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Die Mooser Wasserprozession

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Dieser Brauch findet vom 14. Juli bis zum 16. Juli 2012 statt. Er wird jährlich am dritten Julimontag eines jeden Jahres dargeboten. Von Jahr zu Jahr wird die Mooser Wasserprozession im Rahmen der insgesamt drei Hausherrenfesttage in Radolfzell am Bodensee abgehalten. Im 18. Jahrhundert gelobten die Menschen der Gemeinde Moos alljährlich zu Ehren der Radolfzeller Hausherren St. Theopont, St. Senesius und St. Zeno nach Radolfzell zu pilgern. Die Hausherren bewahrten die Bauern der Gemeinde Moos vor einer Viehseuche, die sich über den Südwesten Deutschlands ausbreitete. Über den Seeweg gelangen die Wallfahrer in mit Blumenkränzen geschmückten Booten zum gegenüberliegende Radolfzeller Seeufer. An der Hafenmole in Radolfzell werden die Teilnehmer der Prozession von den örtlichen Würdenträgern, Bürgern und Touristen in Empfang genommen. Gemeinsam setzt man den Pilgerweg entlang der Hafenmole und des Seeufers bis zur Münsterkirche fort. Das sogenannte „Mooser Amt“ bildet den Abschluss der Mooser Wasserprozession.

Termin

Dieser Brauch ist am 17.07.2017.

Ablauf

Die Vorbereitungen

Die Vorbereitungen zur Mooser Wasserprozession beginnen bereits am Freitagabend, also zwei Tage vor dem Hausherrenmontag. Rund zwei Dutzend ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Moos sind damit beschäftigt etwa 20 Ahornkränze im örtlichen Feuerwehrhaus zu binden. Dabei wird das Ahornlaub „straußartig“ um einen Eisenhalbbogen geflochten und mit Draht fixiert. Dadurch entsteht ein Laubkranz, der am Tag der Prozession auf die Ruderboote aufgesteckt wird. Die Arbeiten werden mit viel Freude und Elan durchgeführt, sodass eine gesellige, festliche Stimmung entsteht. In einem regen Gesprächsaustausch berichten die Helferinnen und Helfer über ihr Hintergrundwissen, persönliche Erfahrungen und besondere Ereignisse der vergangenen Jahre, über den Brauch der Mooser Wasserprozession sowie über das parallel stattfindende Hausherrenfest. Viele der helfenden Hände erhalten das Gelübde seit Jahrzehnten gewissenhaft am Leben. Hauptsächlich sind es die Ministranten/innen der Ortsgemeinden Radolfzell,die schon im Jugendalter mit dem Brauch vertraut gemacht und somit früh in die Wallfahrer-Gemeinde integriert werden. Die handwerklichen Vorbereitungen beanspruchen rund drei Stunden. Nach getaner Arbeit spricht man den unermüdlichen Helfern Lob und Dank ausgesprochen. Um den Abend in gemeinsamer Runde ausklingen zu lassen und sich auf die Wallfahrt einzustimmen, werden Butterbrezeln und diverse Getränke gereicht.

