller Neugierde zu begutachten. Etwas Derartiges hat es im oberbayerischen Pfaffenwinkel noch nicht gegeben: Mitten in Bayern ein rein französisch angehauchtes „Event“ zu feiern, bei dem es bewusst nicht um bayerische Traditionen und Kostbarkeiten geht. Stattdessen stand die oben angesprochene Freundschaft mit Narbonne im Mittelpunkt.


Über die Jahre wuchs die „Französische Woche“ stetig weiter an. Aus den anfänglichen zwei Ständen für die Narbonner Händler sind mittlerweile fünf Stände geworden, die von der Stadt Weilheim als Mitveranstalter der „Französischen Woche“ zur Verfügung gestellt werden. Daneben sind aktuell auch die Weilheimer mit nunmehr sieben Ständen vertreten. Darunter fallen Essens- und Weinläden, ein Bierstand und die Bühne für die Musiker. Zusätzlich gibt es seit ein paar Jahren ein Saftmobil. Die stets anwesenden Wirte aus Weilheim sind: der Weinladen Instinsky, Holzwurm, Quadriga, Vidal Gastronomie, Firma/Metzgerei Killi und Astolfi mit seinem Crêpes-Verkauf. Dabei ist jeder Wirt für sich selbst und seinen Stand verantwortlich.


Der stetige Zuwachs über die Jahre an Angeboten und Gästen konnte aber nicht endlos weitergehen. Man stieß bald an die logistischen Grenzen, schon allein was die Kapazität der Weilheimer Innenstadt betraf. Etwaige Überlegungen, die „Französische Woche“ auszulagern und ab sofort auf dem deutlich größeren Platz vor der Stadthalle abzuhalten, wurden schnell wieder verworfen. Von dem individuellen Charme und Flair des alljährlichen Festes wäre nicht viel übrig geblieben. Den vorläufigen Höhepunkt erlangte man in den Jahren 2005 und 2006. Mit mittlerweile ca. 25.000 Besuchern hatte sich die Kundschaft verfünffacht. Die Wirte in ihren Ständen waren ebenso überfordert, wie die Leute vom Sicherheitsdienst und der Polizei. Zudem drohte das Fest in ein Saufgelage für vor allem jugendliches Publikum zu verkommen, obwohl auf der „Französischen Woche“ noch nie hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt wurde.

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Damals versuchte man auch andernorts, die Massen an feierlaunigen Leuten nach 23.00 Uhr aufzufangen und für sich zu nutzen: Zum Beispiel wurde am nahegelegenen Dietlhofer See eine Art „Fest nach dem Fest“ organisiert. Der Andrang der oftmals schon angetrunkenen Gäste überlud aber dann die Kapazitäten an dem beliebten Badeort sosehr, dass es u.a. zu immensen Müllproblemen, Schlägereien und massiven Polizeiaufkommen führte. Die Veranstalter der „Französischen Woche“ hatten mit diesen problematischen „Nachfesten“ nichts zu tun, welche daraufhin schnell wieder aufgegeben wurden. Mittlerweile geht jeder nach 23.00 Uhr seiner Wege und die noch feierlaunige Menschenmenge verteilt sich auf verschiedene Bars und Kneipen in Weilheim und Umgebung.


