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Das Schachtelfest im Allgäu

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Ablauf

In den Wochen vor dem 25.Geburtstages einer unverheirateten Frau werden viele Umzugskisten und Schuhkartons von Freunden gesammelt. In fast jedem Geschäft fragen die Freunde der betroffenen Person, nach nicht mehr gebrauchten Kartonagen, nach und sammeln somit Dutzenden davon! Diese werden bis einen Tag vor dem Geburtstag irgendwo gelagert und kommen dann entweder am Vorabend des Geburtstages wieder zum Vorschein oder auch erst am Geburtstag in der früh! Die Freunde stellen dann die ganzen Kartons und Schuhkartons vor die Haustür und den Hausgang des Geburtstagskindes, damit dieses erstmal viel Arbeit hat, wenn es von der Arbeit kommt.

Interiew mit einer betroffenen Schachteln und deren Freundinen

Die Interiewte Schachtel ist im September 2012, 25 JAhre alt geworden. Sie hat zwar einen Freund und wohnt auch mit diesem zusammen, aber ist leider noch nicht verheiratet, was damals unser Glück war!

Reporterin: Hast du vor deinem Geburtstag schon mal etwas von dem Schachtelfest gehört?

Schachtel: Ja klar, ich habe schon oft was von dem Schachtelfest gehört und da ich ja aus Kempten im Allgäu komme auch schon bei einigen Freundinen ein Schachtelfest mit vorbereitet.

R: Hast du vor deinem Geburtstag geahnt, das deine Freunde etwas in dieser Richtung vorbereiten?

Schachtel: Am Anfang hatte ich etwas Angst, das etwas in diese Richtung kommen könnte. ABer eigentlich ahnte ich gar nix, da ja alle meine Freunde arbeiten mussten und auch nix angedeutet hatten.

R: Wie hast du dich am Vorabend deines Geburtstages gefühlt und was hast du gemacht?

Schachtel: Ich saß mit meinem Freund im Wohnzimmer und schaute wie fast jedem Abend,nach dem Abendessen noch etwas Fernseh. Ich hab an dem Tag eigentlich gar nicht mehr an irgendwelche Schachteln gedacht und habe auch nix außergewöhnliches im Treppenhaus gehört.

R: Hast du in der Nacht irgendwas mit bekommen?

S: Nein, ich habe nix gehört.

R: Wie war dein Geburtstagsmorgen?

S: Ich habe ganz normal gefrühstückt und bin dann wie immer um 7 nach Kempten auf arbeiten gefahren.

R: Also war bis dahin noch alles ganz normal?

Schachtel: Ja, als ich das Haus verließ waren keine Schachteln da und ich dachte schon ah da hab ich wohl nochmal Glück gehabt.Ich wäre nie darauf gekommen, das da noch irgendetwas kommt.

R: So,nun kommt ihre erste Freundin ins Spiel. Wie haben sie das alles mit den Schachtekn geplant?

Freundin1: Ich hatte das schon die ganze Zeit im Kopf.Ich dachte mir C. wird 25Jahre alt und da müssen wir doch irgendetwas planen. Ich rief also 2 Tage vor dem Geburtstag meine Freundin I. an und fragte sie, ob sie Lust hätte mit mir den HAusgang und die Wohnungstür von C. mit Kartons vollzustellen.

Wir beschlossen dann, dass sie ein großes Plakat mit einer 25 bastelt und trafen uns am Vorabend des Geburtstages bei mir zu Hause und bastelten noch ein großes Plakat mit einem Schachtelspruch. Am Geburtstag von C. trafen wir und um 9.00Uhr bei uns zu HAuse und luden alle Kartons von unserem Umzug ein. Da dies aber leider noch zu wenig waren, fuhren wir zu einem großen Sportgeschäfft in unserer Umgebung und fragten ob wir noch Kartons haben können. Mit 2 vollgeladenen Autos fuhren wir dann zu C. nach Hause und hofften, das uns eine Nachbarin die Haustür öffnet. Zum Glück trafen wir dort jemanden an und konnten unser vorhaben starten. C. wohnt im Dachgeschoss eines kleinen Miethauses, in das wir in 2 Stunden alle Kartons getragen hatten. Wir stelllten die ganze Wohnungstür mit zwei Reihen Kartons voll und wussten das C.nicht so schnell in ihre Wohnung kommen würde.Das Treppengeländer dekorierten wir von der Haustür bis hoch zum Dachgeschoss mit kleinen Schuhkartons und Luftballons. Wir hatten unseren Spaß daran und freuten uns schon auf C. Gesicht, wenn sie von der Arbeit kommt.

Reporter: Das hört sich echt lustig an. C. was passierte als du dann um 17.00Uhr von Arbeit kamst?

Schachtel: Ja kam dann von Arbeit und sah draußen an der Haustür eine große 25 hängen. Bis dahin fand ich es total süß und habe mich sehr gefreut, das jemand an mich gedacht hatte.Als ich dann aufschloss, sah ich das schön dekorierte Treppenhaus uns war auch noch ganz begeistert. das Problem war nur, das sich meine Blase schon seit Studen meldete und ich echt dringend auf die Toilette musste. Ich rannte also das Treppenhaus hoch und da sah ich es. Es dauerte ewig bis ich die Karton beiseite gelegt hatte und endlich in meiner Wohnung war. Als mein Freund nach Hause kam, bekam der erstmal meine Wut über das Chaos vor der Wohnungstür ab und dachte das er dahinter steckte, Ich ließ ihn alle Kartons aufräumen, bis ich erst die Karte fand von wem das schöne Geschenk wirklich kam. Da freute ich mich dann wieder über mein Geschenk und rief gleich meine Freundinen an, um mich zu bedanken.

Reporter: Vielen Dank für diese tolle Schilderung deines Geburtstages und deinen Eindrücken.

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