Das Schmücken der Boote

In den frühen Morgenstunden – gegen 6 Uhr - des Hausherrenmontags werden am Hafen der Gemeinde Moos die letzten Vorbereitungen zur traditionellen Durchführung des Brauches getroffen. Die Teilnehmer bestücken ihre Ruderboote mit den geflochtenen Ahornkränzen. Liebevoll werden frische Schnittblumen in die Kränze eingearbeitet. So entsteht ein von Weitem erkennbarer bunter Blumenkranz. Am Hafen herrscht trotz der frühen Morgenstunden reger Betrieb. Unter die Pilger mischen sich unter anderem die Presse, Fernsehteams, Hobbyfotografen sowie Bürger und Touristen. Prinzipiell steht der Brauch für jedermann offen. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Nationalität oder Religionszugehörigkeit sind alle eingeladen, gemeinsam die Boote zu schmücken, den See zu überqueren oder beim Gottesdienst in Radolfzell persönliche Fürbitten an die Hausherren zu überbringen. Jedem Interessierten der ein Ruderboot besitzt, wird es ermöglicht, sich im Vorfeld für die Überfahrt anzumelden, das Boot zu schmücken und somit Teil des Brauchtums zu werden. Zur Stärkung erhalten sowohl die Ruderer, als auch die „Bootsschmücker“ ein Frühstück in einem nahe gelegenen Gasthaus. Währenddessen erfreuen sich Ortsansässige und Touristen gleichermaßen an den fertig hergerichteten Booten. Nun beginnt auch die Phase in der die letzten begehrten freien Ruderbootsplätze vergeben werden. Aus traditionellen Gründen erhalten jene Pilger einen Ruderbootsplatz, die sich aktiv am Brauch beteiligen und den Gottesdienst in Radolfzell besuchen möchten. Dies betrifft vorrangig Ministranten, den Bürgermeister sowie die Gläubigen der rund 3.300 Seelengemeinde Moos. Bleiben Plätze übrig entscheidet der jeweilige Bootsführer, an wen diese vergeben werden. Die restlichen Teilnehmer lässt man selbstverständlich nicht zurück. Sie überqueren den See gemeinsam mit den Ruderbooten auf einer Fähre. Nach der Ankunft an der Radolfzeller Hafenmole erweitert sich der Prozessionszug um geistliche und weltliche Würdenträger der restlichen Höri-Gemeinden, der Stadt Radolfzell sowie zahlreiche Besucher der Stadt.

Die Überfahrt und die Ankunft der Pilger

Für die zirka 1,5 km lange Seestrecke über den „Zeller See“ (Ein Teil des Bodensee) benötigt die Bootskolonne etwa 25 Minuten. Ein größeres, motorisiertes Boot bildet den Mittelpunkt der Kolonne. Es beherbergt die geistlichen und weltlichen Würdenträger. Das Ziel der kleineren Ruderboote ist es, das motorisierte Boot zu flankieren. In dieser Formation wird der See überquert. Die Ministranten haben die Aufgabe zwei Kreuze sowie zwei Bildfahnen mitzunehmen. Da die Kreuze und Fahnen an längeren Stangen befestigt sind überragen sie gut sichtbar die Köpfe der Pilger. Die Ministranten und Geistlichen tragen ihr Messdienergewand. Die restlichen Teilnehmer sind festlich gekleidet unterliegen aber keiner vorgeschriebenen Kleiderordnung. Auch sonst werden keine weiteren Reliquien mitgeführt oder Symbole die an den Ursprung der Viehseuche oder die Hausherren erinnert. Es dauert seine Zeit, bis sich die 21 Ruderboote sortiert haben. Keinem der Boote wird im Vorfeld eine bestimmte Position zugeordnet die es einzunehmen hat. Die Anordnung gelingt aber reibungslos, das liegt wohl daran, dass die Pilger mit dem Brauch voll vertraut sind und jeder einzelne weiß wie die Formation auszusehen hat. Vom Mooser Hafen aus werden die Pilger mit lauten Kanonenschüsse verabschiedet, später vom Radolfzeller Hafen aus mit Kanonenschüssen empfangen. Während der Fahrt herrscht eine ruhige, besonnene Atmosphäre. Viele Wallfahrer scheinen in Gedanken versunken zu sein. Andere erfreuen sich sichtbar am Anblick des malerischen Landschafbildes, das vom glitzernden Bodensee unterstrichen wird. Wenn der Wind günstig steht sind auch schon die Glockenrufe der Münsterkirche Ulf zu vernehmen. In diesem Ambiente nähert sich die Bootskolonne dem Radolfzeller Seeufer. An diesem Morgen säumen unzählige Menschen mit Digitalkameras und Ferngläser bewaffnet die Uferpromenade, um die ankommenden Pilger gebührend mit Gesang in Empfang zu nehmen.