Es fand deshalb ein Umdenken statt: mit Übernahme der Verantwortung des Festes durch das damalige Vorstandsmitglied Arthur Wilm im Gewerbeverband wurde aus dem Event ein Familienfest. Unter dem neuen Motto: Feiern mit Freunden im Wohnzimmer von Weilheim wurde ein anderes, anspruchsvolleres Publikum angesprochen und konnte gewonnen werden. Gemeinsam mit der Stadträtin Uta Orawetz wurde das Programm Feiern ohne Rausch entwickelt, das sich zu einem Modellprojekt entwickelt hat und als solches auch von der „Landeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ bis heute veröffentlicht wird. Die Musiker und Bands spielen nun eher im Hintergrund ruhige Lieder, um den beruhigten Festcharakter zu unterstützen. Fetzige Stücke, die die Besucher „einpeitschen“, gibt es nicht mehr. Die Besucherzahlen gingen seitdem deutlich nach unten und haben sich auf dem aktuellen Stand bei etwa 18.000 eingependelt. Die Gäste haben und genießen ihre Zeit auf der „Französischen Woche“ und sie leisten sich etwas aus dem reichhaltigen Angebot. Zudem findet nun jeder Besucher einen Sitzplatz auf den zahlreichen Bänken und Stühlen. Die Kapazität vom Marienplatz ist mit dieser Tragweite wohl am besten ausgenutzt. Das Konzept Feiern ohne Rausch in Zusammenhang mit den verstärkten Sicherheitsbemühungen war ein Meilenstein in der Geschichte des Festes.

Kritik und Ausblick

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Die „Französische Woche“ ist in der Nachschau betrachtet ein voller Erfolg für den Bekanntheitsgrad der Stadt Weilheim und Umgebung. Maßgeblich hierfür ist der immense Werbungseffekt des Festes, das im ganzen Land bekannt zu sein scheint. Ein Bewohner der Stadt Celle (bei Hannover) hat sich einmal extra frei genommen, um bis nach Weilheim zu fahren und die „Französische Woche“ miterleben zu können. Die Aufmachung, der Ablauf und der Charme sind wohl einzigartig und heben das Fest von anderen Stadtfesten ab.


Rein wirtschaftlich gesehen ist der Nutzen für die Stadt Weilheim nicht mehr ganz so eindeutig. Grob geschätzt kostet ein Stand pro Tag und ohne Personal ca. 800,- Euro. Bei mittlerweile sieben Ständen und insgesamt vier Festtagen kommt man bereits hier zu immensen Kosten. Weitere Rechnungen fallen u.a. durch die GEMA an, die auch wahnsinnig hoch sein sollen. Die meisten Finanzen fließen jedoch in den Sicherheitsbereich: Der eigens angeheuerte Wachdienst mit insgesamt 17 Sicherheitsleuten unterstützt die örtliche Polizei u.a. bei Taschen- oder Personenkontrollen. Die gesetzlichen Bestimmungen, dass bei Versammlungen für tausend Besucher je ein Wachmann vor Ort sein muss, sind somit eingehalten. Und es kam noch nie zu größeren Problemen, wonach die „Französische Woche“ als äußerst sicher zu bezeichnen ist.


Die Veranstalter müssen jedes Jahr immense Anstrengungen auf sich nehmen, um das beliebte Fest am Laufen zu halten: Einsatz und freiwillige Arbeit sind von Nöten, die sich auf ca. 14 Tage Arbeit mit je 20 Stunden pro Tag summieren können. Hinter den vier Tagen der „Französischen Woche“ steckt also ein Vielfaches mehr an Aufwand und Fleiß. Nicht zuletzt, weil die rein wirtschaftliche Rechnung bezüglich Ausgaben und Einnahmen stets negativ ausfallen würde. Deshalb ist die Unterstützung seitens der Stadt Weilheim und auch der Vereinigten Sparkassen in Weilheim sehr wichtig, um dem Hauptveranstalter (Gewerbeverband Weilheim) zur Seite zu stehen. Zusätzliche Hilfe gewährt auch jedes Jahr ein separater Stand, der nur für die Geschirrrücknahme und das Spülen zuständig ist, und die lokalen Sportvereine sind nach den Feierlichkeiten vor Ort, wenn es um das Absammeln der leeren Flaschen geht.

