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Die Reutlinger Mutschel

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Bei einer Umfrage auf dem Universitätscampus was denn eine Mutschel sei, wurde viel gerätselt. So wurde der Begriff zum Beispiel als Kosename für Mutter gesehen oder auch als Synonym für „Schatzi“. Allerdings handelt es sich bei einer Mutschel weder um das Eine noch das Andere. Es ist ein traditionelles Gebäckstück aus Reutlingen, um das die Bewohner von Reutlingen und Umgebung jedes Jahr am ersten Donnerstag nach dem Feiertag Dreikönigstag im Januar würfeln. Der sogenannte Mutscheltag.

Termin

Dieser Brauch ist am 11.01.2018.

Zum Gebäck


Das Gebäck ist aus einem mürben Hefeteig 1 hergestellt. Man kann es mit dem Geschmack von einem Milchbrötchen vergleichen. Die Mutschel ist blumenartig aufgebaut und man kann acht Zacken oder Ecken erkennen. In der Mitte ist eine Erhöhung dargestellt und alles mit einem geflochtenen Kranz um die Erhöhung herum drapiert.
Mutschel 5.JPG

Die Mutschel wird aber schon einige Wochen vor dem tatsächlichen Termin, dem Mutscheltag, in den Bäckereien angeboten.

Außerdem gibt es auch noch Unterschiede in der Form und der Größe der Mutschel. So haben kleinere Mutscheln, die aus einer Bäckereikette kommen keinen Kranz um die Erhöhung sondern einen Ring.

Bestellt man allerdings große Mutscheln beim Bäcker vor so bekommt man eine sehr schöne mit Brezeln und Schnörkeln verzierte Mutschel überreicht. Das alles ist auch recht teuer für ein Gebäck. So kostet eine kleine Mutschel um die zwei Euro und eine große auf Bestellung kann bis zu über zwanzig Euro

kosten.2

Zur Geschichte

Entstehung der Mutschel


Die Entstehung des Namens ist sehr umstritten. Manche sagen, der Begriff komme aus dem Alt- /Mittelhochdeutschen, wo das Wort „Mutsche“ „kleines Gebäckstück“ bedeutet.
Andere glauben, dass der Name von einem Reutlinger Bäcker namens Albrecht Mutschler kommt. Dieser soll die Mutscheln etwa im dreizehnten Jahrhundert erfunden und hergestellt haben und schon bald wurde den anderen Bäckern in späteren Generationen, die die Mutschel gebacken haben, auch dieser Name zugesprochen.3

Varianten

Tatsächlich gab es Mutscheln nicht nur in Reutlingen, sondern sie kommen in ganz Deutschland vor. So wurde sie im Elsass und Bieberach und anderen Städten erwähnt. Sie haben meistens veränderte Namen wie Mütschelein oder Mitschel. Allgemein bedeutet dies, dass das Gebäckstück aus Weißmehl gebacken wurde. Somit ist es in den zu dieser Zeit ein Gebäck des Luxus´, das von Stadt zu Stadt unterschiedliche Formen hat. So können sie oval oder eingeritzt sein mit den Enden zusammengebunden.4

Trotzdem ist die Form der Mutschel nur in Reutlingen und in Pfullingen vorhanden und somit Einzigartig.

Auch das Ulmer Mutschelmehl ist heutzutage noch auf dem Markt zu erhalten und wird als Paniermehl oder Semmelbrösel verwendet und ist ebenfalls aus Weißmehl hergestellt.5

Pfullingen

Es gibt im Nachbarort Pfullingen ebenfalls den Brauch zum Dreikönigsfeiertag zu feiern. Aber da wird das Gebäck Stern genannt und nicht Mutschel.Da es aber keine eigene Stadt ist kann man sich denken, dass die Form des Mühlenrades auch hier ihren Ursprung hat und einfach auch in Pfullingen so zelebriert wurde. Wahrscheinlich gibt es von der Entstehung keinen Unterschied zu Reutlingen da die zwei Orte ja unmittelbar nebeneinander liegen.