Prozessionsumzug in die Münsterkirche

Am Ufer steigen die Pilger zu Füßen des Stadtgründerdenkmals Bischof Radolt von Verona aus. Dicht gedrängt stehen die Menschen im Halbkreis zum See gerichtet, um die ankommenden Boote zu erblicken. Bevor der Pilgerweg fortgesetzt wird, heißt der Oberbürgermeister der Stadt Radolfzell die Pilger persönlich willkommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Moos und der Münsterpfarrers erinnern in ihren Ansprachen an den Ursprung des Brauches. Außerdem loben sie das Arrangement der Teilnehmer und motivieren die Traditionen am Leben zu erhalten. Nach einem gemeinsamen Gebet werden alle Anwesenden eingeladen, in die Münsterkirche weiter zu pilgern, in der zum Abschluss der Mooser Wasserprozession das Mooser Hausherrenamt abgehalten wird. An der Spitze des „Prozessionszuges“ laufen Ministranten, die mit Weihrauch den Weg weisen.

Musikalisch wird die Gruppe von der Stadtkapelle Radolfzell begleitet. Der Trachtenverein „Alt Radolfzell“ bildet einen besonderen Blickfang. Die Trachtenträgerinnen und Trachtenträger tragen die historische Kleidung Radolfzeller Bürger des 18. Jahrhunderts. Besonders charakteristisch an der Tracht ist die Radhaube. Der Großteil des Korsos besteht aus Ministranten der Ortsteile Böhringen, Güttingen, Liggeringen, Markelfingen, Stahringen und Möggingen. Im letzten Drittel finden sich die geistlichen und weltlichen Würdenträger und Pilger aus Moos und Radolfzell. Der Prozessionsweg führt entlang der Radolfzeller Seepromenade, der Karl Wolf Straße über die alte Mettnaubrücke und das historische Obertor bis hin zum Marktplatz und endet in der Münsterkirche. Der Prozessionsweg durch die Straße ist gesäumt mit Anwohnern und Touristen. Auf dem Marktplatz herrscht ein reges Treiben. Ungeduldig werden die Teilnehmer erwartet, die sich bereits durch die Musik von weitem ankündigen.

Das Mooser Amt

Die Münsterkirche, in der das Mooser Hausherrenamt abgehalten wird, ist bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Messe werden Fürbitten an die Hausherren gerichtet. Zwar befürchten die Kirchgänger keine Viehseuchen mehr, doch können die Hausherren auch um ihren Beistand bei ganz anderen Dingen ersucht werden. Die Kirche ist ähnlich wie die Boote festlich mit Blumenschalen geschmückt. Das Hauptaugenmerk der Messe bildet natürlich der vergoldete Reliquienschrein, der hinter einer Glasscheibe unter dem Altar zu bestaunen ist. Im Schreininneren befinden sich die Knochen der Heiligen Hausherren. Abermals wird an die Entstehungsgeschichte der Mooser Wasserprozession erinnert. Man geht aber primär auf den Stellenwert der Mooser Wasserprozession und der Hausherrenfestsage in der heutigen Gesellschaft ein. Besonders am Herzen liegt dem Pfarrer das friedliche Zusammenleben der Menschen in und um Radolfzell. Die Mooser Wasserprozession und das Hausherrenfest sei ein Aushängeschild für die Stadt am Untersee. Vom Mooser Pfarrer wird das Gelübde aus dem 18. Jahrhundert erneuert. Er verspricht den Hausherren auch in Zukunft ihnen zu Ehren mit geschmückten Booten über den See zu pilgern. Der nächsten Generation soll der Brauch weitergegeben werden. Zum Abschluss singt der Kirchenchor Weiler die „Missa ite ad Joseph“ von Max Welcker.