Die Resonanz seitens der Besucher ist aktuell durchwegs positiv. Man schätzt und genießt das neue Konzept, das hinter der „Französischen Woche“ steckt. Einzig die vor allem jugendlichen Gäste hätten es gerne, wenn die Öffnungszeiten über 23.00 Uhr hinausgehen würden. Die allgemein glückliche Stimmung der Besucher spiegelt sich auch in der Lokalpresse wider: Das Blatt „Weilheimer Echo“ vom 12.07.2012 urteilte nicht umsonst „Zufriedene Gäste, zufriedene Wirte“. Es sei wie immer ein schönes Fest gewesen, titelt der Kreisbote einen Tag zuvor, und Weilheim präsentiere sich laut dem Weilheimer Tagblatt im besten Licht. Es steht alljährlich „vier Tage lang schlemmen und feiern in Weilheim“ (Kreisbote) an, auch wenn das Wetter teilweise nicht wirklich mitspielen will, wie im Jahr 2011: Wegen des Hochwassers am Waitzackerbachs im Westen von Weilheim musste das Fest beinahe abgesagt werden. Trotz des bescheidenen Wetters kamen aber wieder zahlreiche Gäste und hatten eine Menge Spaß. Auch in Zukunft wird uns die „Französische Woche“ sicherlich erhalten bleiben.

Geschichte und Stadtprofil von Weilheim in Oberbayern

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Bereits im Jahr 15 v. Chr. besiedelten die Römer den Pfaffenwinkel, nördlich der Alpen, um die dort ansässigen Kelten zu besiegen. Dabei entstand die bedeutende Straße vom Brenner bis nach Augusta Vindelicum, dem heutigen Augsburg. Der Ortsname „Weilheim“ leitet sich wohl von dem lateinischen „villa“ (dt.: Landgut) ab, aus dem die Silbe „wil“ entsprang, und „haim“ (dt.: Heim, Wohnsitz), was bereits phonologisch dem „Heim“ sehr ähnlich klingt. „Wilhaim“ wird das erste Mal am 16. April 1010 erwähnt, als der Besitz des damaligen Dorfes an das nahe gelegene Kloster Polling überging. Kaiser Heinrich II. der Heilige hatte damals die Urkunde unterzeichnet. Um 1320 n. Chr. entstand das noch heute gültige Wappen Weilheims unter Kaiser Ludwig dem Bayer. Es zeigt eine Befestigung mit drei Türmen und offenem Tor. Heutzutage kann man noch Überreste der damaligen Stadtmauer bewundern.


Im Hochmittelalter erfuhr die Stadt einen stetigen Aufstieg: Sie bekam das Marktrecht verliehen und ein herzoglicher Amtssitz wurde eingeführt. Es dauerte nicht lange, da wurde Weilheim dank seiner fleißigen Handwerker zu einem wichtigen Markt- und Umschlagplatz, aber auch als Künstlerstadt war man im Paffenwinkel bekannt. Die Verbindungen zu den vielen Klöstern des Oberlands, gelegen rund um den Ort, waren ausschlaggebend für diesen Fortgang. Am Anfang des 17. Jahrhunderts war man am zwischenzeitlichen Höhepunkt des Kunsthandwerks angelangt. Erst Napoleons Kriege und die Säkularisation vermochten diese Entwicklung zu stoppen. Weilheim wurde nun fortwährend zur Behördenstadt. Mitte des 19. Jahrhunderts verbesserten sich dadurch sowohl die Wirtschaftssituation als auch die Infrastruktur: Von 1863 bis 1869 entstanden in Weilheim u.a. die städtische Sparkasse, das Gaswerk und die Gasbeleuchtung, die Strecke von München nach Weilheim und damit der Anschluss an das Eisenbahnnetz und das Weilheimer Tagblatt, welche die erste lokale Zeitung war. Bereits 1884 verfügte die Stadt über ein Wasserversorgungsnetz und 1919 wurde jeder Haushalt mit dem Strom der Isar-Amper-Werke versorgt. Weilheim hatte sogar eine Errungenschaft exklusiv als erster Ort überhaupt: Am 16. Mai 1923 nahm dort das erste Selbstwähl-Fernsprechamt der Welt seine Arbeit auf.


