Benutzer    Passwort
neues Benutzerkonto anlegen
Neu 
RSS

Brauchtum und Tradition - Vor der Heirat

Mach mit: wer, was, wann, wo, wieso genau? Dieser Artikel ist noch sehr unklar. Überarbeitungen sind willkommen!
Bräuche
Bräuche > Lebenszyklus
Bräuche > Lebenszyklus > Erwachsenenalter
Geprüfte Artikel > Roter Artikel


Es gab schon immer einen Aberglauben wenn es um die Heirat oder die richtige Partnerwahl ging. Die folgenden Bräuche bzw. Traditionen sind in Ungarn, in Fejér Komitat (Verwaltungsbezirk im nördlichen Zentralungarn, westlich der Donau) vertreten.

Ablauf

1. Tradition:

Es wird zum Beispiel geglaubt, dass man nach dem Zerbrechen eines Spiegels, in fünf oder sieben Jahren immer noch nicht verheiratet sein würde.

Aus dem gleichen Grund nahmen die Mädchen immer ihre Kleidung ab, bevor sie etwas daran annähten, besonders bei Knöpfen.

2. Tradition:

Sobald die Mädchen mit der Schule fertig waren und die jungen Männer ihr 18. Lebensjahr erreichten, begannen sie Liebhaber zu haben. Das bedeutete jedoch nicht das Selbe wie heute. Damals standen wahre Liebe und ein gegenseitiges Versprechen im Mittelpunkt.
Der Junge machte dem Mädchen „den Hof”, wobei er ungeschriebene und gewöhnliche Regeln befolgen musste. Regelmässig besuchte der Junge das Haus des Mädchens, um seine Geliebte nicht in Verruf zu bringen

.

Die Jugend versuchte ihren Willen durchzusetzen und nach ihrer Zuneigung zu wählen. Ginge es aber nach den Eltern, stand die Liebe nicht an erster Stelle. Sie bevorzugten einen Jungen mit einem ähnlichen religiösen und finanziellen Hintergrund. Die Folge waren Tragödien, wie beispielsweise Selbstmord des Mädchens oder gar beider Partner. Daher kommt das Sprichwort „Sie geht gegen den Fluss”, denn die Mädchen sprangen oft in einen Brunnen oder ertranken in einem nahegelegenen Fluss oder See.

Mit einem Handschlag, besiegelte das Paar seine Zusage für die Heirat . Die Tradition bestand daraus, dass das Mädchen dem Jungen ein Tuch gab, in dem mehrere Tücher steckten, die mit Streifen oder Zacken verziert waren. Die Verzierungen waren ein Zeichen für Wohlstand und die Handfertigkeit des Mädchens. An dieser festlichen Vergabe des Tuches beteiligte sich die ganze Familie.

Sobald das Mädchen zurücktrat, begann der Junge das Tuch in seinem Stiefel zu tragen. Wenn die Ecke des Tuches ausfranzte, war das eine große Schmach und führte zu einem schlechten Ruf im ganzen Dorf.

Siehe auch

[1]

[2]

[3]

Belege, Literatur

Gelencsér József – Lukács László: Szép napunk támadt - A népszokások Fejér megyében, Fejér megye néprajzának 3. kötete, István Király Múzeum Közleményei, 1991, Székesfehérvár

Kommentare


blog comments powered by Disqus



Diese Seite wurde zuletzt am 9. Mai 2013 um 12:46 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 4.049-mal abgerufen (to Cache).
Suchen und Finden
Bewertung der Redaktion

Mach mit: wer, was, wann, wo, wieso genau? Dieser Artikel ist noch sehr unklar. Überarbeitungen sind willkommen!