Ausklang

Der offizielle Teil der Mooser Wasserprozession findet sein Ende mit dem Festgottesdienst im Münster. Damit endet jedoch das Rahmenprogramm des Hausherrenmontags noch lange nicht. An der Seepromenade, an der zuvor die Ruderboote ankamen, findet ein Festbetrieb mit Bewirtung statt. Zum Weißwurstfrühstück mit Brezeln und Weißbier spielt eine Band. Am Konzertsegel (Freilichtbühne) finden diverse Darbietungen von Radolfzeller Schulen und Gruppen statt. Im Tagungs-, Kultur- und Messezentrum Milchwerk wird für die überwiegend älteren Besucher Kaffee und Kuchen serviert. Bis in die späten Abendstunden pulsiert die Stadt am Untersee.

Gewährspersonen

Interview mit Siegfried Graf: Mitorganisator, Teilnehmer seit mehreren Jahrzehnten.

Hintergrund-Infos

Die Stadt Radolfzell steht seit dem 9. Jahrhundert unter dem Schutz der Hausherren St. Theopont, St. Senesius und St. Zeno. Der heilige Zeno von Verona, den man auch den lächelnden Bischof nannte, wurde durch seinen Tatendrang bekannt geworden. Der Dämonenbeschwörer Theonas war im Auftrag des römischen Kaisers Diocletian unterwegs, den heiligen Theopont von der Nichtigkeit des christlichen Gottes zu überzeugen. Thepont verweigerte die Anbetung des Götzen Apollo. Als die Bekehrung Theoponts nicht gelang, ließ sich Theonas von Theopont taufen und erhielt den Namen Senessius (griechisch der Erleuchtete). Beide Schutzherren der Stadt Radolfzell starben den Märtyrertod. Der Stadtgründer Bischof Radolt von Verona brachte nach einer Legende zufolge ihre Gebeine im Jahre 830 aus Venedig nach Radolfzell. Seither ist Radolfzell ein beliebter Wallfahrtsort.

Die Wallfahrt über den See zu den Radolfzeller Hausherren St. Theopont, St. Senesius und St. Zeno findet ihren Ursprung in der Anfangszeit der „Cella Ratoldi“. Im Jahre 1797 grassierte in Süddeutschland und auf der Höri - eine Halbinsel zwischen Stein am Rhein (CH) und Radolfzell – eine Viehseuche. Um von der Viehseuche verschont zu bleiben, pilgerten die Bürger der Gemeinde Moos nach Radolfzell, um die Hausherren um Beistand zu bitten. Die Mooser Bauern blieben dann tatsächlich von der Seuche verschont. Als Dank gelobte man damals diesen Pilgerweg Jahr für Jahr erneut auf sich zu nehmen, um so die Wertschätzung gegenüber den Hausherren zum Ausdruck zu bringen. Vorerst zogen die Pilger wie versprochen nach Radolfzell auf dem Fußweg um den See herum, um an dem Gelübte festzuhalten. Seit 1926 pünktlich zur 1100 Jahr Feier der Stadt Radolfzell, gab es eine sehr wichtige Änderung, die der Mooser Wasserprozession ihren heutigen Namen gab und der Wallfahrt ein unvergleichbares Bild verlieh. Ab diesem Jahr pilgerten die Mooser Wallfahrer nicht mehr zu Fuß, sondern überquerten den Bodensee in mit Blumen geschmückten Booten. Diese Umgestaltung des Brauches riefen der Pfarrer Sernatinger und der damalige Mooser Bürgermeister Baum ins Leben. Die letzte äußerliche Veränderung der Wallfahrt bewirkte, dass die Mooser Wasserprozession zu einem einzigartigen Brauch am Bodensee gedieh. Dank der Berufsfischer, die sich im Jahre 1949 zusammenschlossen, war es nun möglich, in einem großen Korso den See zu überqueren.