Die Reutlinger Mutschel


Mutscheln spielten “bei den jährlichen Wahlen der Reichsstädtischen Regierung eine Rolle“6. So wurde die Stadt damals von den Handwerkszünften beherrscht. Da sich jedes Jahr neuen Wahlen gestellt werden musste, und zwar von den „Zunftmeistern bis zu den Räten und Bürgermeistern“. Diese Wahlen fanden seit der „zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in der Woche nach dem 4. Juli, dem Ulrichstag, statt“7.

Bei eben diesen Wahlen werden auch die Mutscheln erwähnt. Nach der Chronik von Lautentius Hofstetter von 1578 werden die Mutscheln den Kindern ausgetheilt8. So wurden also die Mutscheln an die Kinder der Zunftmitglieder geschenkt9. Der Brauch war wohl dazu da das politische System zu manifestieren. So verbanden die Kinder der Zunftmitglieder mit dem Brauch eine positive Erfahrung und sie waren so in das System integriert10 .

Da in den Chroniken von einem alten Brauch gesprochen wird, kann man davon ausgehen, dass es diesen schon im 14. oder 15. Jahrundert gegeben haben muss. Leider liegen hier keine Belege vor.11

Bedeutung der Mutschel

Vermutungen und Sagen


Es ist bis jetzt umstritten warum die Mutschel ihre jetzige Form hat. Es gibt verschiede Thesen dazu.
So fragt man sich,ob die acht Zacken die ehemals acht Gemeinden darstellen und ob mit der Erhöhung die Achalm gemeint ist, in deren Tal sich Reutlingen befindet.
Ebenso gut könnte es sich um acht Zunfthandwerke handeln die in Reutlingen ausgeübt wurden ab dem 15. Jahrhundert. Dazu gehören zum Beispiel die Zünfte der Schmiede, Küfer, Schneider oder Gerber, welches Handwerk bis heute noch in Reutlingen erlernt werden kann.

Ein anderes Beispiel das Gebäck hat ihren Ursprung in der Form des Stein der Weisen ist das die drei heiligen Könige als Gabe gebracht haben.

Tatsächliche Bedeutung

So kann man die Mutschel mit diesem Hintergrund der Zünfte weder als heidnisches Opferbrot, noch als Stein der Weisen mit dem Hintergrund des Christentums, einen Sinn ergeben.

Aber es kommt ein anderer neuer Punkt als gute Erklärung in Frage. Und zwar ist die Mutschel zurückzuführen auf das Zeichen der Bäckerzunft. Die Bäckerzünfte verwendeten Brezeln und ein Mühlrad auf ihrer Fahne. So erkennt man viele Gemeinsamkeiten. Das Runde, was an dem Rad zu erkennen ist, die Zacken oder die Radschaufeln am Mühlrad, welche acht Stück ergeben und der Radkranz mit dem Quadrat in der Mitte. So stellt die Mutschel ein Mühlrad dar12 .

Von dem Schwörtag zum Mutscheltag

Einige Quellen sagen, dass das Mutscheln beim Preisschießen entstanden sei. Es diene zum „ Zünftigmachen der jungen Bürger“. Bei diesem Schießen schoss man „auf einen abgebildeten, 8-9 Fuß hohen Türken, den Erzfeind der Christenheit“13

Nach dem Schießen erholte man sich in den Bäckerstuben, in denen dann „Lebkuchen und Mutscheln herausgespielt“ wurden.

Für die Reutlinger war die Tradition der Schützend sehr wichtig und sie geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde um Mutscheln geschossen.14 Wohingegen spricht, dass diese Schießveranstaltungen an Ostern, Pfingsten und im Juni abgehalten wurden wo explizit um Mutscheln geschossen wurde.15

An dem Donnerstag nach dem Öbersten/Dreikönigtag gab es ebenfalls ein Schießen, aber es wurde nicht um Mutscheln, sondern um Lebkuchen geschossen. Diese Schießveranstaltung dauerte meistens bis zu drei Tagen.
Zusätzlich gewürfelt wurde, um die „Reihenfolge der teilnehmenden Schützen festzulegen“. 16

So wurde auch neben dem Schießen gewürfelt und gespielt. Allerdings nur „bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts“. Nach der Reformation in Württemberg gab es ein Glückspielverbot, das mit Strafen besehen wurde.17