Die Machtergreifung und Gleichschaltung der Nationalsozialisten machte natürlich auch vor der oberbayerischen Stadt keinen Halt. Kurz vor Kriegsende wurde Weilheim am 19. April 1945 Opfer eines Luftangriffs seitens der Amerikaner. Viele Menschen verloren dabei ihr Leben, u.a. wurden das Bahnhofsgebäude und die Pressestelle getroffen und zerstört. Das Weilheimer Tagblatt war bis zuletzt nationalsozialistisch geprägt. Nur 10 Tage nach dem Luftschlag wurde die Stadt noch vor dem offiziellen Kriegsende in Europa eingenommen. Der Wiederaufbau sowie die großen Flüchtlingsmassen stellten den Ort vor große Probleme. Seitdem hat sich Weilheim sehr vergrößert und viele neue Stadtteile und Viertel sind entstanden. Die Oberlandausstellung, welche seit 1977 zweijährig stattfindet, bietet einen Einblick in die Wirtschaftsleistung der mittlerweile erstarkten Hauptstadt des Landkreises „Weilheim-Schongau“. Seit der kommunalen Gebietsreform gehören zur Kreisstadt Weilheim auch die Nachbardörfer Unterhausen und Marnbach-Deutenhausen. In Erinnerung an die barocke Schaffenskunst im Mittelalter und für sein 750-jähriges Bestehen als Stadt, wurde im Jahr 1988 das „Signet“ mit den drei Zinnen und der barocken Welle geschaffen. 1000 Jahre nach der ersten offiziellen Erwähnung des Ortes, konnte Weilheim im Jahr 2010 wiederrum ein Fest abhalten.


Mit etwas mehr als 21.000 Einwohnern liegt Weilheim sehr günstig zu weiteren Wirtschafts- und Touristenmagneten: Nach München sind es ca. 50 Kilometer, in den Süden nach Garmisch-Partenkirchen fährt man ca. 45 Kilometer und die beliebten Zielorte Ammersee, Starnberger See und Staffelsee sind nur ca. 20 Kilometer entfernt. Nebenbei bietet auch Weilheim selbst einige Angebote an Freizeitmöglichkeiten, Sportstätten und Vereinen. Unter anderem sorgen ein Hallenbad sowie der Dietlhofer See, ein Erlebnisgolfplatz, Kegelbahnen, eine Kletterhalle, ein großes Kinocenter zahlreiche Kultur- und Sportvereine für reichlich Unterhaltung direkt im Ort. In der nahen Umgebung gibt es noch viel mehr zu entdecken. Zusätzlich sind zahlreiche Musikaufführungen, Theater, Fasching und ein Volksfest neben der „Französischen Woche“ geboten. Das offene Stadttor im Wappen, stehend für Gastfreundlichkeit und als Einladung für Besucher, heißt alle Gäste in der Stadt Weilheim willkommen.

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Narbonne ist mit seinen gut 52.000 Einwohnern mehr als doppelt so groß wie Weilheim. Die ehemalige Hauptstadt des Narbonner Galliens und spätere Sitz der Westgotenkönige und Erzbischöfe, liegt im Süden Frankreichs in der Region „Languedoc-Roussillon“, unweit vom Mittelmeer entfernt. Das sehr warme Klima dort und die vielseitigen Bademöglichkeiten, aber auch das Zentrum der Stadt mit seiner Geschichte und einigen Sehenswürdigkeiten, machen es zu einem beliebten Reiseziel für Touristen.

Termin

Dieser Brauch ist vom 06.07.2017 bis zum 09.07.2017.

Gewährpersonen

Vorstand Gewerbeverband Weilheim - Veranstalter der Französischen Woche Weilheim

Instinsky, Rainer: Wirtesprecher Französische Woche seit ihrer ersten Auflage, Besitzer von Der Weinladen in Weilheim
Gronau, Emanuel: Photograph u.a. für das Weilheimer Tagblatt (Regionalausgabe Münchner Merkur)

Weblinks

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Diese Seite wurde zuletzt am 4. Mai 2017 um 07:53 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 28.996-mal abgerufen (to Cache).