Mit Veränderung der wirtschaftlichen Lage und der Abwanderung der Berufsfischer übernahmen dann Freiwillige die Aufgabe der Fischer. Um den Festtagen zu Ehren der heiligen Hausherren noch eine weitere besondere Note zu verleihen, organisierte die Stadtverwaltung Radolfzell für den Abend des Hausherrensonntags einen Bunten Abend. An der Radolfzeller Seepromenade entstand ein großes Strandfest mit Konzerten und Bewirtung. Entlang der rund 500 Meter langen Seepromenade wurden Lampions entzündet, die ein besonders herzliches Ambiente erzeugten. Das Highlight des Sonntagabends war der Gondelkorso und das Seefeuerwerk.

Heutige Ausführung

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Die Mooser Wasserprozession und das Radolfzeller Hausherrenfest sind zwei voneinander unabhängige kirchliche Festtage und stehen bis heute in keinem festen Zusammenhang. Sie werden jedoch durch das ineinander übergehende Rahmenprogramm wie ein Feiertag wahrgenommen. Die Stadt Radolfzell ehrt bereits seit 1725, jeweils am dritten Juli-Sonntag, ihre „Hausherren“ mit einem religiösen Fest. Am Hausherrensonntag wird eine von der Mooser Wasserprozession unabhängige Prozession durch die Radolfzeller Altstadt veranstaltet. Ein ebenso prächtiges wie eindrucksvolles Bild, bei welchem die Reliquien der Märtyrer Theopont und Senesius, einige kleinere Reliquiare, Schreine und das silberne Büstenreliquiar des hl. Zeno durch die festlich geschmückte Altstadt getragen werden. Die Feierlichkeiten des Hausherrenfestes bekamen inzwischen den Charakter eines Volksfestes mit umfangreichem Rahmenprogramm. Die zusätzlich gestalteten Feierlichkeiten werden strikt von der Hausherrenprozession als auch von der Mooser Wasserprozession getrennt. Da die Festgottesdienste im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, wandert die religiöse Bedeutung nicht in den Hintergrund. Dieser populäre Kirchenbrauch stellt für die Höri-Gemeinden und die rund 30.500 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Radolfzeller einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, der aus dem bestehenden Kirchenkalender nicht mehr wegzudenken ist, dar. Das Hausherrenfest und die Mooser Wasserprozession sind nicht nur für die Ortsansässigen ein besonderes Ereignis. Von weither zieht es Touristen über diese Tage an den See, um dem Spektakel beizuwohnen. Das gesamte Wochenende entwickelte sich mehr und mehr zu einem Großereignis und lädt gerne jede Altersschicht ein, Radolfzell und die Umgebung in diesen Sommertagen zu besuchen. So wie sich die Mooser Wasserprozession 2010 darbot, besteht sie nun schon mehr als 60 Jahre. Umso erwähnenswerter ist, dass dieser Kirchenbrauch von der Gemeinde Moos organisiert wird und sie die alleinige Verantwortung dafür trägt. Nur durch die ehrenamtliche Mitarbeit der Mooser Bürgerinnen und Bürger ist es in Zukunft noch möglich, diesen Brauch am Leben zu erhalten.

Siehe auch

http://www2.brauchwiki.de/Wallfahrten

http://www1.brauchwiki.de/Andechser_Wallfahrt

Weblinks

http://www.radolfzell.de/10690/Geschichte-und-Brauchtum/Mooser-Wasserprozession/index.aspx?newsid=http://www.muenster-ulf-radolfzell.de/index.htmlhttp://www.youtube.com/watch?v=iV4FQQIVpxo

Literatur

  • Fenner, Achim: Radolfzell 1880-1930. Bildgeschichten aus der Stadt am Untersee. Vöhrenbach. 1996.
  • Gagesch, Erich: Bischof Radolt und die heiligen Hausherren von Radolfzell. Singen. 1999.
  • Götz, Franz: Geschichte der Stadt Radolfzell. Schrift- und Bilddokumente, Urteile, Daten. Radolfzell. 1987.
  • Münsterpfarramt ULF, Radolfzell (Hg.): Radolfzeller Hausherrenbuch. Theopont, Senes, Zeno. Die Heiligen Hausherren von Radolfzell. Geschichte, Gebet, Lesungen. Radolfzell. 1976.

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