Mutscheltag

Durch den Verlust der Reichsstadt war auch ein Verlust der Traditionen nicht vermeidbar.18

Durch den Verlust der Reichsstadt war auch ein Verlust der Traditionen nicht vermeidbar. Daraufhin wurde die Zunftpolitik aufgelöst und die Schützengesellschaft gab es nicht mehr. „Wirtschaften und Gasthäuser“ wurden der neue Treffpunkt der Reutlinger Gesellschaft. Um die Traditionen nicht ganz aufgeben zu müssen hat sich ein Gebäckstück durchgesetzt und zwar die Mutschel. Das liegt vermutlich auch daran, dass an diese gute Erinnerungen geknüpft waren. Da die Schießveranstaltungen nicht mehr vorhanden waren suchte man sich einen Tag aus, an dem man früher geschossen hatte. Somit wurde der Tag nach dem Dreikönig als dieser Tag beschlossen. Nun wurde an diesem Tag in den Gasthäusern und um Mutscheln gespielt und gewürfelt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts vermehrten sich die Anzahl der Gasthäuser enorm.
Die Mutschel wurde also „privatisiert“.19

Würfelspiele


Die Würfelspiele haben alle recht seltsame Namen, so gibt es zum Beispiel „s´nackede Luisle“ oder „Der Wächter bläst vom Turme“.

S´nackede Luisle


Das Spiel läuft so ab, dass man auf einen Zettel für jeden Mitspieler die Zahlen 1-10 schreibt. Mit drei Würfeln muss man nun versuchen die Zahlen zu würfeln. Die Augen der Würfel dürfen auch zusammengezählt werden. So hat zum Beispiel derjenige, der eine 1,2,3 würfelt das Glück die Zahlen 1,2,3,4,5, und 6 durchstreichen zu dürfen.
Auch wenn es sehr einfach klingt, geht es alles andere als schnell die gewünschten Zahlen zu bekommen. Hat einer alle Zahlen durchgestrichen muss der Spieler alle Zahlen nochmals würfeln. Wer das als Erste/r hinbekommt bekommt entweder eine Mutschel oder ein Teil einer Mutschel.
Man kann das auch mehrere Runden mit Strichen beim Gewinnen spielen. Derjenige, der die meisten Striche bekommt gewinnt somit. Also hat der Name das „nackede Luisle“ also was mit aus- und anziehen zu tun. Deshalb werden auch in einem Spiel zwei Durchgänge gebraucht.


Der Wächter bläst vom Turme


Bei „Der Wächter bläst vom Turme“ werden ebenfalls 3 Würfel benötigt. Mit Hilfe eines Würfelbechers werden zwei der Würfel gewürfelt und der dritte wird nach diesem Würfelvorgang auf den Boden des Bechers gelegt. Mit dem Spruch: „Der Wächter bläst vom Turme“ muss man den Würfel innerhalb eines Atemzuges versuchen den Würfel von dem Becherboden zu pusten.

Gelingt das, werden die Augen innerhalb des Bechers zusammengezählt und mit dem herunter Gepusteten multipliziert oder als Alternative alle Zahlen des Würfels zusammengezählt.
Im Fall des Nichtgelingens wird der Inhalt der Würfel nur mit 1 multipliziert oder es fehlt ein Würfel beim Zusammenzählen. Die Ergebnisse der Spieler werden zusammen addiert und derjenige, der die höchste Zahl erreicht, gewinnt das Spiel und somit eine Mutschel.


Ein weiteres Spiel das heutzutage gespielt wird, alternativ auch mit Wurstsalat nennt man Sieben frisst.

Sieben frisst


In diesem Spiel verwendet man nur zwei Würfel, dafür aber allerhand andere Utensilien, wie Handschuhe, Schal und Mütze, Messer und Gabel.
Wie der Name schon sagt, ist das Ziel des Spiels eine bzw. mehrere Siebener zu würfeln. Bei dieser Zahl geht es rund. Man muss sich schnellstmöglich in die Wintergarnitur zwängen und darf dann mit Messer und Gabel anfangen von der Mutschel oder dem Wurstsalat zu essen.
Mutschel 4.JPG

Währenddessen würfeln die anderen weiter um eine Sieben. So darf der glückliche Esser nur so lange essen bis ein Anderer die Sieben würfelt und muss diesem so schnell wie möglich die Spielutensilien zukommen lassen. Der Spieler, der essen darf, setzt während dem Essen mit Würfeln aus.

Das Spiel ist in dem Falle sehr nervenaufreibend, da die meisten Mitspieler sehr hungrig sind und leider nicht immer die gewünschte Zahl kommt, so dass der Hunger gestillt wird.
Der Wurstsalat wird verwendet, da nicht alle die Mutschel trocken essen wollen. Aus hygienischen Gründen hat meistens jeder eine eigene Gabel.

Dieses Spiel kann man auch mit Schokolade spielen, die in verschiedene Zeitungspapiere eingewickelt ist. Das ist aber nicht an irgendwelche Festage gebunden, sondern wird gerne an Geburtstagen gespielt.

Eigenversuch: Mutschel backen

Rezept:

1,25 kg Mehl

625 ml Milch

180 g Butter

15 g Salz

10 g Zucker

80 g Hefe

2 Eier

_________________________________

Ich habe das Rezept vor einiger Zeit von einer Freundin der Familie bekommen. Es gibt weder eine Zubereitungsbeschreibung, noch andere Zusätze zum Backen. Aber ich fange mal an,es wie einen normalen Hefeteig zu backen.

Ich erwärme die Milch ein bisschen, so, dass sich die Hefe besser auflösen kann. Dann gebe ich die geschmolzene Butter dazu, die aber nicht zu heiß sein darf. Nach und nach mische ich die restlichen Zutaten bei und nach einiger Anstrengung und mehligen Händen ist der Teig glatt und zum gehen bereit.

Nach dem Gehen des Teiges, was bedeutet der Teig muss mindestens doppelt so groß sein wie die Anfangsgröße, kommt die eigentliche Arbeit: Die Mutschel.

Ich teile den Teig nun in Stücke, größere für Große Mutscheln und kleinere für kleine Mutscheln.
Dieses Teilstück forme ich mit ein wenig Mehl zu einer Kugel. Von dort wird mit einem Messer ein Viereck in die Mitte eingeschnitten. Jetzt drücke ich um das Viereck herum die Seiten platt, so dass ein Fladen mit einer Erhöhung in der Mitte entsteht.

Nun verwende ich wieder das Messer um den flachen Teil in acht Zacken einzuteilen. Diese sehen noch etwas unästhetisch und nicht nach Zacken aus, deshalb drapiere ich sie so, dass sie acht runde Zacken ergeben.


Danach kommt die Mutschel auf ein Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist. Ich nehme ein weiteres Stück Teig und forme mit der Hilfe von Mehl zu einer langen Teigschnur. Diese Teile ich in drei Teile, die ich dann miteinander verflechte. Dieser Flechtkranz wird auf die Mutschel gesetzt. Zuvor muss ich aber die Mutschel auf dem Backblech mit Hilfe eines Pinsels mit Ei bestreichen, so, dass der Kranz auch hebt.

Dann kommen die Verzierungen an den Zacken. Ich entscheide mich für kleine Teigkringel und eine Brezel für die Erhöhung in der Mitte.

Nachdem ich die Mutschel fertig verziert habe wird sie in den vorgeheizten Ofen bei 180° C Umluft oder Ober- Unterhitze geschoben. Dort bleibt sie ca. 20 Minuten, bis sie goldgelb gebacken ist.

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Interview mit Dr. Werner Ströbele

Auf meine Frage hin, wie er auf das Thema gekommen sei, meinte er, es sei gutes und interessantes Thema. Er lebe in Reutlingen und dadurch werde man jedes Jahr mit dem Mutscheln konfrontiert. Es sei ein Brauchtum das immer zum gleichen Zeitpunkt stattfinde und man würfele um Mutscheln. Leider könne man nicht viele Quellen und Bücher über die Tradition finden.Das einzige Büchlein sei das Gea- Büchle und die Artikel zu der Mutschelzeit in den Zeitungen der Region, in denen immer das Gleiche stünde. Er dachte sich, dass das irgendwie gar nicht zusammenpasse.

Ich fragte ihn wo er die Informationen gefunden hätte, worauf er antwortete, dass er auf einige Quellen gestoßen sei beim recherchieren von alten Zeitungen im Stadtarchiv.
Daraufhin schrieb er den Artikel in den Reutlinger Geschichtsblättern mit dem Titel: „Von der Geschichte der Reutlinger Mutschel und ihrer Gebräuche“. Er erschien im Oktober 2011.

Leider sei sein Artikel nicht so verbreitet. Deshalb wüssten wenige, dass der Brauch erst seit 150 Jahren bestehe. So habe die Mutschel eine ganz andere Bedeutung als wir sie heute kennen. Früher seien die Gebäcke an Kinder verschenkt worden am Schwörtag im Sommer. Nach dem Übergang von der Reichsstadt Reutlingen zu Württemberg seien die alten Sitten abgeschafft worden und die Mutscheln als Geschenke habe es nicht mehr gegeben. So einigte man sich auf einen neuen Termin im Januar.
Er bedauere es, leider nicht so viel über die Entstehung der Mutschelspiele gefunden zu haben.
Aber bis heute sei es eine Veranstaltung bei der man schöne Abende verbringen könne.

Zusammenfassung mit den Worten von Dr. Werner Ströbele

Die Mutschel ist also in Reutlingen ein Gebäck aus der Reichstadtzeit, ein Gebäck, das in der Schwörwoche als Geschenk fungierte: ein Symbol der Reichstadtherrlichkeit. Die Mutschel und das in der Vormärzzeit auch ausbreitende Mutscheln ist aber auch ein Symbol der Selbstbehauptung und des Freiheitsstrebens der Reutlinger in schwierigen Zeiten [...] Darüber hinaus kann die Mutschel als Symbol der Geschäftstüchtigkeit und der Geselligkeit der Reutlinger insgesamt betrachtet werden.20

Weblinks


http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige
http://stadt.cityreview.de/baden-wuerttemberg/reutlingen/sehenswuerdigkeiten/zunftbrunnen/
http://reutlingenwiki.de/index.php/Mutschel
http://www.schmeck-den-sueden.de/nc/warenkunde/spezialitaeten-aus-bw/suess-und-backwaren.html?tx_fufspecialties_pi1[item]=28

Bücher:

Ströbele,Werner: Zur Geschichte der Reutlinger Mutschel und ihrer Gebräuche, Reutlinger Geschichtsblätter 2010,2011,S.349-390.

Reutlinger Mutschelbüchle, Zur Geschichte des Reutlinger Mutscheltages mit den Gebräuchlichen Spielen,Gea, Reutlingen

Fußnoten:

1Ströbele,Werner: Zur Geschichte der Reutlinger Mutschel und ihrer Gebräuche, Reutlinger Geschichtsblätter 2010,2011,S.353. (kurz:Ströbele,Werner,2011,S.353.)

2http://www.vollkornbaeckereiberger.de/news/mutscheltag__11.htm( Stand: 13.08.2012)

3 http://www.schmeck-den-sueden.de/nc/warenkunde/spezialitaeten-aus-bw/suess-und-backwaren.html?tx_fufspecialties_pi1[item]=28( Stand: 13.08.2012)

4Ströbele,Werner,2011,S.354.
5,6,67Ströbele,Werner,2011,S.355.
8Ströbele,Werner,2011,S.356.

9Ströbele,Werner,2011,S.357.

10Ströbele,Werner,2011,S.360.

11Ströbele,Werner,2011,S.358.

12tröbele,Werner,2011,S.361.

13Ströbele,Werner,2011,S.364.

14Ströbele,Werner,2011,S.365.

15Ströbele,Werner,2011,S.366.

16Ströbele,Werner,2011,S.367-369.
17Ströbele,Werner,2011,S.370.
18Ströbele,Werner,2011,S.371.
19Ströbele,Werner,2011,S.372.
20Ströbele,Werner,2011,S.389-390.

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